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"Wie Karneval im Norden": Hunderttausende feiern beim Schlagermove

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Grüne Glitzer-Plateauschuhe an Männerfüßen, Kleider in Knallbonbonfarben und Lametta-Perücken: Für den 17. Schlagermove haben Hunderttausende Besucher wieder tief in die Kostümkiste gegriffen. (Foto: dpa)

Grüne Glitzer-Plateauschuhe an Männerfüßen, Kleider in Knallbonbonfarben und Lametta-Perücken: Für den 17. Schlagermove haben Hunderttausende Besucher wieder tief in die Kostümkiste gegriffen.

Grüne Glitzer-Plateauschuhe an Männerfüßen, Kleider in Knallbonbonfarben und Lametta-Perücken: Für den 17. Schlagermove haben Hunderttausende Besucher wieder tief in die Kostümkiste gegriffen.

Die kunterbunten Outfits und die geschmückten Musik-Trucks verwandelten den Hamburger Stadtteil St. Pauli in eine schrille Partyzone.

Schlager-Hits wie "Ti Amo", "Griechischer Wein" und "Du kannst nicht immer 17 sein" heizten der Menge ordentlich ein.

Das bunt gemischte Publikum jubelte den Trucks zu (von diesem hier lachen die Sänger Peter Sebastian und Bernhard Brink herunter), ...

... tanzte auf den Straßen, klatschte sich gegenseitig ab und nahm sich in die Arme. Und nicht nur die Besucher genossen die ausgelassene Stimmung: Auch prominente Schlager-Stars gaben sich die Ehre.

So kamen unter anderem Antonia aus Tirol (Foto), die auf dem Kiez mit einem Live-Auftritt begeisterte, und Costa Cordalis mit seinem Sohn Lucas.

Die meisten Fans waren jedoch nicht wegen der Stars da.

"Mich interessieren die Leute, die hier sind", sagte Schlager-Fan Karsten aus dem Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord. Er sei immer dabei. "Zweimal im Jahr gibt es ein Highlight: einmal Malle und einmal Schlagermove."

Doch nicht nur Hamburger kamen zum Schlagermove nach St. Pauli. Auch aus anderen Teilen Deutschlands und sogar dem Ausland zog es Feierlustige in die Hansestadt.

Sabine Wolfram und ihre Freundinnen reisten schon zum fünften Mal aus der Oberpfalz an, um gemeinsam zu feiern. "Es ist einfach ein super Fest."

Auch Maren Feldmann aus Verden war mit zwei Freundinnen und einem Hamburger Freund auf der Reeperbahn unterwegs. Der Grund für ihr Kommen: "Wir haben Bock, uns zu verkleiden!" Für die 24-Jährige war es der erste Schlagerumzug.

Ein besonderes Kompliment attestierte die 40-jährige Silvi dem Fest. "Es ist ein bisschen wie der Kölner Karneval im Norden", sagte die Ex-Kölnerin.

Auch das Wetter spielte beim diesjährigen Schlagermove mit. Zunächst war es zwar nur wechselhaft, am Nachmittag zeigte sich dann aber doch noch die Sonne.

"Petrus ist doch Schlager-Fan", freute sich der Sprecher der Veranstalter, Axel Annink.

Am Nachmittag kamen auch noch mehr Besucher: Auf etwa 350.000 Feierlustige schätzten Polizei und Veranstalter die Party-Menge.

Größere Zwischenfälle gab es indes nicht. "Alles ruhig, alles gut", hieß es von der Polizei.

Der Schlagermove hat in Hamburg inzwischen Tradition. Das ändert sich auch 2014 nicht. Kommendes Jahr findet das "Festival der Liebe" am 27. und 28. Juni statt. Dann heißt es wieder: "Hossa, Hossa, Hossa!"

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