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Sozial und engagiert: Pirelli-Kalender ohne Nackedeis?

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Küsschen, Küsschen, Küsschen ... ja, es ist wieder soweit. Der neue Pirelli-Kalender ist da. Na ja, auf jeden Fall hat ... (Foto: picture alliance / dpa)

Küsschen, Küsschen, Küsschen ... ja, es ist wieder soweit. Der neue Pirelli-Kalender ist da. Na ja, auf jeden Fall hat ...

Küsschen, Küsschen, Küsschen ... ja, es ist wieder soweit. Der neue Pirelli-Kalender ist da. Na ja, auf jeden Fall hat ...

... Fotograf Steve McCurry die Bilder im Kasten und erklärt ohne Umschweife sein Konzept. Diesmal geht es in dem heiß begehrten Kalendarium nicht um nacktes Fleisch, ...

... wie es noch in den vergangenen Jahren auf den Blättern zu sehen war. Ach, Kate Moss im Adamskostüm, das war was. Aber nein, ...

... Küsschen, Küsschen, Küsschen. Der McCurry hat da andere Ansprüche.

Es geht aber auch nicht um Reifen. Schon gar nicht von der falschen Marke. Sebastian, holst du mal den ...

... richtigen? Danke!

Aber auch diese Schluffen wollte McCurry nicht ablichten. Der 62-jährige Fotograf porträtierte für den ...

... 40. Pirelli-Kalender ausnahmslos Frauen, die sich für humanitäre Projekte engagieren und soziale Organisationen unterstützen.

Ort des Shootings war Rio de Janeiro.

Bereits zum dritten Mal ist Brasilien Schauplatz für einen Pirelli-Kalender.

Dabei bindet McCurry seine Models in das alltägliche Straßenbild ein.

So alltäglich die Szenen, so schön sind die Modells. Wie hier Summer Rayne Oakes. Die Frau sieht nicht nur toll aus, sie ist auch Bestseller-Autorin und Mitbegründerin eines Online-Marktplatzes für Designer und Lieferanten von umweltverträglichen Materialien.

Top-Modell Adriana Lima arbeitet unter anderem für das Bill Clinton Global Initiative Program auf Haiti.

Wie, Sie sind enttäuscht? Weil der Kalender nicht so ist, wie die Pirellis der letzten Jahre?

Na gut, dann werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf die guten alten Zeiten, ...

... als es noch um Reifen ging, die man über dem Nichts oder ...

... von einem Ort zum anderen tragen konnte.

Nein, alles Quatsch. Was den Pirelli-Kalender ausmacht ist sein Mythos. Schließlich ist er nicht käuflich zu erwerben ...

... und streng limitiert - sowohl mit Blick auf die Auflage als auch ...

... auf die Bekleidung der Protagonistinnen ...

... und manchmal (aber wirklich nur manchmal) auch der Protagonisten. Der Kalender ...

... wird von dem Unternehmen nur an ausgewählte Personen verschenkt. Oftmals ...

... stehen die Fotografien unter einem Leitmotiv. So lautete das Motto für das Shooting des Pirelli-Kalenders 2011 etwa "Mythology". Umgesetzt ...

... hat das kein anderer als unser Kalle von der Waterkant, Karl Lagerfeld. Der Modeschöpfer wollte damit nach eigenem Bekunden zum Ausdruck bringen, dass Schönheit unsterblich ist.

Genau dieses Gefühl - und auch das eine oder andere Feeling - vermitteln die Fotos des Kalenders aus dem Jahr 2012.

Der italienische Fotograf und Regisseur Mario Sorrenti verzog sich mit ein paar hübschen Nackten in den Halbschatten.

Und in luftige Höhen.

Das waren noch Zeiten. Wenn man solche Bilder sieht, bereut man fast, damals nicht das Praktikum im Fotogeschäft der örtlichen Einkaufsstraße gemacht zu haben, oder? (auf dem Foto: Lara Stone)

Tja, some guys have all the luck, wusste schon Rod Stewart, und so räkelten sich vor der Linse des Fotografen Schönheiten wie Milla Jovovich ...

... oder das italienische Model Margareth Madè auf Korsika.

Und die bereits erwähnte Kate Moss. Wie, Sie können nichts erkennen? Ja, ...

... schon klar. Beide, Moss ...

... und Jovovich waren übrigens Wiederholungstäterinnen. Das schauspielende Model ließ sich schon einmal für den Pirelli-Kalender 1998 ablichten, ...

... und das nur modelnde Model gab sich bereits für die Ausgaben von 1994 und 2006 (im Bild) die Ehre.

Apropos Ehre: Eine solche muss es schon sein, für den Kalender zu posieren. Sonst hätten wohl kaum ...

... Frauen wie unsere Heidi, ...

... Naomi Campbell, ...

... Penelope Cruz, ...

... oder Jennifer Lopez die Hüllen dafür fallen lassen. Na ja, ...

... es fallen nicht immer Hüllen. Und im Gegensatz ...

... zu manchen etwas plumpen Aufnahmen von früher ...

... geben sich neuere Ausgaben oftmals auch zugeknöpft. 2008 etwa stand der Kalender ganz im Zeichen Asiens, und Models wie Dujuan, ...

... Mon Wan Dan ...

... oder Maggie Cheung wirken auf diesen Fotos geradezu züchtig. Aber hey, ...

... mal ehrlich, wirklich abfahren tun wir doch auf was anderes, oder?

Die Models, die zur Vorstellung des Kalenders nach Rio kamen, wissen dies: Hanaa Ben Abdesslem aus Tunesien ebenso wie ...

... die Brasilianerin Isabeli Fontana oder ...

... All-American Beauty Kyleigh Kuhn und ...

... Italiens Diva Sophia Loren.

Also, nach vorne geblickt.

Dennoch wird in der einen oder anderen Manager-Etage ...

... oder Autowerkstatt im kommenden Jahr wohl der alte Pirelli-Kalender hängen bleiben.

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