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So schön war's bis jetzt im Dschungelcamp: Heiße Brüste, schlaffe Säcke, kotzende Models

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Für ihn ist "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" eine Premiere.

Für ihn ist "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" eine Premiere.

Bevor es losgeht mit B-Promis und dem, was sie in dieser Dschungel-Staffel bisher so getrieben haben, ein paar Worte zu diesem Mann: Daniel Hartwich.

Für ihn ist "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" eine Premiere.

Nicht als Moderator an sich.

Hartwich hat bei RTL schon einiges gemacht. Von "Let's dance" bis "Supertalent".

Einige Zeit galt er als Joker, der alles wegmoderieren kann. Bis der Anruf kam, ob er in den Dschungel ziehen will. Da musste er natürlich überlegen.

Er hat sich schließlich getraut, die Nachfolge von Dirk Bach anzutreten. Und das ist wahrlich keine einfache Entscheidung gewesen.

"Die Fußstapfen von Dirk sind vor allem tief, nicht nur groß. Sie sind nicht zu füllen. Weder von mir noch von irgendwem anders. Aber das habe ich auch nicht vor", sagte Hartwich vor der Show.

Und das ist auch die einzige Einstellung, mit der es klappen konnte.

Und das tut es auch. An der Seite von Sonja Zietlow hat sich Hartwich gut eingefunden. Er ist nicht so überdreht wie in anderen Shows.

Seine Flapsigkeit und sein Humor sind professioneller geworden, überlegter.

Im Hintergrund arbeitet allerdings auch ein wortgewaltiges, brillantes und schnelles Autoren-Team, das die beiden bedient.

Sonja Zietlow ist es auch nur manchmal anzumerken, dass sie ihren Dickie so vermisst. Sie hat sich augenscheinlich gefangen und gut auf ihren neuen Partner eingestellt.

Die beiden funktionieren bisher zusammen. Und somit könnten sie wohl noch einige Staffeln Dschungelcamp zusammen machen.

In diesem Jahr müssen die zwei eine ziemlich bunte Truppe bändigen. Von Weltstar Helmut Berger bis Mr. No-Name Silva Gonzalez ist alles dabei.

Die Aufstellung erfolgte nach gewohnten Regeln. Alt und jung, schön und hässlich, schrill und öde, clever und dumm. Alles ist zu finden. So bildet sich der beste Nährboden für Reibereien und zwischenmenschliche Dramen.

Sie hier hat bis jetzt, zur Halbzeit, wohl am meisten polarisiert: Bachelor-Kandidatin Georgina Fleur.

Tumbes Dummchen oder gewitztes Cleverchen? So richtig klar ist das nicht. Oft hört sie nicht richtig zu, ist abgelenkt.

Dann wiederum hat sie Angst und Phobien. Minuten später allerdings kann sie den versammelten Campbewohnern eine Ansage machen, die sich gewaschen hat. Und dabei drückt sie sich sogar gescheit aus.

Und: Sie hat sich in ihren sieben Prüfungen deutlich gesteigert. Von "ging gar nicht" bis "das war sehr ordentlich". Das Mädel bleibt ein Rätsel. Und ein Spaßfaktor, der noch lange drinbleiben sollte.

Auch an ihr scheiden sich die Geister: Fiona Erdmann. Es ist ein bisschen tragisch mit dem Model.

Nach außen will sie stark wirken, ...

... innerlich aber ist sie eher zart. Geprägt vom Druck durch die Außenwelt, kommt sie irgendwie mit sich selbst nicht klar.

So wenig, dass sie sich - recht untypisch im deutschen Fernsehen - problemlos mehrfach übergibt und damit Magersucht-Gerüchte schürt.

In ihrer bisher einzigen Prüfung war sie tapfer. Seitdem kämpft sie sich durch, zickt hier und da. Wird aber auch zum Lästerobjekt.

Meistens von ihr: Iris Klein. Die Mutter von Daniela Katzenberger steht im Zentrum, wenn es um Mobbing geht.

"Wer lästert, der bleibt", ist ihr Motto. Doch sie muss aufpassen.

Bis zu einem gewissen Punkt klappt das traditionell. Irgendwann aber wird die Sache unsympathisch.

Und wenn der Kandidat dann nebenbei keine Aufgabe findet, straft der Zuschauer ihn ab.

Iris Klein, die Gastronomin aus Ludwigshafen, ist bisher nur deshalb mit einem blauen Auge davongekommen, weil es unauffälligere Kandidaten gab als sie. So zum Beispiel ...

... Sänger Patrick Nuo.

Er ist hübsch anzusehen für die Damen, aber er ist auch langweilig.

Zudem sorgt seine Porno-Sucht-Beichte für Irritationen. Innerliche Leere etwa könnte dazu führen, sich täglich zig Stunden Sexfilme anzusehen.

Wenn Patrick Nuo gefragt ist, zieht er mit.

