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Jazzballade schlägt Elektropop: Portugal räumt beim ESC ab, Deutschland enttäuscht

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Für die deutsche Teilnehmerin des Eurovision Song Contest 2017 geht eine enttäuschende Nacht zu Ende: ... (Foto: REUTERS)

Für die deutsche Teilnehmerin des Eurovision Song Contest 2017 geht eine enttäuschende Nacht zu Ende: ...

Für die deutsche Teilnehmerin des Eurovision Song Contest 2017 geht eine enttäuschende Nacht zu Ende: ...

... Levina holte im Finale des europäischen Gesangswettbewerbs in Kiew nur den vorletzten Platz.

Das ist zwar eine Verbesserung zum Vorjahr, denn 2016 belegte Jamie-Lee Kriewitz den letzten Rang. Dennoch dürfte die 26-Jährige mit dieser Platzierung nicht zufrieden sein.

Ihr Song "Perfect Life" kam bei der Jury nicht gut an: Nur drei Punkte gab es von den nationalen Kampfrichtern. Das Publikum legte im Telefonvoting noch einmal drei Punkte oben drauf.

Schlechter als Deutschland erging es nur Spanien: ...

... Die Gruppe um Manel Navarro musste mit fünf Punkten nach Hause fahren. Der entspannte Surferlook der Musiker und der Song "Do It For Your Lover" bescherten den Spaniern eine Pleite.

Im Nachbarstaat Portugal wird dagegen kräftig gefeiert.

Bereits im Vorfeld als Favorit gehandelt, wird Salvador Sobral dieser Rolle gerecht und ...

... gewinnt mit seinem an eine Arie erinnernden Song "Amar Pelos Dois" (Liebe für zwei) den ESC 2017.

Die Jazzballade hat Sobrals Schwester Luisa für ihn eigens komponiert.

Auch sie (Mitte) freute sich über den Erfolg des Songs in der Ukraine.

Der 27-jährige Portugiese sprach sich nach seinem Triumph für Musik aus, "die etwas bedeutet".

Schon bei den Proben zur Finalshow fiel der Jazzmusiker auf. Bei jedem Auftritt interpretierte er "Amar Pelos Dois" neu und sang das Lied in verschiedenen Versionen.

Den Pokal knapp verfehlt hat Kristian Kostov.

Mit gerade einmal 17 Jahren war der Bulgare der jüngste Teilnehmer des ESC 2017.

Mit "Beautiful Mess" gehörte er schon im Vorhinein zu den Favoriten.

Am Ende wurde es Platz zwei.

Bis zum Ende zittern musste hingegen die Band "SunStroke Project".

2017 belegten die Moldawier in Oslo noch den 22. Platz, ...

... 2017 wird es Rang drei. Erst durch die Stimmen der Zuschauer katapultiert sich die Band mit ihrem Song "Hey, Mamma!" weit nach oben.

Einen Platz auf dem Treppchen verpasste dagegen Sängerin Blanche.

Die Belgierin erreichte Platz vier, gefolgt vom ...

... smarten Schweden Robin Bengtsson, der ...

... mit "I Can't Go On" eine beschwingte Tanzeinlage lieferte.

Lange Zeit lag Francesco Gabbani weit vorne im Ranking.

Am Ende landete der Italiener mit "Occidentali’s Karma" auf dem sechsten Platz - und das, ...

... trotz des Affentanzes.

Ganz herzlich ging es bei Illinca und Alex Florea zu.

Die zwei Rumänen rappten und jodelten sich auf Rang sieben.

Für eine bessere Platzierung halfen auch keine Kanonen auf der Bühne. Dennoch sorgte die rumänische Jodelei für reichlich Abwechslung im sonst sehr poplastigen Programm.

Dafür sorgten auch diese beiden: ...

... Joci Pápai trat mit seinem Beitrag "Origo" für Ungarn an - inklusive Bollywood-reifer Tanzeinlage und sicherte sich damit Platz acht.

Australien schickte den 17 Jahre alten Sänger Isaiah ins Rennen.

Der Gewinner der Castingsendung "The X Factor Australia" landete auf Rang neun.

Gerade noch in die Top Ten schaffte es auch Jowst.

Der norwegische DJ lieferte tanzbaren Elektropop. Warum sein Co-Musiker sich allerdings hinter einer Maske verstecken musste, ist unklar.

Die Zeiten von Destiny's Child sind zwar vorüber, ...

... die niederländische Band O'G3NE ließ die Girlband-Ära allerdings wieder aufleben. Beim ESC landete sie mit "Lights And Shadows" auf dem elften Rang.

Noch mehr Frauenpower gab es von Alma.

Die Französin ging mit ihrem Lied "Requiem" vor Eiffelturm-Kulisse als letzte Teilnehmerin auf die Bühne und verließ sie als Zwölftplatzierte.

Für Opernstimmung sorgte Jaques Houdek.

Er trat mit "My Friend" für Kroatien an und fährt mit Rang 13 nach Hause.

Etwas seltsam mutete die Performance von Dihaj an.

Vor allem durch das Zuschauervoting landete die Musikerin aus Aserbaidschan allerdings auf dem 14. Platz.

Mit einer Stimme, die an Landsfrau Adele erinnert, trat ...

... Lucie Jones für Großbritannien an.

Ihren Songtitel "Never Give Up On You" sollte sie sich zu Herzen nehmen, denn die Britin landete nur auf dem 15. Platz.

Der Mann im Mond heißt Nathan Trent, trat mit "Running On Air" für Österreich an und bringt Rang 16 mit zurück in die Heimat der Sieger von 2014 (damals mit Conchita Wurst).

Romantik und Folklore: Platz 17 ging an die Naviband aus Weißrussland, die mit ...

... "Story Of My Life" einen Beitrag in ihrer Landessprache zum ESC beisteuerte - auch wenn der Titel es nicht vermuten lässt und eigentlich "Historyja majho žyccia" lautet.

Eine Zeit lang sah es im Ranking gut aus für den armenischen Beitrag "Fly With Me".

Am Ende reichte es für Artsvik nur zum 18. Platz.

Griechenland beendete den ESC nur auf Platz 19, obwohl ...

... es vom Nachbarn Zypern die Bestnote für Demy und ihren Song "This Is Love" gab.

Ob Rang 20 von 26 eine Überraschung für Anja Nissen war?

Die Dänin dürfte mit ihrem Lied "Where I Am" mit mehr gerechnet haben.

Auf mehr Punkte gehofft hatte sicherlich auch Zypern.

Zwar konnte "Gravity" die griechische Jury überzeugen, von der es zwölf Punkte gab. Beim internationalen Publikum kam der Song von ...

... Hovig Demirjian aber nicht gut an und landete auf Rang 21.

Kasia Moś sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Mit "Flashlight" stand die polnische Sängerin zwar beim ESC nicht im Rampenlicht, kann aber möglicherweise auch mit einem 22. Platz zufrieden sein.

Als Erster auf der Bühne hat man oft ein schwieriges Los. Diese Erfahrung musste auch Imri aus Israel machen.

Er belegte Platz 23.

Als Gastgeber unter den schlechtesten Drei zu landen ist entweder besonders gastfreundlich oder besonders schade.

Für den ukrainischen Beitrag "Time" von O.Torvald blieb am Ende nur Rang 24 vor ...

... den Schlusslichtern Deutschland und Spanien.

Deutschland muss also mindestens ein weiteres Jahr warten, um sich erneut ESC-Sieger nennen zu können und solange ...

... anderen beim Erfolgstanz zuschauen. (lsc)

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