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Bunny-Betreuer und Geschäftsmann: Hugh Hefner

 
Wir wissen natürlich, dass Sie, geneigter Leser, nicht mehr an den ...

Wir wissen natürlich, dass Sie, geneigter Leser, nicht mehr an den ...

... Weihnachtsmann ...

... oder den Osterhasen glauben!

Dennoch wollen wir Ihnen schon jetzt eine Freude machen und Sie mit ...

... exzellenten Texten verwöhnen, ...

... wegen derer Sie ja schließlich auch den ...

... Playboy lesen würden.

Genauso gut wissen wir natürlich, ...

... dass so ein "Bunny" nicht einfach nur ein ...

... Objekt der Begierde ist, ...

... einzig und allein dazu da, ...

... von Männern begaffft ...

... und begrapscht zu werden.

Mitnichten!

Spricht man mal mit so einem "Häschen", wird einem unverzüglich klar, ...

... dass da mehr hinter steckt!

So eine Super-Blondine hat mehr als nur ...

... üppiges Blondhaar, ...

... einen reellen Vorbau ...

... und ein ordentliches Gestell.

So ein Bunny hat immer auch was im Hirn.

Zum Beispiel fragt es sich, ...

... was die Zukunft so bringt.

Was, wenn der erste Lack ab ist?

Da ist es geradezu als großes Verdienst zu bewerten, dass der nette Opa Hefner so was wie eine ...

... Karnickel-Farm aufgebaut hat, ...

... auf der im Laufe der Jahre...

... immer mehr ausgebeutete ...

... und missverstandene Hoppelhasen Unterschlupf finden konnten.

"Hef", als einziger Rammler in seiner Häschen-Pension, hat natürlich das Recht der ersten Nacht, ...

... überlässt alten Kumpels aber auch gerne mal ein paar gebrauchte Modelle.

Stopp, werden die Moralapostel nun rufen!

Aufhören, werden auch die sich entrüsten, die auf die Rechte der Frauen pochen.

Ach, alles nicht so ernst nehmen, ist die Devise!

Denn es ist ja immer noch so, dass die Damen im Playboy sich freiwillig ausziehen!

Ja! Es ist geradezu so, dass den Veranstaltern eines Playboy-Castings ...

... die Bude eingerannt wird.

Es gibt ja jede Menge hübscher Damen, ...

... aber Playboy-Mädchen müssen eben immer besonders hübsch sein.

Gut, die eine oder andere hat es hinterher ...

... bitterlich bereut, aber da ist es dann meist zu spät.

Wieder andere benutzen ihren doch eher kurzlebigen Bunny-Ruhm, um anschließend etwas Sinnvolles zu machen, wie zum Beispiel ...

... Susie Scott Krabacher, die eine Kinderschutzorganisation gegründet hat und ihr Leben nun damit verbringt, Spenden für die Ärmsten der Armen zu sammeln!

Die, die sich nicht bei einem Casting hinten anstellen müssen, sind die so genannten Promis.

Jede ordentliche Promidame hat in ihrem Lebenslauf entweder tatsächlich mal einen Auftritt im meistgelesenen Herrenmagazin der Welt, ...

... oder sie behauptet zumindest, dass sie GEFRAGT wurde!

Aber sie würde sich ja niiieeee ausziehen.

Also, naja, mit einer Ausnahme vielleicht, sie würde es vielleicht machen, wenn die Fotos so richtig künstlerisch wertvoll wären ...

... und auch ihr Papi und die Kinder sich die angucken könnten, ohne rote Ohren zu kriegen.

Und dann ist Nacktheit ja auch was ganz Natürliches, ...

... und "wenn ich mit 40 noch so 'nen tollen Körper habe, dann kann ich den ja ruhig zeigen, oder?"!

Andere wieder dachten sich: "Mensch, da geh ich lieber in den Dschungel, als mich nackich fotografieren zu lassen," ...

... und ganz andere machen einfach beides: Erst Playboy, dann Dschungel. Genutzt hat in dem Fall beides nicht.

Männer fragen sich natürlich: "Wie macht der das, der Hugh?" Sorry, falsches Bild, ...

... also, wie macht er das nur, der alte Schwerenöter?

Und tatsächlich: Oft kopiert, ... (Im Bild: Berlins einziger noch amtierender Playboy Rolf Eden)

... nie erreicht, ... (Im Bild: Gunter Sachs mit Brigitte Bardot)

... hat der Hugh anscheinend etwas, um das ihn jeder Mann beneidet.

