Bilderserie

Vorsprung durch Technik im Zeichen der vier Ringe: "Audi Ikonen" zum Träumen

Bild 1 von 41
Vorsprung durch Technik. Der Kenner weiß sofort - es geht um Autos. Nicht um irgendwelche. Es geht um Automobile im Zeichen der vier Ringe. Es geht um Audi. (Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honorarfrei)

Vorsprung durch Technik. Der Kenner weiß sofort - es geht um Autos. Nicht um irgendwelche. Es geht um Automobile im Zeichen der vier Ringe. Es geht um Audi.

Vorsprung durch Technik. Der Kenner weiß sofort - es geht um Autos. Nicht um irgendwelche. Es geht um Automobile im Zeichen der vier Ringe. Es geht um Audi.

Der heute in Ingolstadt sitzende Automobilkonzern blickt auf eine mehr als 100-jährige bewegende Geschichte zurück.

Die Wurzeln der Volkswagen-Tochter reichen bis ins Jahr 1904 zurück, als August Horch im sächsischen Zwickau die Horch-Werke gründet.

Fünf Jahre später gründet Horch dann Audi, denn ein Streit in der Firma macht eine neue Marke für seine Luxusfahrzeuge nötig. Bei der Namensfindung hängt Horch lange an "Ecce" (lat. für "Schau hin"), einer Anspielung auf die Schönheit seiner Fahrzeuge. Am Ende …

… wird es aber Audi, die lateinische Bezeichnung seines Namens.

Dem automobilen Aufschwung in den Goldenen Zwanziger Jahren folgt der schnelle Niedergang am Ende des Jahrzehnts. Finanzielle Schwierigkeiten und die Weltwirtschaftskrise sorgen für die Gründung der Auto Union 1932. Unter ihrem Dach fahren die vier Automobilhersteller ...

... Audi, ...

... DKW, ...

... Horch und ...

... Wanderer. Alle vier Marken bleiben eigenständig, machen ...

... die Auto Union aber auf einen Schlag zum zweitgrößten Autokonzern Deutschlands.

Horch vereint dabei Prestige, Tradition und Luxus.

Heute würde man Horch eine Premiummarke nennen.

Damals liegt ihr Marktanteil in der luxuriösen Oberklasse bei zeitweise über 50 Prozent.

Die Marke DKW bedient dagegen den Volumenmarkt - und tut das mit den "Frontwagen"-Modellen (F) sehr erfolgreich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es die Auto Union AG nicht mehr. In Ingolstadt gründet sich 1949 die Auto Union GmbH. Ihr Pendant in Zwickau heißt Industrieverwaltung Fahrzeugbau (IFA). Eine Zeit lang entstehen nach außen hin baugleich scheinende Automobile, basierend auf den DKW-Fahrzeugen der Vorkriegszeit. Nur die Motorisierung unterscheidet sich: hier ein Zweizylinder-Motor aus der Vorkriegszeit (West), dort ein Dreizylinder-Zweitakter (Ost).

Der Robustheit und des sehr guten Image der DKW-Modelle vor dem Zweiten Weltkrieg ist es dann nach Kriegsende zu verdanken, dass die Auto Union GmbH erfolgreich durch die ersten Nachkriegsjahre steuert. Der Zweitaktmotor als Fronttriebler, technisch anspruchslos und robust, liefert ein wichtiges Kaufargument zu der selbst tragenden Sperrholz-Karosserie.

Probleme bekommt die Auto Union erst in den späten 1950ern.

In der Wirtschaftswunderzeit sind Investitionen für weiteres Wachstum nötig.

Ein Zusammenschluss mit Daimler hilft nur kurz. Die DKW-Modelle sind technisch zu veraltet.

Selbst der neu entwickelte F 102 ist Anfang der 1960er ein Flop. Statt Daimler heißt der neue Besitzer der Auto Union nun Volkswagen. Allerdings sind die Wolfsburger zunächst nur am modernen Ingolstädter Werk interessiert.

Heimlich, still und leise arbeitet die Auto Union an einem neuen Mittelklasse-Konzept, basierend auf dem F 102, aber mit Viertakt-Motor. Zudem soll er nicht mehr als DKW sondern als Audi auf den Markt kommen: Der "Ur-Audi" ist geboren - und ein Erfolg. Der Audi 80 ist ab 1972 sein Nachfolger.

Aber erst der Typ 104 bringt die Wende zum Guten. Er ist eine richtige "Schwarzentwicklung". Erstmals verzichtet man auf eine DKW-Karosserie und den Einsatz von Mercedes-Motoren. Ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug entsteht und kommt an: in Wolfsburg und in der Öffentlichkeit. Der Audi 100 ist geboren. Seine Trapezform ist für Jahrzehnte ...

... neben den vier Ringen das Markenzeichen der Ingolstädter Modelle.

1969 fusioniert die Auto Union GmbH mit der ebenfalls traditionsreichen NSU AG zur Audi NSU Auto Union AG mit einem zweiten Werk in Neckarsulm.

1971 taucht erstmals der Slogan "Vorsprung durch Technik" in der Werbung auf, damals noch für den Ro 80.

Dessen Markenzeichen ist sein Wankelmotor. Mit der Einstellung der Produktion des Ro 80 1977 endet auch die Verwendung der Modellbezeichnung NSU - nur der Werbeslogan erinnert noch an NSU. Auch die anderen Marken der ehemaligen Auto Union gibt es nicht mehr.

In dem seit 1985 unter Audi AG firmierenden Autobauer ist nur noch Platz für eine Marke: Audi. Und deren Erfolgsstory ist bis heute ungebrochen, auch dank der Unternehmensmaxime "Vorsprung durch Technik".

Das beginnt bei den legendären Silberpfeilen, ...

... die die Motorsport-Ära …

… 1930er Jahre prägten. Und führt über ...

... den Wanderer Stromlinien Spezial aus dem Jahr 1939 hin in die Neuzeit und zur ...

... Entwicklung des Allradantriebs quattro und den damit …

… verbundenen Rallye-Rennsporterfolgen in den 1980ern …

… bis zu den legendären Tourenwagen-Modellen.

Die Prämisse lautet dabei: Technik, die für den Rennsport entwickelt wird, sollte auch in Serienmodellen einsetzbar sein. Ein Ergebnis ist der Audi V8, die erste Oberklasse-Limousine mit permanentem Allradantrieb.

Der Supersportwagen R8 oder auch die …

… TT-Modelle sind die besten Beispiele. Auch Familienväter …

… müssen dabei nicht auf Sportlichkeit verzichten, wie die RS-Avant-Modelle beweisen.

Was am Ende bleibt, sind echte Ikonen: "Audi Ikonen", wie der Audi 225 Roadster, der das Cover des gleichnamigen Delius-Klasing-Bildbandes schmückt. Schönheit liegt ja im Auge des Betrachters, aber ...

... vier Ringe laden einfach immer zum Träumen ein.

weitere Bilderserien