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Wirtschaft

Die Zitate des Jahres: Starke Worte der Wirtschaft

 
Die Zitate des Jahres: Starke Worte der Wirtschaft

"Ich war schockgefroren und habe mir erstmal eine Flasche Wein ins Hirn gehauen." (Der Opel-Betriebsratschef Klaus Franz nach nach der Entscheidung von General Motors, Opel zu behalten.)

"Niemand kam auf den Gedanken, dass ich als Frau zu etwas anderem taugen könnte als zur Sekretärin." (Wirtschafts-Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom)

"In jedem anderen Land würde einer wie ich ein Bundesverdienstkreuz kriegen." (Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn)

"Wir haben mit der Lupe nach der Substanz in diesem Unternehmen gesucht, aber wir haben nichts Nennenswertes gefunden. In diesem Hause gibt es wirklich nichts, was nicht anderen Leuten gehört." (Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg)

"Wenn man Traditionsunternehmen wie Karstadt oder Quelle umtauft in Arcandor und Primondo, muss man schlicht und ergreifend eine Meise haben." (Renate Schmidt, Ex-Bundesfamilienministerin und Quelle-Betriebsrätin)

"Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat. Wir kaufen auch beim Discounter. Gemüse, Obst und Kräuter haben wir im Garten." (Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz)

"Dabei hat meine Frau doch alles getan, was sie tun konnte." (Leo Herl, Ehemann von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz)

"Die Banker feiern wie 1999, dabei haben wir schon 2009." (Schwedens Finanzminister Anders Borg zu Bonus-Zahlungen an Bank-Manager - mit Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.)

"Tony und ich fühlen uns wie zwei hungrige Mücken im Nudistenlager." (Investorenlegende Warren Buffett über sich und den Chef seines Tochterunternehmens Geico, Tony Nicely)

"Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens sieben Uhr zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da, sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun." (NRW-Ministerpräsident Jürgen Rütters im Wahlkampf)

"Eine Abwrackprämie für Fahrräder und Rollatoren würde ich nicht empfehlen." (Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, über ein neues Konjunkturprogramm.)

"BA und Iberia sind wie zwei Betrunkene, die versuchen, sich gegenseitig aufzurichten." (Ryanair-Sprecher Stephen McNamara, nicht im Bild, zur Fusion der beiden Konkurrenten)

"Wenn der Patient noch an Krücken geht, ist es nicht die Zeit, die Krücken wegzuschlagen." (Bundesbankpräsident Axel Weber im September auf die Frage, ob die Konjunkturhilfen bereits zurückgefahren werden können.)

"Ich weiß nicht, warum sich die Autojungs so anstellen bei einem Produktionsminus von 13 Prozent. Damit würden bei manchem von uns die Champagnerkorken knallen." (Der bayerische VDMA-Chef Karl Haeusgen nach einem Auftragsminus von 48 Prozent im Maschinenbau.)

"Ich bin der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, ich bin nicht der Retter von Porsche." (VW-Aufsichtsratschef und Porsche-Miteigentümer Ferdinand Piëch, mit Gattin Ursula)

"Wir dürfen uns nicht zu Tode fürchten." (HypoVereinsbank-Chef Theodor Weimer zur Lage der Wirtschaft.)

"Wir hoffen, dass die Leute mehr Zeit haben, um in den Keller zu gehen und mit ihrer Eisenbahn zu spielen, wenn sie im Beruf nicht mehr so viel zu tun haben." (Märklin-Insolvenzverwalter Michael Pluta zu den Auswirkungen der Kurzarbeit auf den Absatz des Modellbahnbauers.)

"Die Politiker hätten keinen Latte macchiato mehr, wenn die Milchbauern nicht wären." (Die Milchbäuerin Christine Schneebichler nach ihrem fünftägigen Hungerstreik in Berlin.)

"Ich bin bloß ein Banker, der Gottes Arbeit verrichtet." (Lloyd Blankfein, Chef bei Goldman Sachs)

"Die Erinnerung an die heiße Herdplatte, auf die man gefasst hat, verblasst mit den Jahren. Das ist menschlich." (Commerzbank-Chef Martin Blessing über schnelle Gewinne nach dem Höhepunkt der Finanzkrise)

"Ikea wäre für die Renovierung meines Büros die bessere Wahl gewesen." (John Thain, Ex-Chef von Merrill Lynch nach Kritik an seiner Büroausstattung für 1,2 Mio. Dollar)

"Es werden sich sicher viele freuen, dass ich noch vier Jahre bleibe. Dann haben sie jemanden, den sie angreifen können." (Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zu seiner Entscheidung, bis 2013 an der Spitze der Bank zu bleiben.)

"Es ist ein Unterschied, ob Romeo unter dem Balkon steht und säuselt, oder ob er nachher ins Schlafzimmer hochkommt." (Opel-Betriebsratschef Klaus Franz zur Skepsis gegenüber mündlichen Zusagen von GM-Konzernchef Fritz Henderson.)

"Wer sich mit Kassandra ins Bett legt, der wird zumindest über den Mundgeruch am nächsten Tag erstaunt sein." (Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) warnt vor übertrieben negativen Konjunkturprognosen.)

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