Weg mit den Schrott-Papieren: Befreiungsschlag für US-Banken
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Im Kampf gegen die schwerste Wirtschaftskrise seit 80 Jahren will die US-Regierung mit einem Hilfsprogramm von bis zu einer Billion Dollar Banken von faulen Wertpapieren befreien. (von links: US-Finanzminister Geithner, US-Präsident Obama, Fed-Chef Bernanke)Bild 1 von 16 Dazu sollen private Investoren mit ins Boot geholt werden. Die Regierung will dieses öffentlich-private Ankaufprogramm zunächst mit 75 bis 100 Mrd. Dollar anschieben. So soll die stockende ...Bild 2 von 16 ... Kreditvergabe an Haushalte und Unternehmen wieder in Schwung kommen. Das Programm ist ein Eckpfeiler der Bemühungen von Präsident Obama, die USA aus der Rezession zu führen. Die Regierung hofft, auf diese Weise einen Markt für die ...Bild 3 von 16 ... im Zuge des Zusammenbruchs am US-Immobilienmarkt faktisch wertlos gewordenen Papiere zu schaffen, die Banken zu Milliardenabschreibungen gezwungen und einige in die Pleite getrieben haben. Von der Einbeziehung privater Investoren ...Bild 4 von 16 ... verspricht sich Finanzminister Geithner, das Risiko für den Steuerzahler so gering wie möglich zu halten. "Damit dieses Programm funktioniert, müssen die Investoren zu einigen Risiken bereit sein", sagte Geithner bei der Vorstellung der Pläne in Washington.Bild 5 von 16 Die Entlastung der Banken werde helfen, eine noch längere und noch tiefere Rezession zu verhindern. Zudem bekämen die Finanzinstitute wieder mehr Spielraum, ihr Kapital zu erhöhen und so den Kreditfluss wieder in Bewegung zu bringen, so Geithner.Bild 6 von 16 Ob das Programm die gewünschte Größenordnung erreicht und weitere Staatshilfen nötig werden, hängt vom Umfang der Beteiligung privater Investoren ab. Mit Blackrock und der Allianz-Tochter Pimco signalisierten bereits zwei der größten US-Finanzinvestoren Interesse.Bild 7 von 16 "Damit liegt wohl das erste Konzept mit einer Gewinnmöglichkeit für alle Beteiligten auf dem Tisch, und es sollte begeistert begrüßt werden", sagte Pimco-Fondsmanager Bill Gross. Experten sehen eine zentrale Herausforderung darin, einen Preis für die faulen ...Bild 8 von 16 ... Vermögenswerte zu ermitteln. "Wenn sich die Regierung und die Banken einigen können, besteht eine ziemlich gute Chance, dass sich der Kreditmarkt wieder normalisiert", sagte Linus Yip, Anlagestratege bei First Shanghai Securities in Hongkong.Bild 9 von 16 Um keine Interessenten zu verschrecken, will Geithner anders als bei anderen Staatshilfen für die Finanzbranche auf strenge Vergütungsauflagen bei den Fondsmanagern verzichten.Bild 10 von 16 Der Minister steht bereits wenige Woche nach Amtsantritt wegen des Skandals um hohe Bonus-Zahlungen beim nur mit Staatshilfe geretteten Versicherungsriesen AIG unter Druck. Präsident Obama stellte sich aber demonstrativ hinter seinen Finanzminister.Bild 11 von 16 Geithners Plan scheint brauchbarer als das, was die Regierung bisher auf den Tisch gelegt hat. Aber ob damit alle "Schrott-Probleme" vom Tisch gewischt sind und eine Trendwende eingeleitet wurde, wird von Beobachtern doch angezweifelt.Bild 12 von 16 Die Steuerzahler müssen im Extremfall für die Finanzierung des Banken-Sanierungsprogramms geradestehen. Durch die Finanzierungsmodalitäten kann der staatliche Finanzierungsanteil auf mehr als 12 Dollar pro investiertem privatem Dollar ansteigen.Bild 13 von 16 Mit diesem Anreiz soll das Interesse der privaten Investoren geweckt werden. Der Schuss könnte aber nach hinten losgehen, wenn der Steuerzahler noch stärker belastet wird.Bild 14 von 16 Zunächst einmal macht es den Anschein, das Finanzministerium hätte ganz auf die Beteiligung des privaten Sektors verzichten können. Das Problem ist nur: die Privaten sind notwendig, um Marktpreise für die ...Bild 15 von 16 ... kritischen Vermögenswerte der Banken zu ermitteln, andernfalls besteht die Gefahr, dass die staatlichen Investoren zu viel bezahlen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn das würde die Steuerzahler noch mehr belasten. (Alle Bilder: ap, dpa, reuters)Bild 16 von 16
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