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Dienstag, 13. August 2013

Verbraucherpreise in Deutschland : Teures Obst, günstige Computer

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Beim Lebensmitteleinkauf müssen die Deutschen tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Nahrungsmittel und nichtalkoholische Getränke um durchschnittlich 5 Prozent gestiegen. (Foto: picture alliance / dpa)

Beim Lebensmitteleinkauf müssen die Deutschen tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Nahrungsmittel und nichtalkoholische Getränke um durchschnittlich 5 Prozent gestiegen.

Beim Lebensmitteleinkauf müssen die Deutschen tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Nahrungsmittel und nichtalkoholische Getränke um durchschnittlich 5 Prozent gestiegen.

Am dicksten trifft es die Kartoffel. Ihr Preis ist um fast die Hälfte gestiegen, um knapp 44 Prozent.

Teurer wurde außerdem Obst. Erdbeeren etwa kosten 18 Prozent mehr als im letzten Jahr. Ökonomen machen den langen Winter und das Hochwasser für steigende Obst- und Gemüsepreise verantwortlich.

Ein Beispiel: Im Supermarkt kostet ein Kilo Äpfel jetzt meist um die 2 Euro. Im vorigen Jahr waren Äpfel noch etwa 20 Prozent günstiger – damals kostete das Kilo also nur 1,65 Euro.

Milchprodukte wurden ebenfalls teuer: frische Milch um 17 Prozent, H-Milch sogar um 18 Prozent.

Noch teurer kommt den Konsumenten die Butter zu stehen. Ihr Preis stieg um durchschnittlich 31 Prozent. Hat im letzten Sommer ein Paket Butter noch 1,20 Euro gekostet, sind es in diesem Sommer schon knapp 1,70 Euro.

Nicht nur Lebensmittel wurden teurer, auch beim Glücksspiel gab es einen deutlichen Preisanstieg von 21 Prozent.

Grund dafür ist vor allem die Preiserhöhung für die Spieleinsätze beim Lotto "6 aus 49".

Aber nicht alles wurde seit letztem Jahr teurer. Vor allem im Bereich Software und Elektronik gibt es deutliche Preissenkungen. Digitalkameras wurden um 7,5 Prozent günstiger, …

… Laptops kosten etwa 10 Prozent weniger …

… und für Betriebssysteme und PC-Anwendersoftware sanken die Preise gar um 23 Prozent.

Auch Kinderkleidung wurde günstiger, ...

… vor allem die für Mädchen (13 Prozent).

Wer nun, statt Obst zu essen, nur noch vor dem Computer sitzt, muss wohl häufiger zum Arzt. Nur gut, dass auch dessen Dienstleistungen günstiger wurden – um ganze 19 Prozent.

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