Bilderserie

Wenn Maschinen übernehmen: Der Roboter, dein Freund und Helfer

Bild 1 von 60
Wäre es nicht schön, die eine oder andere lästige Aufgabe einfach an jemand anderen abzuschieben? (Foto: REUTERS)

Wäre es nicht schön, die eine oder andere lästige Aufgabe einfach an jemand anderen abzuschieben?

Wäre es nicht schön, die eine oder andere lästige Aufgabe einfach an jemand anderen abzuschieben?

Sich einfach mal bedienen lassen: Der Softdrink wird direkt vor den Fernseher gebracht, ...

… die Einkäufe müsste man nicht selber tragen und die Butter, die man auf der Einkaufsliste wieder einmal völlig übersehen hat, landet am Ende trotzdem im Wagen.

Oder wer würde sich nicht gerne mal quer durch die Stadt kutschieren lassen, …

… ohne dass jemand sich abplagen muss.

Schon seit der Antike arbeiten die Menschen daran, Lösungen für solche Wehwehchen und für tatsächliche Probleme zu finden.

Anfang der 70er Jahre wurde schließlich der erste humanoide Roboter in Japan entwickelt. Das heißt, ...

... er sah aus wie ein Mensch. Wenn auch nicht so realistisch wie dieses Exemplar mit dem klangvollen Namen "Actroid DER".

Die Robotertechnik hat sich in den vergangenen Jahren schnell entwickelt.

Heute sind Millionen Roboter für die Menschen im Einsatz.

Sie bewältigen nicht mehr nur vergleichsweise einfache Aufgaben...

... wie das Erlernen einiger Tanzschritte.

Sie können sich untereinander ...

... und mit Menschen messen.

Sicher nicht völlig zu Unrecht gibt es bei all der neuen Technik Skeptiker.

Sie schrecken vor der Macht der Maschinen zurück ...

... oder empfinden es als irritierend, ...

... eigene Emotionen auf ein Objekt gespiegelt zu sehen. Dabei kann der Mensch noch weit mehr als die meisten Roboter.

"Rong Cheng" ist beispielsweise ein chinesischer Schönheitsroboter. Sie kann nicht viel mehr als ein bisschen sprechen, tanzen, grüßen und sich verneigen.

"Saya" ist da schon etwas weiter. Sie ist Grundschullehrerin - wenn auch nur auf Probe, ...

... denn noch können Roboter den Menschen nicht ersetzen. Klar, ...

... Info-Dame "Actroid" spricht zum Beispiel vier verschiedene Sprachen, ...

... doch echte Hilfe erwartet man von den computergesteuerten Puppen dann doch nicht.

Fest steht, Roboter können eine Unterstützung sein.

In den eigenen vier Wänden als Wachhund und Rauchmelder gleichzeitig, ...

... oder in der undankbaren Rolle des Versuchskaninchens.

Manche Roboter machen einfach Freude...

... - sie üben sich in traditioneller Tanzart, ...

... sie musizieren, ...

... (auch wenn sie eher nicht die nächsten Beatles werden) ...

... konkurrieren, ...

... oder sehen bei einer Partie Tischtennis schlichtweg aus wie der plastikgewordene Traum eines Comic-Nerds.

Genauso sind sie auch mal nur Hilfsmittel.

Insobesondere in der Alten- und Krankenpflege sind die Hoffnungen groß, ...

..., weswegen Wissenschaftler Tag für Tag versuchen, den Robotern noch mehr beizubringen.

"Yume Hiyoko" (Traum-Küken) ist zum Beispiel nicht nur ein lustiges Spielzeug für Kinder, es soll auch bei der psychologischen Betreuung Erwachsener verwendet werden.

Ob die Maschine sich nun unbedingt lasziv an der Stange räkeln muss, darf in Frage gestellt werden...

... und auch Tanzen macht mit einer echten Frau sicherlich weit mehr Spaß. Schauspieler Branch Worsham führt die Puppe erstmal nur fürs Musical "Robots".

Einige Jobs könnten Roboter künftig vielleicht tatsächlich übernehmen.

Mal würden sie die Kassiererin ersetzen, ...

... mal dem Winzer zur Hand gehen.

Sie würden assistieren, indem sie wie dieser Roboter SMS vorlesen - jedenfalls denjenigen, die Siri noch nicht in ihrer Gewalt hat - ...

... oder sie liefern vielleicht Pizza aus. Dafür müsste unser "Murata Seisaku-kun" hier nur noch Treppensteigen lernen, ...

... so wie Hondas "Asimo".

Vom Küchenjunge - wie HRP-1 -...

... bis zum Koch wäre einiges drin.

Bloß Pfannekuchen, die schmecken nach wie vor bei Oma am besten. Da kann sich dieser Japaner hier bei seinem Okonomiyaki noch so viel Mühe geben. Und dennoch: ...

In der Gastronomie fühlen sich die Helferlein offenbar schon recht wohl...

... Rotlichtbezirke, wie hier in Tokio, könnten als nächstes dran sein.

Nur keine Panik, ...

... der Profifußball ist von der technischen Invasion sicher nicht bedroht.

Eher läuft jedes zweite Kind mit einem quietschenden, blinkenden Plastikhund umher...

... und Doppeldeckerbussen wachsen regelmäßig Arme. Dieser hier hat seine Liegestützen übrigens vor dem Quartier der Tschechischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in London 2012 gemacht.

Die Faszination Roboter ist so alt wie die erste Blechbüchse.

Filme wie "Transformers" spielen Millionen ein, weil vor allem die Maschinen mit übermenschlichen Fähigkeiten das Publikum fesseln.

Es bleibt eine strategische Überlegung, ...

... ob man den kleinen Männchen weiter ab und zu einen technischen Schubser gönnt ...

... oder ob man sie lieber ganz fix davon fliegen lässt. (Wobei dieser "itray" natürlich ins Londoner "Yo! Sushi" Restaurant zurückkehren wird, nachdem er das Essen abgeliefert hat.)

Zu menschlich sollen die Maschinen jedoch vermutlich lieber nicht werden.

Couch-Könige, die sich nur zum Öffnen des nächsten Biers bewegen, hat die Welt schließlich schon genug.

weitere Bilderserien