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Fahrradausflüge mit 250 Sachen: Bahn präsentiert neuen ICE 4

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Die ICE-Familie bekommt Zuwachs. Mit einer neuen Antriebstechnik, einem sparsameren Energieverbrauch und besseren Klimaanlagen verspricht die Bahn gegenüber seinen Vorgängern einige Verbesserungen. (Foto: Deutsche Bahn AG)

Die ICE-Familie bekommt Zuwachs. Mit einer neuen Antriebstechnik, einem sparsameren Energieverbrauch und besseren Klimaanlagen verspricht die Bahn gegenüber seinen Vorgängern einige Verbesserungen.

Die ICE-Familie bekommt Zuwachs. Mit einer neuen Antriebstechnik, einem sparsameren Energieverbrauch und besseren Klimaanlagen verspricht die Bahn gegenüber seinen Vorgängern einige Verbesserungen.

Der neue Hochgeschwindigkeitszug ICE 4 bringt es zwar höchstens auf 250 Stundenkilometer.

Dafür hält der Innenraum aber viel Neues für die Fahrgäste bereit.

Die Deutsche Bahn sieht in dem neuen Zug einen "Nutzflächen-Champion".

Denn der zwölfteilige ICE bietet Reisenden insgesamt 830 Sitzplätze an.

Davon 205 in der 1. und 625 Plätze in der 2. Klasse.

Die hohe Zahl an Sitzplätzen ist möglich, weil die Wagen länger sind und im Inneren weitgehend auf Schränke für Steuersysteme verzichtet wurde.

Um viele Sitzplätze und trotzdem Beinfreiheit zu ermöglichen, gleiten die Rückenlehnen beim Verstellen in die Sitzschale.

Die neu entwickelten ergonomischen Sitze wurden bereits in der Bestandsflotte getestet.

Vorher noch nie da gewesen: Die Züge der vierten ICE-Generation verfügen über jeweils acht Fahrradstellplätze.

Der Bahnkonzern verbessert damit die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme für Zugreisende, ...

... obwohl die Auslastung der Stellplätze saisonal stark schwankt und sich dadurch das Sitzplatzangebot reduziert.

Da das Angebot begrenzt ist, müssen die Stellplätze im neuen ICE 4 reserviert werden.

Wer sein Fahrrad mit in den Fernzug nimmt, findet seinen Sitzplatz dann direkt im angrenzenden Abteil der zweiten Klasse. Mehr Platz soll es im neuen ICE-Modell auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen geben.

Der Stellplatz für Rollstuhlfahrer ist mit einem höhenverstellbaren Tisch ausgestattet. Dort sind sowohl eine Notruftaste als auch eine Servicetaste angebracht, über die das Bordpersonal gerufen werden kann.

Der neue ICE verfügt über einen eingebauten Hublift, mit dem Rollstuhlfahrer in den Zug gelangen können.

Er kann über einen Taster außen angefordert werden und führt in einen Großraumwagen, in dem auch das Wenden eines Rollstuhls möglich sein soll.

Auch für das leibliche Wohl ist in dem neuen ICE gesorgt.

Das Bordrestaurant bietet 22 Plätze für hungrige Fahrgäste.

Die Klimaanlagen in den Züge der Deutschen Bahn haben schon allzu oft Probleme beschert.

Im neuen ICE 4 wurde sie technisch weiterentwickelt und besteht nun aus zwei unabhängigen Kältekreisläufen.

Die Idee: Fällt einer der Kühlkreisläufe aus, funktioniert die Anlage trotzdem weiter.

Außerdem ist die neue Klimaanlage nun für Umgebungstemperaturen von minus 25 bis plus 45 Grad Celsius ausgelegt - und damit deutlich leistungsfähiger als die bisherigen Anlagen.

Im gesamten Fahrgastraum wartet der ICE 4 mit einem neuen Lichtkonzept auf: Die Lichtfarbe und die Lichtintensität sollen sich der Tageszeit anpassen - von kühlem Blau bis zu warmem Rot.

Noch in diesem Herbst werden die ersten ICE 4 auf der Strecke Hamburg-München ihren Probebetrieb aufnehmen.

Der Test soll die Zuverlässigkeit der Technik überprüfen und helfen, "Kinderkrankheiten" rechtzeitig abzustellen.

Der erste fahrplanmäßige Einsatz des ICE 4 ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 geplant.

Die neuen Fernzüge werden dann nach und nach die Züge der ICE1- und ICE2-Flotte ersetzen.

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