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Die verbotene Frucht aus dem Paradies: Äpfel fördern die Gesundheit

 
Die verbotene Frucht aus dem Paradies: Äpfel fördern die Gesundheit

Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen. Derzeit sind ca. 2500 verschiedene Sorten bekannt. Bei täglichem Verzehr wirkt er sogar gesundheitsfördernd.

Der bekannteste unter den Äpfeln dürfte der "Gelbe Köstliche" oder auch "Golden Delicious" sein. Er ist ein guter Lagerapfel.

Im Bekanntheitsgrad dicht gefolgt von Jonagold. Der Apfel entstand aus einer Kreuzung zwischen Jonathan und Golden Delicious. (Foto: Sven Teschke)

Der Apfel mit dem schönen Namen Gala hat noch einige Nebenbuhler, wie z. B. Gala Royal, Imperial Gala oder Gala Galaxy. Gemein sind allen Gala-Typen der süße Geschmack und das feste Fruchtfleisch. (Foto: Sven Teschke)

Der Granny Smith, ein wunderbar grüner Apfel, kommt aus Australien. Der säuerliche Apfel war eine ganze Zeit lang Modeapfel Nr. 1. (Foto: Sven Teschke)

Der erst 1955 in den Niederlanden gezüchtete Elstar ist weit verbreitet. Das liegt nicht zuletzt an seinem Geschmack. Elstar ist eine sehr saftige und fein-säuerliche Apfelsorte. (Foto: Sven Teschke)

Boskoop ist ja nur ein Abkürzung für "Der Schöne aus Boskoop". Diese sehr große Apfelsorte ist bereits über 150 Jahre alt. Aufgrund des hohen Säuregehaltes ist er ein idealer Backapfel. (Foto: Sven Teschke)

Der Cox Orange mit seinen zahlreichen Untersorten ist eine der wenigen alten Apfelsorten, die noch immer kommerziell angebaut werden. Wahrscheinlich, weil er als einer der wohlschmeckendsten Äpfel gilt. (Foto: Sven Teschke)

Idared ist ein fester, knackiger und saftiger Apfel, der weißes Fruchtfleisch hat. Er hat eine feinsäuerliche Note und wurde erstmals in Idaho/USA gezüchtet. (Foto: Sven Teschke)

Die Apfelsorte Braeburn ist relativ jung. Sie wurde 1952 zufällig in Neuseeland von einem Obstbauern am Wegesrand entdeckt. Braeburn ist ein harter, aromatischer und haltbarer Apfel, der im Kühllager allerdings schnell seine Festigkeit verliert. (Foto: Sven Teschke)

Mit den vorangegegangenen Sorten dürfte auch das Angebot der meisten Läden abgebildet sein. Nun kommen wir zu Äpfeln, die entweder schwer zu lagern sind oder aber nicht in allen Punkten den Qualitätsansprüchen genügen, dafür aber hervorragend schmecken und außergewöhnlich schöne Namen tragen.

Der Winterkalvill, der auch Paradiesapfel genannt wird, zählt zu den geschmacklich hochwertigsten Sorten. Es wird geschätzt, dass dieser Apfel bereits vor dem 16. Jahrhundert gezüchtet wurde. Besonders gut gewachsene Früchte kosteten zu Anfang des 20. Jahrhunderts bis zu 1,50 Reichsmark, also ein kleines Vermögen. (Foto: Sven Teschke)

Über den Berner Rosenapfel ist relativ wenig bekannt. Er soll im späten 19. Jahrhundert erstmals entdeckt worden sein. Das Problem der meisten alten Apfelsorten: Die Bäume sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten und der Apfel lässt sich nicht lange lagern. (Foto: Sven Teschke)

Als Gravensteiner kommt dieser Apfel, wie der Name schon sagt, aus Gravenstein an der Flensburger Förde. Es ist eine der kostbarsten europäischen Apfelsorten. Gravensteiner lässt sich vor allem gut zu einem Obstbrand verarbeiten. Der Gravensteiner ist 2005 zum Nationalapfel der Dänen gekürt worden.

Die Goldparmäne wird auch "Königin der Prinzessinnen" genannt und ist wahrscheinlich die älteste bekannte Apfelsorte. Sie wurde ca. 1510 in der Normandie entdeckt. Ihr typischer Geschmack ist nussig und säurearm. (Foto: Hans Walter)

Forscher fanden heraus, dass nach regelmäßigem Genuss von Äpfeln die Cholesterinwerte enorm sinken.

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