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Hollywoods britischster Bösewicht : Kinofans trauern um Alan Rickman

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Er war ein Charakterdarsteller aus der höchsten Liga der Schauspielkunst: Alan Rickman - hier bei einem Auftritt bei der Berlinale 2006 an der Seite von Sigourney Weaver (l.) - konnte auf der Leinwand in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen.

Er war ein Charakterdarsteller aus der höchsten Liga der Schauspielkunst: Alan Rickman - hier bei einem Auftritt bei der Berlinale 2006 an der Seite von Sigourney Weaver (l.) - konnte auf der Leinwand in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen.

Er war ein Charakterdarsteller aus der höchsten Liga der Schauspielkunst: Alan Rickman - hier bei einem Auftritt bei der Berlinale 2006 an der Seite von Sigourney Weaver (l.) - konnte auf der Leinwand in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen.

Im Alter von 69 Jahren verliert der talentierte Brite Rickman den Kampf gegen den Krebs.

Nach seinen Anfängen im Theater kann sich Rickman schnell einen exzellenten Ruf in Hollywood erarbeiten (hier an der Seite von Schauspielerkollegin Helen Mirren).

Immer wieder wechselt der vielseitige Mime von der Bühne vor die Kamera - und wird durch seine beeindruckende Darstellung voller Nuancen zur gefragten Größe in der US-Filmindustrie.

Im Privaten sozial engagiert (hier bei einer Charity-Veranstaltung mit britischen Schauspielkollegen) zeigen seine Filmrollen meist eine ganz andere Seite.

Spätestens seit "Stirb langsam" von 1988 scheint Rickman abonniert auf die Rolle des finsteren Bösewichts. Seine Rolle als Gegenspieler von Bruce "John McClane" Willis wird Rickmans erster großer Hollywooderfolg.

Rickam öffnet den Zuschauern Abgründe krimineller Gedankenwelten - und wechselt mit Leichtigkeit in vollkommen anders gelagerte Figuren.

Beeindruckend bleibt sein Auftritt als "Sheriff von Nottingham" im Blockbuster "Robin Hood - König der Diebe" aus dem Jahr 1991.

Rickmans mittlerweile bekannteste Filmfigur dürften jedoch aus der "Harry Potter"-Serie entspringen.

Dort gibt er den gestrengen, aber stets verlässlichen Lehrer Severus Snape an der Zauberschule Hogwarts.

Rickman brilliert dort neben Schauspiel-Größen wie Maggie Smith und Ian Hart - und trägt maßgeblich dazu bei, dem Zauberspektakel Gewicht und Tiefe zu verleihen.

Die Lust am Rollenwechsel wird sein Markenzeichen: Im Sci-Fi-Klassiker "Per Anhalter durch die Galaxis (2005) leiht Rickman seine Stimme dem depressiven Roboter Marvin.

Im opulenten Kostümspektakel "Das Parfum" von 2006 ist er unter der Regie von Tom Tykwer (M.) als "Antoine Richis" zu sehen.

Dort spielt er einen ebenso gerissenen wie aufgeklärten Konsul.

2014 inszenierte er mit "Die Gärtnerin von Versailles" (A Little Chaos) seinen zweiten Spielfilm, der gleichzeitig sein letzter werden sollte. Er spielt darin König Ludwig XIV.. In der Hauptrolle der Gärtnerin: Kate Winslet.

Privat führt Rickman seit 1965 eine harmonische und skandalfreie Beziehung zu der Professorin Rima Horton, die er 2012 heiratete.

Wie vielen Zuschauern hat er im Lauf seiner Karriere Schauer des Respekts über den Rücken gejagt?

Sicher ist: Das Vermächtnis dieses Weltstars wird seinen Tod überdauern.

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