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Samstag, 02. Mai 2015

Unausweichlich, aber beeinflussbar : Der Verfall des menschlichen Körpers

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Dass wir älter werden, ist eine der wenigen Sicherheiten, die das Leben bietet. Lange leben? Ja, bitte. Aber altern? Lieber nicht. (Foto: Wikipedia/gemeinfrei)

Dass wir älter werden, ist eine der wenigen Sicherheiten, die das Leben bietet. Lange leben? Ja, bitte. Aber altern? Lieber nicht.

Dass wir älter werden, ist eine der wenigen Sicherheiten, die das Leben bietet. Lange leben? Ja, bitte. Aber altern? Lieber nicht.

Glatze, ...

... weiße Haare oder ...

... Falten - wer will das schon?

Auch dünne, fleckige Haut ist nicht erstrebenswert, und es wäre den meisten wohl lieb, ...

... ohne Hörgerät alt zu werden. Letzteres kann klappen, aber die oberen Hörfrequenzen sind mit den Jahren unter Umständen einfach nicht mehr wahrnehmbar.

Auch auf die Lesebrille würden viele gern verzichten, doch ...

... die Augenlinsen verlieren im Alter an Elastizität, können sich nicht mehr so stark wölben und lassen dadurch in der Naheinstellung nach.

Ein Gebiss ist ebenfalls nicht gerade das, was man sich wünscht.

Und auch, von Jahr zu Jahr kleiner zu werden, erscheint wenig attraktiv.

Der Prozess des Schrumpfens beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr, um die 60 herum beschleunigt er sich. Die menschliche Statik wird dann zunehmend instabil, die Bandscheiben verlieren immer mehr an Höhe.

Ebenfalls mit dem Alter fortschreitend: die Vergesslichkeit. Das kann mitunter gefährlich werden. Im Alter ...

... mangelt es oft an einem bestimmten Hirnprotein. Dieser Mangel fördert dann den Gedächtnisschwund (der nichts mit der Alzheimer-Krankheit zu tun hat). Übrigens büßt das Gehirn im Lauf des Lebens ein Drittel seines Gewichtes ein.

Auch andere Organe verlieren mit den Jahren an Leistungsfähigkeit.

Die Immunabwehr wird schwächer, ...

... Arterien verlieren an Elastizität, ...

... Gelenke versteifen, ...

... Knochen werden brüchig, und ...

... verjüngende Hormone stellt der Körper kaum noch her.

Die Produktion von Tyrosin etwa, das wichtig ist für den Haarfarbstoff Melanin, lässt nach.

Die Verdauung wird immer träger, ...

... die Muskeln erschlaffen, ...

Niedergeschlagenheit macht sich breit, ...

... und ein Blick in den Spiegel trägt nicht zur Besserung bei.

Altern geht mit Verschleiß und Leistungseinbuße einher, und es ...

... setzt erschreckend früh ein: Alle Funktionen des Körpers lassen ab dem 20. Lebensjahr nach. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: ...

... Der Alterungsprozess bleibt lange Zeit unbemerkt. Irgendwann ...

... ist er für jeden spürbar, doch dieser Zeitpunkt ist individuell sehr unterschiedlich. Ausschlaggebend sind ...

... die Gene, ...

... Umweltfaktoren, ...

... der Stoffwechsel und ...

... der Lebenswandel. Letzteres ist tröstlich - denn der lässt sich recht einfach beeinflussen.

Wer körperlich aktiv bleibt, kann sich damit biologisch um 20 bis 30 Jahre verjüngen.

Die Körperfunktionen eines sportlichen 70-Jährigen können also so gut sein wie die eines 50-Jährigen.

Schon 15 Minuten zügiges Gehen am Tag verzögern den Alterungsprozess. Man kann ihm also durchaus eine Weile davonlaufen.

Es ist das Gleichgewicht von Fett- und Muskelzellen, das den Körper jung hält. Einen entscheidenden Beitrag leistet hier auch ...

... die gesunde Ernährung. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt der Energiebedarf des Menschen kontinuierlich ab. Dann ist ...

... maßvolles, aber nährstoffreiches Essen angesagt. So lässt sich ...

... die biologische Uhr zurückdrehen - vorausgesetzt, ...

... Nikotin ist tabu und ...

... Alkohol wird nur in Maßen genossen.

Auch Stress gilt es zu vermeiden, und ...

... sieben bis acht Stunden Schlaf am Tag - besser noch: in der Nacht - sollten sein.

Wer seine Lebenszeit aktiv und gesund gestaltet, ist ...

... auch gegen typische Alterskrankheiten wie Demenz oder ...

... Osteoporose besser gewappnet.

Ein Wundermittel gegen das Altern ist nach wie vor nicht in Sicht. Aber ...

... Altern an sich ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher physiologischer Vorgang. Mit einer guten Portion Glück sind 100 Jahre drin - und mehr. (asc)

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