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Modedesigner im Fieberwahn: Waldelfe und Türvorhang beim ESC

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So sehen Sieger aus! (Foto: AP)

So sehen Sieger aus!

So sehen Sieger aus!

Emmelie de Forest gewann souverän die 58. Auflage des Eurovision Song Contests.

Die Dänin überzeugte mit ihrem Song "Only Teardrops" die Zuschauer in 39 Ländern.

De Forest begann ihren Auftritt auf der Bühne kniend ...

... und wirkte dabei wie eine Mischung aus Sterntaler-Mädchen und Meerjungfrau.

Begleitet wurde die erst 20-Jährige mit dem weißen Flatterkleid und den blonden Wuschelhaaren ...

... von Landsknecht-Trommlern wie aus einem Andersen-Märchen.

Jury und Zuschauern war der hinreißende Auftritt der sympathischen Dänin jedenfalls stolze 281 Punkte wert.

Deutlich weniger angetan war das Publikum von den deutschen Wettbewerbern.

Nur 17 Punkte sammelte die Eurodance-Formation Cascada rund um ...

... Frontsängerin Natalie Horner ein.

Platz 21? Zum Haareraufen!

Passenderweise ging die eigens initiierte ESC-Party im Hamburger Nieselregen unter.

Und auch die Chefin der Deutschland-Jury, Lena Meyer-Landrut, hatte nicht ihren besten Tag: Sie verwechselte Dänemark mit Norwegen.

Besser verkauften sich da schon die Wettbewerber aus Aserbaidschan ...

... und der Ukraine, die ...

... mit 234 Punkten (Aserbaidschan) auf Platz zwei ...

... respektive Rang drei (Ukraine, 214 Punkte) landeten.

Ob der eigenwillig gekleidete Riese mit den neckischen Federn am Kopfschmuck bei der Punktevergabe eine Rolle spielte? Man weiß es nicht.

Eines ist dagegen sicher: In Malmö fanden einige Kostüme ihren Weg auf die Bühne ...

... die man wohl mit viel gutem Willen als mutig bezeichnen könnte.

Von der finnischen Braut in Sportschuhen, die ...

... ganz in der Tradition von Madonna und Britney ...

... den schwesterlichen Kuss zelebrierte, über ...

... die federverzierte schwedische Vorjahressiegerin Loreen und ...

... den irischen James-Dean-Verschnitt Ryan Dolan bis hin zu ...

... einem laufenden Türvorhang aus Weißrussland und ...

... dem Schmalspur-Casanova im Dracula-Outfit aus - wie passend - Rumänien, war fast alles vertreten.

Und wer so wie die Französin Amandine Bourgeois nicht mit einem Modedesigner im Fieberwahn gesegnet war, versprach wenigstens ...

... bei einem Sieg blankzuziehen. Genützt hat ihr das im Übrigen nicht: Bourgeois landete sogar noch hinter Cascada auf Platz 23.

Dann also doch lieber Emmelie. Bei aller Klischeehaftigkeit: Der Dänin nahm man die Waldelfen-Nummer doch tatsächlich ab. Mit der 20-Jährigen hat also genau die Richtige beim ESC 2013 abgeräumt.

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