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Mythen und Fakten: Der Mond

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Kaum einem Himmelskörper wird so viel Macht über die Menschen zugeschrieben wie dem Mond.

Und das, obwohl der Mond deutlich kleiner ist als die Erde. Er hat nur 1/81 ihrer Masse und ein Sechstel ihrer Schwerkraft.

Ein 80 Kilogramm schwerer Astronaut wiegt auf dem Erdtrabanten nur rund 13 Kilogramm (im Bild Harrison Schmitt, der 1972 als letzter Mensch den Mond betrat).

Der Mond umkreist die Erde in etwa 384.000 Kilometern Entfernung. Ein Funkspruch über diese Strecke ist rund 1,3 Sekunden unterwegs.

Gezeiten gibt es durch den Mond nicht nur auf den Ozeanen, sondern auch an Land. Die auf flüssigem Magma schwimmenden Kontinente heben und senken sich durch die Schwerkraft des Mondes täglich zweimal um etwa 30 Zentimeter. Ergänzt durch die Schwerkraft der Sonne beträgt dieser Tidenhub sogar bis zu einem halben Meter.

Der vom Mond erzeugte Flutberg der Weltenmeere bremst die Erdrotation. In einer Million Jahren wird der Tag dadurch um 16 Sekunden länger. So dauerte ein Tag vor 400 Millionen Jahren nur 22 Stunden und das Jahr hatte 400 Tage.

Die Abbremsung der Erdrotation treibt den Mond von der Erde weg. Weil er den Drehimpuls von der Erde übernimmt, entfernt sich der Mond jedes Jahr um rund vier Zentimeter von uns. In einer Million Jahren wird er dadurch 40 Kilometer weiter von der Erde entfernt sein.

Durch einen kosmischen Zufall erscheinen Mond- und Sonnenscheibe am Himmel gleich groß. Dadurch kann der Mond die Sonnenscheibe bei einer Sonnenfinsternis genau verdecken.

Der Mann im Mond ist in anderen Kulturen als Kaninchen, Frau mit Spinnrad oder Kinderpaar mit Wassereimern bekannt. Denn je nach geografischer Breite auf der Erde erscheint die Mondscheibe gegen die uns vertraute Ansicht verdreht.

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