Die deutsche Wirtschaft hat 2009 einen historischen Einbruch erlitten. Das BIP schrumpfte mit 5,0 Prozent so stark wie noch nie seit Gründung der Bundesrepublik.Bild 1 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Rezession wird noch lange nachwirken. Ob Staatsfinanzen, Arbeitsmarkt oder Firmenpleiten - das Schlimmste steht uns noch bevor.Bild 2 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa2010 drohen eine halbe Million Arbeitslose mehr und eine Staatsverschuldung in Rekordhöhe. Regierung und Experten halten die Krise nicht für überwunden. Deshalb fällt die Wachstumsprognose aus Berlin mit 1,4 Prozent auch vorsichtig aus.Bild 3 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaAuch wenn die Aussichten für dieses Jahr besser sind. Nicht alle Branchen werden gleichermaßen an diesem Aufschwung teilhaben. Im Folgenden eine Übersicht, wer sich auf dem aufsteigenden und wer sich immer noch auf dem absteigenden Ast befindet:Bild 4 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaINDUSTRIE: Das Kernstück der deutschen Wirtschaft musste heftige Einbußen hinnehmen.Bild 5 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaVor allem beim Maschinenbau ging es nach unten. Zeitweise summierte sich der Auftragsrückgang auf mehr als ein Drittel, verglichen mit dem Vorjahr, die Wertschöpfung des gesamten Verarbeitenden Gewerbes sank im Gesamtjahr um fast 17 Prozent.Bild 6 von 33 | Foto: picture alliance / dpaInzwischen hat sich die Lage in der Industrie etwas beruhigt, seit März 2009 steigt der Auftragseingang wieder an.Bild 7 von 33 | Foto: REUTERSUngefähr ein Viertel der Verluste sei bereits wieder aufgeholt, in manchen Branchen sei es auch ein Drittel, sagen Experten. Die Chancen seien gut, dass die Erholung dieses Jahr weitergehe, allerdings nicht mehr in dem Tempo wie zur Jahresmitte 2009.Bild 8 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebBis Ende 2010 könne ungefähr die Hälfte des Einbruchs wettgemacht werden. Bis die Industrie aber wieder das Vorkrisenniveau erreicht, dauere es mindestens bis 2012.Bild 9 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaEXPORTEURE: Minus 14,7 Prozent - so groß war der Einsturz der erfolgsverwöhnten Exporteure noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Kollaps des Welthandels hat besonders im Winterhalbjahr 2008/2009 die Firmen hart getroffen.Bild 10 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaSeitdem hat sich die Lage aber schrittweise erholt. Für 2010 erwartet der Branchenverband BGA wieder einen Zuwachs von 7,5 bis knapp zehn Prozent.Bild 11 von 33 | Foto: picture alliance / dpaDer Außenhandel könne in diesem Jahr einen Prozentpunkt zum Wachstum beisteuern, sagt Verbandspräsident Anton Börner. "Wir haben in Deutschland eine sehr starke Position."Bild 12 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaVor allem in den Schwellenländern, allen voran China, sind Güter "Made in Germany" gefragt, die Nachfrage dürfte stark bleiben.Bild 13 von 33 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebIn den Industrieländern sind dagegen die Aussichten nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete unsicherer.Bild 14 von 33 | Foto: REUTERSAUTO: Die deutsche Autoindustrie stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2010 ein.Bild 15 von 33 | Foto: ASSOCIATED PRESSIn Deutschland steht nach dem Absatzfeuerwerk durch die Abwrackprämie ein drastischer Einbruch bevor, statt mehr als 3,8 Mio. Neuwagen wie 2009 sollen nur noch 2,75 bis 3,0 Mio. verkauft werden.Bild 16 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaAuch der Weltmarkt wird trotz einer leichten Erholung nicht das Vorkrisen-Niveau erreichen. Allerdings sind die Aussichten nicht mehr so düster wie vor einem Jahr.Bild 17 von 33 | Foto: REUTERSDies ist vor allem mit Hoffnungen auf den konjunkturellen Aufschwung in wichtigen Märkten wie China, Brasilien oder Indien verbunden.Bild 18 von 33 | Foto: REUTERS2010 sollen die deutschen Autoausfuhren nach Schätzungen des Branchenverbands VDA wieder um etwa drei Prozent zulegen.Bild 19 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaInsgesamt werde die Inlandsproduktion in der deutschen Schlüsselindustrie, die 726.000 Mitarbeiter beschäftigt, nochmals moderat nachgeben nach einem Minus von elf Prozent im Jahr 2009.Bild 20 von 33 | Foto: REUTERSSTAHL: Mit einem drastischen Rückgang der Rohstahlproduktion um 30 Prozent auf voraussichtlich 32 Mio. Tonnen wird 2009 als Krisenjahr in die Geschichte der deutschen Stahlindustrie eingehen.Bild 21 von 33 | Foto: ASSOCIATED PRESSNach einem Tiefpunkt zur Jahresmitte sieht die Branche zum Jahreswechsel bereits wieder Anzeichen einer einsetzenden Erholung - ihr Ausmaß hängt jedoch direkt von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab.Bild 22 von 33 | Foto: ASSOCIATED PRESSIm Laufe des Jahres 2009 war der Stahlabsatz im Geschäft mit wichtigen Abnehmern wie der Automobilindustrie eingebrochen.Bild 23 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaBAU: Das milliardenschwere Konjunkturprogramm der Bundesregierung konnte einen Umsatzeinbruch bei den Baufirmen zwar nicht verhindern.Bild 24 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDas Minus bei den Bauinvestitionen fiel aber 2009 mit 0,7 Prozent vergleichsweise gering aus.Bild 25 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaIn diesem Jahr rechnen die Firmen mit einem weiteren kleinen Umsatzminus. Das Zusatzgeschäft im öffentlichen Bau und die Stabilisierung im Wohnungsbau schwächen dabei den Rückgang im gewerblichen Bau ab.Bild 26 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaDer Industrieverband HDB sagt für 2010 einen Einbruch beim gewerblichen Bau von zwölf Prozent voraus. "Wir fürchten, dass die eine oder andere Kommune angesichts der desaströsen Finanzlage das Geld für die Investitionen an anderer Stelle einspart ...Bild 27 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa... und der öffentliche Bau nicht so stark zulegt wie erhofft", schränkt allerdings Unicredit-Experte Koch ein.Bild 28 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpaMit dem Auslaufen der Konjunkturpakete könnte 2011 zum eigentlichen Krisenjahr der Branche werden, warnt die Bauindustrie.Bild 29 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebEINZELHANDEL: Die Einzelhändler sind die Verlierer der Wirtschaftskrise. Zwar legte der private Konsum 2009 um 0,4 Prozent zu, dies aber in erster Linie dank der Abwrackprämie.Bild 30 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebDer Einzelhandel setzte dagegen 2,5 bis 2,7 Prozent weniger um als vor Jahresfrist, das ist das größte Minus seit sieben Jahren.Bild 31 von 33 | Foto: picture alliance / dpaUnd auch im laufenden Jahr dürfte es weiter nach unten gehen, zunehmend dürfte sich hier die steigende Arbeitslosigkeit bemerkbar machen.Bild 32 von 33 | Foto: picture alliance / dpa"2010 wird ein schwieriges Jahr für uns", sagt die Sprecherin des Branchenverbandes HDE.Bild 33 von 33 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb