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Mittwoch, 05. März 2014

Verbranntes Geld: Das sind die größten Kapitalvernichter

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Doch nicht jeder hat an der Börse auf das richtige Pferd gesetzt. (Foto: REUTERS)

Doch nicht jeder hat an der Börse auf das richtige Pferd gesetzt.

Das Kursfeuerwerk am deutschen Aktienmarkt hat Anlegern kräftige Gewinne beschert.

Doch nicht jeder hat an der Börse auf das richtige Pferd gesetzt.

Im Gegenteil: Selbst im Börsen-Boomjahr hat eine Reihe von Unternehmen das Kapital der Anleger verbrannt.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz untersucht die Jahres-, Dreijahres- und Fünfjahresperformance im sogenannten Prime Standard, also im regulierten Markt der Börse.

Ein Viertel der Unternehmen auf der Liste kommt aus der Energiebranche.

"Finger weg von Modethemen", warnt DSW-Geschäftsführer Marc Tüngler.

"Bei Unternehmen, die in dieser Hausse schlecht abschneiden, sollten Anleger ernsthaft die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle überprüfen", so Tüngler.

Und wer sind nun die größten Kapitalvernichter des vergangenen Jahres?

Auf Platz 20 liegt Eon mit einem Minus von knapp 5 Prozent.

Rang 16 geht an RWE. Die Aktien haben sich um rund 15 Prozent verbilligt.

In die Top Ten schafft es SFC Energy mit einem Verlust von 35 Prozent.

Die Aktionäre von K+S müssen ein Minus von rund 36 Prozent verkraften - das ist Platz 9.

Der achte Platz geht an Mybet. Deren Aktien geben mehr als 38 Prozent nach.

Youniq erreicht mit einem Minus von 52 Prozent Platz 7.

Auch Hansa Group verbilligen sich um mehr als die Hälfte. Das reicht für den sechsten Platz.

Solarworld belegt mit einem Minus von 56,6 Prozent Platz 5 ...

... und landet damit hinter 3W Power. Deren Papiere geben rund 62 Prozent nach.

YOC nimmt den dritten Rang mit einem Minus von 77,2 Prozent ein.

Asian Bamboo verbilligen sich um 75,8 Prozent.

Und nun: Tusch! Auf Platz1 liegt ...

... SAG Solarstrom. Die Anleger müssen ein Minus von 77 Prozent verkraften. (jga/dpa)

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