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Kaum eine andere Volkswirtschaft lebt so stark vom Exportgeschäft wie die deutsche.
Waren im Wert von fast einer Billion Euro setzte der Exportweltmeister 2008 im Ausland ab. Die wichtigsten Fakten zum deutschen Außenhandel:
Exportschlager Nummer eins sind Fahrzeuge und Fahrzeugteile mit einem Anteil von 17,5 Prozent an den Ausfuhren.
Es folgen Maschinen (14,8 Prozent) und chemische Erzeugnisse (13,9 Prozent).
Der mit Abstand wichtigste deutsche Absatzmarkt ist Europa. Dorthin gehen drei Viertel aller exportierten Waren. Zum Beispiel wird viel Stahl nach Osteuropa exportiert.
Zweitwichtigste Region ist Asien mit einem Anteil von 11,8 Prozent. 2008 wurden erstmals auch Fertighäuser nach China verkauft.
Deutschland hat mit 10,2 Prozent auch einen großen Absatzmarkt in Amerika.
Traditionell größtes Abnehmerland von Produkten "Made in Germany" ist Frankreich. Rund jeden zehnten Euro verdienen die Exporteure in dem Nachbarland.
Schon seit 1961 ist Frankreich ununterbrochen der wichtigste Käufer deutscher Exportgüter, wie Konserven, Molkerei- und Fischerzeugnisse, Tabak, Obst und Gemüse sowie Fette und Öle.
Seit 2003 darf sich Deutschland mit dem Titel des Exportweltmeisters von Waren schmücken. Der Vorsprung auf China, das insbesondere mit Textilien einen enormen Umsatz macht, schmilzt aber immer weiter.
2008 lag Deutschland mit 1,47 zu 1,43 Billionen Dollar nur noch knapp an der Spitze. Beim Export von Waren und Dienstleistungen haben die USA die Nase vorn, die hauptsächlich Computer, Fahrzeuge sowie militärische Ausrüstungen und Flugzeuge exportieren.
Etwa jeder fünfte Arbeitsplatz hängt in Deutschland vom Export ab. Das sind rund acht Millionen Stellen.
Die Zahlen beziehen sich jeweils auf das Jahr 2008. (Quellen: Statistisches Bundesamt, WTO, BGA, Bilder: dpa)
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