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Farnborough Air Show: Düsen, Jets und Überflieger

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Neben der Airshow im französischen Le Bourget ist die Farnborough Airshow bei London die wichtigste Messe für Luftfahrtbegeisterte und die Branche selbst. (Foto: Reuters)

Neben der Airshow im französischen Le Bourget ist die Farnborough Airshow bei London die wichtigste Messe für Luftfahrtbegeisterte und die Branche selbst.

Neben der Airshow im französischen Le Bourget ist die Farnborough Airshow bei London die wichtigste Messe für Luftfahrtbegeisterte und die Branche selbst.

Bis zum 15. Juli 2012 dreht sich über der englischen grünen Wiese alles ums Fluggerät - vom Bomber bis zum Jumbojet. Fürs Publikum gibt es traditionell Flugkunststücke der britischen Luftwaffe zu bestaunen.

Die "Red Arrows" der britsichen Royal Air Force eskortieren hier in exakter Präzision einen Vulcan-Bomber.

Der Eurofighter Typhoon vollführt ebenso Kunststücke ...

... wie der US-amerikanische F18-Kampfjet.

Der F18 ist ein Mehrzweckkampfflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Boeing IDS.

Der Veranstaltungsort ist nicht zufällig gewählt. Das Ausstellungsgelände liegt auf einem Militärflugplatz nahe der Kleinstadt Farnborough.

Der Ort ist ein Zentrum der britischen Rüstungsindustrie. BAE, die größte Waffenschmiede Europas, hat hier ihren Hauptsitz.

Und gleich in der Nachbarschaft liegt Aldershot, die legendäre Garnisonsstadt der königlich-britischen Landstreitkräfte.

Das Blades Aerobatic Display Team darf in Farnborough wie bei eigentlich keiner Flugshow fehlen.

Aus der Ferne betrachtet sehen die Blades aus wie kreisende Zugvögel. Im Vordergrund: die Virgin Galatica VSS Enterprise.

Für die Flugzeughersteller ist Farnborough aber auch wichtig, um ihre Passagiermodelle auszustellen. 250.000 Besucher werden erwartet.

Bestimmt wird der Ausstellerwettbewerb vom Wettstreit zwischen den beiden Platzhirschen der Branche, dem US-amerikanischen Boeing-Konzern und den Europäern von EADS mit ihrer Luftfahrttochter Airbus.

Flaggschiff von Airbus ist der A380. Bislang verkauft sich das Riesenpassagierflugzeug jedoch nicht so gut wie erwartet.

Trotz seiner Größe hebt sich der A380 mühelos in die Lüfte ...

... und zieht elegante Schleifen.

Besonders aus der Nähe betrachtet ist das Ungetüm mit seiner Tragflächenspannweite von fast 80 Metern beeindruckend.

Vor allem die großen Fluggesellschaften Asiens hatten bisher Interesse an dem Superjet.

Der britische Premierminister David Cameron und der Chef von Malaysian Airlines, Ahmad Jauhari Yahya, besichtigen einen A380.

Das Gegenstück von Boeing ist der Dreamliner 787. Im Flug biegen sich die Tragflächen dank Leichtbauweise mit Kohlefaserelementen charakteristisch nach oben: Boeing zeigt damit in Farnborough, dass der US-amerikanische Flugzeugbau nicht nur von früheren Erfolgen zehrt, sondern neuen Materialien zum Durchbruch verhilft.

Testpilot Paul Newton zeigt das hochmoderne Cockpit des Dreamliners.

So sieht das Luxusflugzeug von innen aus - in der Ausführung für Qatar Airways mitsamt Stewardess.

Boeing will wie der Konkurrent Airbus Milliardendeals aushandeln in Farnborough. 440 Aufträge sollen die US-Amerikaner bereits an Land gezogen haben - Airbus erreicht nur gut die Hälfte davon.

Die Verhandlungen um spektakuläre Großaufträge laufen diskret in den Konferenzräumen am Rand der Flugschau. Damit sich derweil niemand langweilt, halten Kunstflugstaffeln die Zuschauer mit tollkühnen Formationsflügen in Atem.

Manche Vorführungen haben allerdings einen sehr ernsten Hintergrund: So sucht zum Beispiel die Luftwaffe der aufstrebenden Regionalmacht Brasilien seit Jahren nach einem geeigneten Kampfflugzeug. Im Bild beweist eine F-18 ihre Stärken im Steigflug.

Die MV-22 Osprey dürfte vor allem Militärstrategen faszinieren: Die Maschine vereint mit ihren Schwenkrotoren die Vorteile eines Lastenhubschraubers mit der Geschwindigkeit und Reichweite eines Transportflugzeugs.

Das futuristisch anmutende Fluggerät ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Boeing und dem US-Hubschrauberhersteller Bell. In Afghanistan ist der "Fischadler" bereits im Einsatz.

Ein Lastentier zieht seine Spuren über den englischen Himmel: Ein US-amerikanischer B52-Bomber ...

... und ein schwedischer Saab JAS 39 Gripen zeigen, was sie drauf haben.

Auch am Boden gibt es allerhand Fluggerät zu sehen. Falco, ein unbemanntes Flugzeug, wird hier vom italienischen Hersteller Finmeccanica ausgestellt.

Unwillig lässt Airbus den A400M Militärtransporter am Boden. Das Modell bereitet seit Längerem Probleme, es verkauft sich entsprechend schlecht.

Ein Konkurrenzmodell kommt aus den USA: Der Militärtransporter C-17 von Boeing ist größer, älter und schwerer. Am Himmel kreist derweil ein A380.

Die Überwachungsmonitore der Boeing P-8 Poseidon, einem Überwachungsflugzeug, sind ebenfalls für Besucher zu sehen.

Sieben Tage lang dreht sich in der englischen Kleinstadt alles ums Fluggerät. Insgesamt sind 1400 Aussteller dabei.

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