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Montag, 02. Februar 2015

Flammendes Inferno zur Halbzeit: Katy Perry siegt beim Super Bowl

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Football ist hierzulande nicht gerade der Sport, der die Menschen bewegt - außer einmal im Jahr vielleicht. (Foto: USA Today Sports)

Football ist hierzulande nicht gerade der Sport, der die Menschen bewegt - außer einmal im Jahr vielleicht.

Football ist hierzulande nicht gerade der Sport, der die Menschen bewegt - außer einmal im Jahr vielleicht.

Wenn sich in den USA rund 100 Millionen Zuschauern vor den Fernsehern versammeln, ist Super Bowl.

Im Liga-Finale spielten die Seattle Seahawks gegen ...

... die New England Patriots - natürlich nicht diese Typen hier ...

... und die hier auch nicht. Aber ohne Flaggen kommt eine US-Großveranstaltung eben einfach nicht aus.

Die hier spielen! Und so viel sei vorweggenommen: Die mit den weißen Shirts gewinnen. Aber darum geht es beim Super Bowl ja auch gar nicht.

Ein bisschen geht es um die aufwendigen Werbeclips, die extra für das Großevent produziert werden. Kate Upton in der Wanne für ein Handy-Game war in diesem Jahr ganz groß, ...

... ebenso Kim Kardashians selbstironische Selfie-Show für T-Mobile ...

... und diese - äh - Melonen, mit denen Charlotte McKinney einen Burger bewirbt.

Ja, wichtiger als die "Victoria's Secret"-Engel in Sportlerkluft ist beim Super Bowl eigentlich nur, wer auf der Bühne steht.

2012 zog Madonna inklusive Mucki-Mannschaft als Gladiatorin ein, um die legendäre Halbzeit-Show zu bestreiten, ...

... im Jahr darauf tat's Beyoncé in Leder und Spitze. Die Herrenrunde von 2014 übergehen wir hier jetzt einfach mal.

In diesem Jahr war jedenfalls Katy Perry als Headliner an der Reihe.

In einem Flammen-Ensemble von Designer Jeremy Scott ritt sie auf dem Rücken einer riesigen, metallisch schillernden Löwen-Attrappe in das Stadion von Glendale.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Perry einen spektakulären Auftakt und Abgang versprochen.

Alles besser als diese Nippel-Nummer von Janet Jackson und Justin Timberlake beim Super Bowl 2004. Tatsache, die 30-jährige Perry hielt Wort: ...

... Es gab erstmal so richtig "Roar" (Gebrüll) - passend zu Hit Nummer eins, den der Popstar zum besten gab.

Es folgten Reitstunden, ...

... Robo-Dance ...

... und Rock'n'Roll mit Lenny Kravitz - gesungen wurde "I Kissed a Girl".

Auf einer Insel tanzte Perry zwischen Hai-Männern zu "California Girls" und "Teenage Dream".

"Falls ihr euch das gefragt habt: Das war ich in dem Hai-Kostüm", scherzte Rapper Snoop Dogg auf Twitter und er war nicht der einzige Promi, der seinen Senf zu Show hinzugab: ...

... Ex-Mann Russell Brand hatte Perry bereits im Vorfeld der Show via Twitter Glück gewünscht. "Die Halbzeit-Show wird großartig. Viel Erfolg, KP", schrieb der Entertainer auf Twitter.

Die Sängerinnen Britney Spears und Demi Lovato applaudierten, Schauspielerin Anna Kendrick bewunderte via Twitter vor allem Perrys Dekolleté und dann feierten natürlich alle den Überraschungsgast: ...

... Mit Hip-Hop-Ikone Missy Elliot rappte Perry "Get Ur Freak On".

Wäre eigentlich nur noch die Frage zu klären, ob sich Katy Perry mit den Retro-Bikinis der Tänzerinnen ...

... tatsächlich Erzfeindin Taylor Swift einen Seitenhieb verpassen wollte. Bevor die 25-Jährige nämlich kürzlich entschied, ihren Bauchnabel freizulegen, ...

... hegte sie ein Faible für Pünktchen-Bademode im selben Stil. Katy: Absicht oder nicht? Wir werden es wohl nie erfahren.

Die bunte Strand-Show interessierte die Zuschauer ohnehin lange nicht so sehr wie die feurige Eröffnung.

Ob sich Designer Scott vielleicht an das Pokémon Magma erinnert hat, als er Perry in Flammen hüllte?

War die Inspiration etwa Wrestler Bam Bam Bigelow ...

... oder Will Ferrell in "Die Eisprinzen"? Wir wissen es nicht.

Nach 13 Minuten und drei Outfitwechseln war die Show auch schon wieder vorbei. "Ich glaube, Katy Perry hat den Super Bowl gewonnen", schrieb eine Nutzerin bei Twitter.

Auch Kritiker sind sich einig: tolle Show. "Großartig", schreibt die "Washington Post", die "Times" lobt Bescheidenheit - ähm´ja.

Fest steht in jedem Fall, wer den Löwen zuerst geritten hat.

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