Es kann nicht nur an Viagra liegen.

Auch über Geld verfügt schließlich der eine oder andere.

Wer ist dieser Mann, der hat, was andere nicht haben?

Angefangen hat alles ganz harmlos: ... (Foto: Mit einer seiner ganz großen Lieben, Barbie Benton)

... Hugh Marston Hefner wurde am 9. April 1926 als Sohn von Glenn L. Hefner und Grace Swanson in Chicago geboren.

Er ist deutsch-schwedischer Abstammung. Nach dem Schulbesuch diente er von 1944 bis 1946 in der US-Army.

Danach absolvierte Hefner ein Studium an der University of Illinois, das er 1949 mit dem "Bachelor of Science" abschloss.

Im selben Jahr heiratete Hefner Mildred Williams (nicht im Bild), mit der er bis 1959 zusammenlebte. Ab dem Jahr 1951 schrieb Hefner als Werbetexter zunächst für die Zeitschrift "Esquire".

Im Jahr darauf, 1952, stieg er als Werbemanager bei der "Public Development Corporation, Co. Inc." ein. 1953 wechselte er als Vertriebsleiter zu einer Kinderzeitschrift (!).

Im selben Jahr, 1953, erfolgte die Gründung der "HMH Pub. Co. Inc.", die später (1958) in "Playboy Enterprises Inc." umbenannt wurde.

Eine seiner besten Ideen: Er erwarb Rechte an Akt-Fotos von Marilyn Monroe. Mit einem der Bilder auf dem Titel startete im selben Jahr das Männermagazin "Playboy".

Art Paul, der erste Art Director des Playboys, erschuf den berühmten Hasenkopf, der seit der zweiten Ausgabe (1953) den Playboy schmückt.

Bereits 1972 lag die Auflage weltweit bei 6,5 Millionen Exemplaren. In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender machte Hefner die "Playboy Enterprises, Inc." zu einem Medienkonzern.

Zugleich war er als Chefredakteur des "Playboy Magazine" auch für dessen inhaltliches Programm verantwortlich.

Daneben fungierte er von 1959 bis 1986 auch als Präsident der "Playboy Clubs International, Inc.".

Es erfolgte der Aufbau eines Firmenimperiums mit Spielkasinos, Restaurants und Hotels.

In den Jahren von 1963 bis 1975 trat Hefner zusätzlich als Verleger des "VIP"-Magazins auf.

In den Jahren von 1972 bis 1981 übernahm er auch die Redaktionsleitung der Zeitschrift "Lui".

Ab 1988 stand Hefner den "Playboy Enterprises" als Ehrenpräsident vor.

Schließlich übergab er die Firmenleitung seiner Tochter Christie.

Neben seiner Tätigkeit als Verlagsmanager wirkte Hefner in den 80er Jahren auch an einigen Hollywood-Filmen wie etwa "History of the World" (1981, Teil 1), ...

... "The Comeback Trail" (1982) und "Beverly Hills Cop II" (1987) mit.

In zweiter Ehe war er von 1989 bis 1998 mit dem kanadischen Fotomodell ...

... und "Playmate" Kimberly Conrad verheiratet, aus dieser Beziehung stammen seine Söhne Marston (1990) und Cooper (1992).

Hefner wurde mit mehreren Preisen geehrt, u.a. nominierte man ihn 1989 für die "Public Hall of Fame".

Als Verlagsleiter wurde er 1997 mit dem "International Publisher Award" ausgezeichnet, der vom Internationalen Presseverband in London verliehen wurde.

Im Jahr 2000 war Hefner in einer Episodenrolle der HBO-Serie "Sex and the City" zu sehen. Als Mitglied des "New York Friars Club" erhielt er 2002 den "Henry Johnson Fisher Award".

Natürlich hat er auch einen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.

In der Dokumentation "Inside Deep Throat" aus dem Jahr 2005 war Hugh Hefner zuletzt auf der Kinoleinwand zu sehen.

Wir wünschen dem Mann, der gerade erst wieder berichtete, dass er jede Nacht mit seinem Lieblingsbunny Holly Madison im Bett verbringt, ...

... noch viel Spaß!

Mit 82 ist er doch im besten Mannesalter und kann locker mit den jungen Hüpfern mithalten!

Wer mehr wissen will, liest! (Fotos: AP/ dpa/ rts)

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