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Knuuutsch!
Bussi Bussi!
Und Küsschen! Matthias Schweighöfer und seine Freundin Ani Schromm ...
... haben so gut wie keine Gelegenheit ausgelassen, bei gemeinsamen öffentlichen Auftritten ihre Zuneigung zu bekunden.
Seit 2009 sind die beiden Eltern einer gemeinsamen Tochter ...
... und noch im Vorfeld der Premiere seines Regie-Debüts "What a Man" im August 2011 hatte der Schauspieler erklärt, er könne sich durchaus noch ein zweites Kind mit seiner Partnerin vorstellen. So ...
... wie Schweighöfer erst vor wenigen Tagen verlauten ließ, er und seine Freundin könnten über Gerüchte von einer Beziehungskrise nur "herzlich lachen". Es sei "alles in Ordnung", versicherte der 30-Jährige noch vergangene Woche. Und jetzt ...
... das! Schweighöfer und Ani Schromm haben sich nach acht Jahren Beziehung getrennt und ihr bleibt wohl nur noch, ...
... seine Wachspuppe bei Madame Tussauds zu bewundern. Ob es daran lag, ...
... dass der Shooting Star des deutschen Films in jüngster Vergangenheit ...
... nicht zuletzt auch durch manch skurrile ...
... und bisweilen peinliche Auftritte ...
... glänzte, wissen wir nicht. Doch womöglich hätte man ...
... schon im Dezember 2011 aus Äußerungen des 30-Jährigen herauslesen können, dass allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz eben doch nicht alles zwischen dem Paar so in Butter zu sein schien. "Wir ...
... haben schon so viel miteinander erlebt und auch Höllenzeiten überstanden, das kann keine bloße Verliebtheit mehr aufwiegen", sagte Schweighöfer da. Und erläuterte, was er mit "Höllenzeiten!" meint, so: "Krisen, ...
... die andere Paare auch erleben: Man überlegt, ob man sich trennt, ob man in getrennte Wohnungen zieht, wer das Sorgerecht bekommt." Nun ...
... kann sich der Frauenschwarm also tatsächlich nach einer neuen Partnerin umsehen und sich voll und ganz ...
... auf seine Filmkarriere konzentrieren. Schließlich gilt er als gut aussehender junger Schauspieler, ...
... der in letzter Zeit mit Kassenschlager-Komödien auf sich aufmerksam macht ...
... und mit zunehmendem Alter selbst Regie führt.
Dabei gleicht Schweighöfer irgendwie ...
... immer mehr Til Schweiger.
Die beiden scheinen sich gut zu verstehen.
Nach Schweigers Produktion "Keinohrhasen" ...
... konnte Schweighöfer offenbar nicht genug bekommen und spielte auch in der Fortsetzung "Zweiohrküken" mit.
Aber Stopp! Schaut man sich die Karriereverläufe der beiden an, so ist der Jüngere von ihnen meist abseits des Mainstreams und in anspruchsvollen Rollen zu sehen.
Er spielte Schiller, ...
... Marcel Reich-Ranicki, ...
... der sich wie immer mit Lob zurückhielt, aber zumindest am Schauspieler, der ihn verkörperte, nichts auszusetzen hatte, ...
... Rainer Langhans ...
... und Jesus. Hier wieder klamaukig im Film "3Faltig".
Eine seiner ersten Rollen war übrigens die des Schülers Ben, in einer Sat.1-Produktion mit dem selbst erklärenden Titel: "Verbotenes Verlangen - Ich liebe meinen Schüler".
Mädchen schauen gern nachdenkliche Jugendfilme - und weil Schweighöfer in diesen mitspielte, fingen sie an, ihn zu lieben. Ob als halluzinierender Rettungssanitäter in "Kammerflimmern" ...
... oder kleinkrimineller Ostdeutscher namens "Ronny" in der abgedrehten Tragikomödie "Polly Blue Eyes", ...
... er kommt bei Frauen gut an ...
... und macht sogar selbst als Frau eine gute Figur.
Mit "Soloalbum" wurde er auch den Massen bekannt ...
... und machte trotzdem abseits der Masse weiter. In der Brecht-Adaption "Baal" spielte er 2004 einen zerstörerischen Künstler, dem keiner widerstehen kann. Eine Rolle, die für ihn wie geschaffen war, in der ihn aber kaum jemand kennt.
Nach weiterem TV-Theater wie hier als Jack the Ripper in "Lulu" ...
... folgte das richtige Theater in Form der Volksbühne in Berlin, wo er in dem Stück "Nord" zu sehen war.
Für seine schauspielerischen Leistungen gab es Preise, ...
... Preise, ...
... Nachwuchspreise ...
... und nochmals Preise.
Vielleicht hat er das Talent ja von seiner schauspielernden Mutter Gitta Schweighöfer geerbt.
Der internationale Durchbruch blieb ihm jedoch bisher verwehrt. "Der rote Baron" mit Joseph Fiennes (2008) ...
... war ein Flop.
Schweiger indes ...
... spielt schon öfter mal in US-Produktionen mit.
Da konzentriert sich Schweighöfer lieber auf das deutscheste aller deutschen Formate. Gemeinsam mit Volksbühnen-Schauspieler Milan Peschel wirkte er in einem der ungewöhnlichsten und erfolgreichsten "Tatorte" mit.
Ein reicher junger Mann ...
... bedankt sich beim Mörder seines Vaters. Für den Frankfurter "Tatort" gab es Applaus vom Publikum und unter anderem den deutschen Fernsehpreis.
Zuletzt war Schweighöfer in Detlev Bucks Komödie "Rubbeldiekatz" zu sehen.
In der Verfilmung von "Russendisko", die demnächst ins Kino kommt, verkörpert er den Kultroman-Autor Wladimir Kaminer.
Sein Regiedebüt "What a Man" legte zudem möglicherweise den Grundstein für den 30-Jährigen, aus seinem "Nachwuchs"-Label herauszuwachsen.
Trotz Parallelen zum allmächtigen Schweiger ist klar: Schweighöfer geht seinen eigenen Weg. Und das ...
... ab sofort auch privat.
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