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"Movie 43": Fäkalhumor und versaute Sprüche: Hollywoodstars in Brachialkomödie

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Kate Winslet, ... (Foto: picture alliance / dpa)

Kate Winslet, ...

Bei der Besetzungsliste kann einem schon der Mund offen stehen bleiben.

Kate Winslet, ...

... Halle Berry, ...

... Richard Gere, ...

... Uma Thurman, ...

... Hugh Jackmann, ...

... Naomi Watts, ...

... Emma Stone ...

... und Gerard Butler (um nur ein paar der vielen Darsteller zu nennen) - alle in einem einzigen Film!

Nun gut, "Movie 43" ist ein Episodenfilm, da kriegt man eine Menge Schauspieler unter.

Aber DIESE Schauspieler in DIESEM Film – das überrascht dann doch.

Denn der Streifen, der als "kompromisslose und schräge Comedy" angekündigt wird, ist voller derbem Humor. "Jackass"-Humor.

Sehr, sehr derbem Humor. Unterste-Schublade-Humor. Er müsste einen dicken Stempel "Explicit Content" tragen, denn …

... die Komödie aus 24 unterschiedlich kurzen Episoden greift ganz tief in den Fäkalsprachen-, Schenkelklopfer-, Pubertierendenwitze-, Schweinische-Scherze-Fundus.

Man fragt sich, ob es in den doch recht prüden USA in dem Film nicht die ganze Zeit piept - wo eine kurz entblößte weibliche Brust schon ein "Nipplegate" auslöst?

Denn in "Movie 43" wimmelt es vor V…-, F…- und Sch …-Wörtern, dass es nur so kracht.

Hugh Jackman hat im wahrsten Sinne des Wortes ein Sackgesicht (ja, da baumelt was) ...

... und sein Blind Date (Kate Winslet) weiß vor Ekel kaum, wo sie hinsehen soll.

Das könnte dem einen oder anderen Zuschauer auch so gehen. Aber wer es lustig findet, ...

... wenn ein Vater seinen Sohn vor dem Haus an eine Laterne bindet, ihn mit ekligem braunen Zeug beschmiert, ihn dazu zwingt, laut "Ich lutsche Schwänze!" zu rufen und ihn dabei zu filmen – und das alles nur, weil er es wirklich gut mit ihm meint, ...

... der wird sich prächtig amüsieren. Überhaupt geht es in "Movie 43" sehr fäkalsexuell zu - dem Angebot "Du darfst auf mich kacken" folgt eine liebevoll mit braunen Würstchen verzierte Torte.

Im Supermarkt geht es lautstark über die Sprechanlage um Feigwarzen und Knutschflecken untenrum. Unter anderem.

Da die einzelnen Episoden, die von vielen verschiedenen Drehbuchautoren stammen, außer von einer losen Rahmenhandlung von keinem Sinnzusammenhang verbunden werden, kommt auch ein irischer Kobold vor (Gerard Butler in Klein) ...

... und ein obernerviger Superman (zwischen die Schenkel glotzend unterm Tisch) versaut dem armen Robin aber auch wirklich jedes Date.

Wer so was mag, wird seinen Spaß haben. Alle anderen werden an Auge und Ohr leiden, ...

... das Kino fluchtartig verlassen und sich schöneren Dingen widmen. Beiden Seiten: Viel Vergnügen! (Text: Andrea Beu)

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