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Die wahre Geschichte der Valerie Tasso: Wie wird man Nymphomanin?

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Valerie Tasso, die Hauptfigur im Film "Tagebuch einer Nymphomanin", gibt es wirklich. Sie ist Französin, geboren 1969 in Champagne-Ardenne, und angesehene Bestsellerautorin. (Foto: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG)

Valerie Tasso, die Hauptfigur im Film "Tagebuch einer Nymphomanin", gibt es wirklich. Sie ist Französin, geboren 1969 in Champagne-Ardenne, und angesehene Bestsellerautorin.

Valerie Tasso, die Hauptfigur im Film "Tagebuch einer Nymphomanin", gibt es wirklich. Sie ist Französin, geboren 1969 in Champagne-Ardenne, und angesehene Bestsellerautorin.

Tasso kann auf eine normale Kindheit und Jugend zurückblicken, bis sich im Alter von 15 Jahren ihr Leben von Grund auf verändert.

Tasso verliert ihre Jungfräulichkeit und beginnt für sich wahrzunehmen, dass sie etwas Großartiges entdeckt hat: …

… ihr Faible für Sex.

Diese Vorliebe erreicht ungeahnte Dimensionen und Tasso fühlt sich magisch vom Verbotenen, Falschen und Untersagten angezogen.

Doch nach außen lebt sie zunächst ein konventionelles Leben: Nachdem sie Wirtschaftswissenschaften und angewandte Fremdsprachen in Frankreich studiert hat, erwirbt sie den Master of Business Administration. Sie spricht fünf Sprachen fließend und arbeitet nach dem Studium als Führungskraft in einem spanischen Unternehmen.

Bis hierher ist Tassos Werdegang ein gesellschaftlich akzeptierter. Sie hat eine akademische Ausbildung, eine sichere und gut bezahlte Anstellung und wahrt damit nach außen den Schein, "normal" zu sein.

Eines Tages bricht die junge Frau jedoch aus ihrem "normalen" Leben aus und will sich nur noch der Sache widmen, die sie am meisten liebt und genießt: Sex.

Sie beginnt eine Karriere als Edelprostituierte und entscheidet sich damit gegen die auch in Spanien geltenden gesellschaftlichen Konventionen.

Tasso ist in Geldnot, verursacht durch einen kokainabhängigen Liebhaber, der ihr Schulden hinterlassen hat, aber der Schritt ins Bordell geschieht für sie mehr aus Neugier als aus Notwendigkeit

Sie lässt sich zur Abwechslung für ihre Leidenschaft bezahlen.

Im Bordell entdeckt sie eine neue Welt - voller Sensationen und aufregender Begegnungen, die die dunkle Seite des Sex und intimste menschliche Beziehungen in sich vereint.

Valerie arbeitet insgesamt sechs Monate als Prostituierte und zieht sich zurück, als ihre Neugier befriedigt ist.

Daraufhin widmet sich Tasso dem Studium der Sexualwissenschaft und arbeitet als Lektorin und Rechercheurin.

2003 veröffentlichte sie ihr erstes Buch: "Diario de una ninfómana", das auch in Deutschland unter dem Titel "Tagebuch einer Nymphomanin" erscheint.

Das Buch handelt von Tassos sexuellen Erfahrungen, insbesondere von ihren Erlebnissen im Bordell.

Das Buch, dessen Offenbarungen ausschließlich auf wahren Begebenheiten beruht, verfehlt seine Wirkung nicht: Tassos öffentliches Outing als Sexbesessene schockiert das Land, aber der autobiografische Roman wird zum Bestseller.

Er katapultiert Tasso in den Kreis der meistbeachteten spanischsprachigen Autorinnen und findet auch international Anklang.

Mit der Veröffentlichung ihres intimen Tagebuchs bricht Tasso endgültig mit den bestehenden Konventionen. Sie zeigt ohne Umschweife auf, dass in der Gesellschaft Sex beinahe ausnahmslos als Problem und Gefahr angesehen wird.

Tasso möchte nach eigenen Aussagen mit ihrem Buch Frauen ermutigen, sich von den gesellschaftlichen Schranken und Schuldgefühlen zu befreien und ihre Sexualität nach ihren Wünschen auszuleben.

Der Roman provoziert ganz bewusst und stellt klar, dass Frauen, die ihr sexuelles Verlangen ohne Rücksicht auf Konventionen ausleben, nicht nymphoman sind. Aus …

… Tassos Sicht sind diese Frauen nicht süchtig oder krank - sie leben vielmehr nur auf selbstbewusste Weise ihre Leidenschaft aus. Das viel beachtete Erstlingswerk Tassos wird Ende 2008 verfilmt.

Regie führt Christian Molina.

In der Hauptrolle fasziniert die betörende Belèn Fabra.

Tasso lebt heute in einer glücklichen Beziehung zurückgezogen auf dem Land. Sie ist Sextherapeutin sowie Schriftstellerin und arbeitet an ihrem Doktor in Sexualwissenschaft. (alle Szenenbilder aus dem Film "Tagebuch einer Nymphomanin", erschienen bei 3L)

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