Was Sie schon immer über Woody Allen wissen wollten und nie zu fragen wagten ... Hier erfahren Sie es vielleicht.Bild 1 von 26 Dieser junge Mann hat - auch wenn man es ihm 1965 noch nicht wirklich ansieht - eine steile und lange Karriere vor sich.Bild 2 von 26 Und er ist sich immer treu geblieben.Bild 3 von 26 Seine Markenzeichen: Die Brille ...Bild 4 von 26 ... und der ewig depressive Gesichtsausdruck.Bild 5 von 26 Dabei ist er doch ein Komiker. (Auf dem Foto deutet er immerhin ein Lächeln an!)Bild 6 von 26 Und ein Musiker.Bild 7 von 26 Vor allem aber ein Melancholiker.Bild 8 von 26 Aber irgendwie eben auch ein Frauentyp (hier mit Scarlett Johansson und seiner Frau Soon-Yi beim Filmfest in Venedig 2004).Bild 9 von 26 Seit seiner Kindheit schneidet Woody Allen die Banane für sein Frühstücksmüsli in sieben Stücke. "Wenn ich es anders machen würde, hätte ich Angst, dass ich das Universum aus dem Gleichgewicht bringen würde", gesteht der "Stadtneurotiker".Bild 10 von 26 Er spielt eben nicht nur die Typen aus seinen Filmen, er lebt sie. Am 1. Dezember wird er 70 Jahre alt.Bild 11 von 26 Der Gedanke daran lässt seine sowieso schon depressive Grundstimmung weiter sinken. Am liebsten würde er den Geburtstag ausfallen lassen, sagte er kürzlich der "Zeit".Bild 12 von 26 Von der Idee, durch seine Werke unsterblich zu werden, hält er erst recht nichts: "Neulich sagte jemand zu mir, dass ich in den Herzen meiner Landsleute weiterleben werde. Ich will aber in meinem Appartement weiterleben!"Bild 13 von 26 Von Altersweisheit auch keine Spur: "Ich würde alle meine Fehler noch einmal machen." Was andere für den größten Fehler seines Lebens halten, ist für ihn selbst allerdings "mit das Beste, was mir je widerfahren ist": ...Bild 14 von 26 ... die Ehe mit der ehemaligen Adoptivtochter Soon-Yi.Bild 15 von 26 Das Bekanntwerden des Liebesverhältnisses mit der 35 Jahre jüngeren Koreanerin hatte 1992 seine langjährige Beziehung mit der Schauspielerin Mia Farrow zerstört und seinem Ruf schwer geschadet.Bild 16 von 26 Doch alle, die ihn näher kennen, bestätigen, was er selbst von sich behauptet: "Es hat mich nie im Geringsten interessiert, was die anderen sagen." Er tut die Dinge, die er für richtig hält. Im Beruf genießt er dabei Vorrechte, die in der von Zwängen geprägten amerikanischen Filmbranche beispiellos sind.Bild 17 von 26 "Niemand redet ihm in seine Filme hinein, er bestimmt alles - vom Drehbuch bis zur Regie. In seinem eigenen Kosmos ist er praktisch allmächtig", sagt Barbara Kopple, die eine Filmdokumentation über ihn gemacht hat.Bild 18 von 26 In dieser Hinsicht sei der wirkliche Woody Allen auch das Gegenteil des ängstlichen Versagers, den er auf der Leinwand so überzeugend verkörpert: "Wenn Woody Allen die Kontrolle übernimmt, besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass er der Boss ist."Bild 19 von 26 Allan Stewart Konigsberg, so sein richtiger Name, hat immer schon gewusst, was er wollte.Bild 20 von 26 Bereits als 16-jähriger Schüler lieferte er jeden Nachmittag 50 bis 60 Witze an Klatschkolumnisten.Bild 21 von 26 Zum Beispiel: "Vor zwei Wochen habe ich ein sehr gutes Beispiel von oraler Empfängnisverhütung erlebt. Ich habe ein Mädchen gefragt, ob sie mit mir ins Bett gehen will, und sie sagte nein."Bild 22 von 26 Mit 29 Jahren verdiente er 10.000 Dollar pro Auftritt und war der bekannteste Komiker Amerikas.Bild 23 von 26 Seine einflussreichsten Filme drehte er Ende der 70er: "Annie Hall" (1977) und "Manhattan" (1979). Oder 1965 "Pussycat", mit Capucine.Bild 24 von 26 Nun ist seine große Zeit schon lange vorbei - dafür ist er glücklicher Vater zweier Adoptivtöchter: Bechet und Manzie werden überall mit hingenommen.Bild 25 von 26 Mit den Komödien, die heute im Kino Erfolg haben, kann er nichts anfangen: "Ich bin immer wieder überrascht davon, wie platt und gewöhnlich vieles ist. Ehrlich gesagt, das meiste davon ist für mich nur Zeitverschwendung und einfach nicht komisch."Bild 26 von 26