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Jedes Jahr verwandelt sich das Schweizer Bergdorf Davos zum Machtzentrum der Welt: Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft kommen zu Gesprächen zusammen.
In diesem Jahr überschatten die Folgen der Finanzkrise und der weltweite Wirtschaftsabschwung die Gespräche.
Angela Merkel kommt, Kofi Annan kommt, Al Gore kommt. Doch wer kommt eigentlich aus den Reihen der Wirtschaft?
Der deutsche Versicherungskonzern Allianz schickt zum Beispiel sein Vorstandsmitglied Paul Achleitner.
Für die Deutsche Bank reist Josef Ackermann an.
Marcus Agius, seines Zeichens Vorstand bei der Barclays Bank, war schon im Vorjahr dabei.
Mit dem Flieger aus Moskau kommt Lukoil-Chef Vagit U. Alekperow, hier im Gespräch mit Wladimir Putin.
Aus den Niederlanden: Peter Bakker vom Post-Rivalen TNT.
Intel-Chef Craig R. Barrett kennt die Belange der Computer-Industrie.
Laurent Beaudoin, Vorstand bei Bombardier.
Roland Berger, Chef der gleichnamigen Beratungsunternehmens, hat sich im Verlauf seines Berufslebens an Vorträge gewöhnt.
Begehrter Gesprächspartner aus Spanien: Ana Patricia Botin sitzt im Vorstand der Großbank Santander.
Kennt die Finanzkrise und die Not der Banken aus eigener Erfahrung: Daniel Bouton.
Peter Brabeck-Lethmathe sieht die Welt aus dem Blickwinkel des Aufsichtsrats des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé.
Auch Martin F. Broughton freut sich auf Davos. Ansonsten steuert er die Geschicke von British Airways.
Nestlé-CEO Paul Bulcke denkt nach, bevor er spricht.
Steuert Medienexpertise aus Deutschland bei: Hubert Burda (Mitte).
Cynthia Carroll arbeitet im Rohstoff-Sektor und steht dem Bergbau-Konzern Anglo American vor.
Seine Firma baut Knotenpunkte für die digitale Infrastruktur der Welt: Cisco-Chef John T. Chambers.
Metro-Chef Eckhard Cordes reist aus Deutschland zu den Schweizer Nachbarn.
Für den Computerriesen Dell tritt Gründer und CEO Michael Dell die Reise in das Alpenland an.
Für den russischen Mischkonzern Basic Element (kurz Basel) kommt der Oligarch und 100-prozentige Eigentümer Oleg Deripaska (r., mit Russlands Präsident Medwedew).
Für die ehemalige Investmentbank JP Morgan tritt CEO James Dimon ans Rednerpult.
Für die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers kommt Konzernchef Samuel DiPiazza Jr. nach Davos.
Der Springer-Konzern lässt sich von Konzernchef Mathias Döpfner vertreten.
Nur einen Katzensprung muss Brady Dougan machen, der als CEO der Credit Suisse ohnehin in der Schweiz sitzt.
Etwas länger ist der Evonik-Chef Klaus Engel von der Essener Konzernzentrale unterwegs.
Aus Kanada reist Rio-Tinto-Alcan-Chef Richard Evans an.
Bei solch einem Großereignis darf auch Niall FitzGerald nicht fehlen, stellvertrender Vorsitzender beim Medienkonzern Thomson Reuters.
Die Wirtschaftsprüfer von KPMG vertritt Timothy Flynn, Chairman des weltweiten Geschäfts.
Die Medienriege ergänzt Steve Forbes, Chef des gleichnamigen US-Wirtschaftsverlages.
Der verstaatlichte US-Versicherungsgigant AIG lässt sich von Vize-Chairman Jacob Frenkel vertreten - CEO Liddy will mit solch einem Ausflug wohl keine falschen Signale setzen.
Der Chef des französischen Stromriesen EDF, Pierre Gadonneix, ist hingegen mit von der Partie.
Bei Microsoft hat sich Bill Gates endgültig zurückgezogen, nun ist der reichste Mann der Welt für seine Stiftung vor Ort.
Renault-Chef Carlos Ghosn reist aus Frankreich nach Davos.
Für die spanische Großbank BBVA tritt Chairman Francisco Gonzalez hinter die Mikros.
Stephen Green, Group Chairman der Bank HSBC, diskutiert unter anderem mit Ex-Premier Tony Blair über das Wertesystem in der Krise des Kapitalismus.
Über den großen Teich muss dagegen Nasdaq-OMX-Chef Robert Greifeld reisen, um in Davos dabei zu sein.
Prominenter Vertreter der deutschen Chemiebranche ist Jürgen Hambrecht, Chef des Ludwigshafener Branchenriesen BASF.
Für den britischen BP-Konzern reist Unternehmenschef Tony Hayward an.
Die Riege der Verleger ergänzt auf deutscher Seite Stefan von Holtzbrinck, CEO der Holtzbrinck-Verlagsgruppe.
Für den schwedischen Versorger Vattenfall steht Konzernchef Lars Josefsson Rede und Antwort.
Der PC-Riese Hewlett-Packard schickt mit Vyomesh Joshi lediglich die zweite Riege, Konzernchef Hurd lässt sich von seinem Vize vertreten.
Coca-Cola hingegen lässt sich nicht bitten, hier reist der Konzernchef Muhtar Kent höchstpersönlich in die Schweiz.
Henry Kravis, Investmentlegende und als KKR-Gründer Heuschrecke der ersten Stunde, reist ebenfalls zum Weltwirtschaftsforum.
Eine lange Anreise muss auch Hassan Marican einkalkulieren, der Konzernchef des malaysischen Mineralölkonzerns Petronas.
Das Königreich Bahrain vertritt Mohammed Bin Essa Al-Khalifa, Chef des Economic Development Boards des Landes.
Peter Löscher, seines Zeichens Chef von Siemens, ist auch dabei.
Aus Indien kommt Stahl-Baron Lakshmi Mittal angereist.
Medien-Mogul Rupert Murdoch ist ein Stammgast in Davos.
Pepsi-Chefin Indra Nooyi ist eine der wenigen Frauen auf dem Forum.
Google-Gründer Larry Page darf nicht fehlen.
Eine kurze Anreise hat Marcel Rohner, Chef der UBS.
Das gilt nicht für den milliardenschweren Investor George Soros.
Audi-Chef Ruper Stadler verstärkt die Automobil-Fraktion.
Doch nicht nur Industrievertreter kommen nach Davos. Das zeigt sich auch an David Stern, Chef der amerikanischen Basketballliga NBA.
Die Öl-Industrie wird unter anderem von Exxon-Boss Rex Tillerson...
... und Royal-Dutch-Chef Jeroen van der Veer vertreten.
Die Pharmabranche erhält Verstärkung von Bayer-Chef Werner Wenning.
In Davos bringt Klaus Schwab, Gründer des World Economic Forums, Wirtschaftsführer mit Spitzenpolitikern zusammen. Hier spricht Schwab (rechts) mit Chinas Premier Wen Jiabao.
Mehr als 40 Staats- und Regierungschef haben sich angekündigt. Wer die aufwändige Akkreditierung scheut, kann die Vorträge immerhin live im Internet verfolgen: www.weforum.org
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