Ansonsten setzt er wenige Akzente.

Das ist bei ihm hier anders: Joey Heindle. Der ehemalige DSDS-Kandidat ist ein Sonderling.

Mal ist er himmeljochjauchzend, ...

... dann wieder zu Tode betrübt.

Insgesamt ist er eher zu Tode betrübt. Seine Gedanken kreisen um seine schlimme Jugend mit Gewalt und Kälte. Er sucht sich noch selbst. Der Dschungel hilft ihm kaum dabei, auch wenn er das glaubt.

Der nicht so erfolgreiche Sänger wird womöglich in einer Dauerkrise bleiben.

Auch Allegra Curtis hat eine harte Nuss zu knacken. Sie dachte, mit einem klangvollen Namen könnte sie punkten.

Vielleicht geht das in den USA, in Deutschland muss schon mehr her. Von Allegra Curtis kommt aber nichts. Sie habe "entertainen" wollen, sagt sie immer wieder.

Doch sie bietet da nicht viel. Keinen Humor, keine spannenden Geschichten, lediglich schlechte Kondition und eine ausgeprägte Ich-Bezogenheit.

Allegra dürfte froh sein, wenn die Zuschauer sie bald erlösen.

Claudelle Deckert entwickelt langsam Drive im Camp. Die Schauspielerin könnte Ambitionen auf den Titel haben.

Zum einen macht sie eine gute Figur - und zwar oft.

Zum anderen greift sie beherzt an, wenn es nötig ist.

Dabei ist sie empfindsam, ohne nervig zu werden. Sie ist intelligent und durchaus charmant. Alles, was ein Geheimtipp braucht.

Auf Claudelle darf der Zuschauer also durchaus noch gespannt sein.

Kein großes Geheimnis ist, dass Olivia Jones die Favoritin ist. Mehrere Umfragen sehen die selbst ernannte "Dschungel-Schabracke" klar vorn.

Sie ist vor allem lustig - und haut die besten Sprüche raus. Dabei trifft sie meistens den Nagel auf den Kopf.

Bei ihrer Prüfung ist sie knallhart - und zieht sogar Wackelkandidatin Georgina mit.

Lediglich ihr enges Verhältnis zu Lästerschwester Iris Klein könnte noch zum Stolperstein werden.

Jones ist vor allem sympathisch, weil sie nicht überkandidelt ist. Sie nimmt ihren "Verfall" mit Humor. Und sie schätzt am besten ein, was das Dschungelcamp ist und wie es funktioniert. Das ist ein klarer Pluspunkt.

Für ihn war das Camp schnell vorbei: Helmut Berger.

Er kam mit eigener Klobrille - und ging mit vielen Fragezeichen.

War er wirklich überlastet durch das Wetter oder lief einfach sein Vertrag nach wenigen Stunden aus? Im Grunde ist das egal. Bergers Art hat irgendwie Spaß gemacht. Er sagt, was er denkt. Er wusste nie, wo er eigentlich ist und was er da soll.

Der Ex-Beau und Weltstar hat die Zuschauer amüsiert und den Beginn des Camps ins Schwung gebracht. Das soll reichen.

Sänger Silva Gonzalez flog als erster durch ein Zuschauervoting raus. Seine Fan-Base war wohl doch zu klein, obwohl ...

... der 33-Jährige sich für den Größten hält.

Er glaubte, er könne alle Frauen glücklich machen. Er glaubte, das Camp komme ohne ihn nicht klar.

Er glaubte, er sei unwiderstehlich.

Er glaubte, er müsse ständig hektische Bewegungen und seltsame Geräusche machen. Nun, er hat sich geirrt.

Auch für Arno "Dagobert" Funke ist schon Schluss.

Im Grunde lag er - ganz in der Tradition von Rainer Langhans - nur herum. Eigentlich hatten alle etwas Pfiffiges, Spannendes erwartet.

Dass er was Hübsches baut, was Nützliches erfindet. War aber alles Fehlanzeige.

Und auch als Gesprächspartner war er eher ungeeignet.

Dem Ex-Erpresser ist sein Rausschmiss wohl egal. Seine Gage hat er ja im Sack.

Sänger Klaus Baumgart musste nach Silva Gonzalez raus aus dem Urwald.

Als Ersatzmann für Helmut Berger konnte er aber nicht Fuß fassen. Nicht originell genug, eine langweilige Stimmungskanone.

Zudem auch noch ziemlich schlapp auf der Brust. Viel hätte er nicht reißen können in Prüfungen.

Immerhin: Er sorgte für zwei Aufreger. Einmal, weil er ständig seinen Blähungen freien Lauf ließ mitten im Camp.

Und dann, weil er sein Gesäß präsentierte und sein Genital. Das war dann die hässliche Seite der ersten Dschungelcamp-Hälfte. (Alle Bilder: RTL / Text: Thomas E. Schmitt)

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