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Dienstag, 28. August 2012

Züge und Autos: Der Verkehr der Zukunft

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Ob ICE 3 oder französischer Thalys: Beide Hochgeschwindkeitszüge sind in voller Fahrt mit 300 Kilometern je Stunde auf den Schienen unterwegs. (Foto: DLR)

Ob ICE 3 oder französischer Thalys: Beide Hochgeschwindkeitszüge sind in voller Fahrt mit 300 Kilometern je Stunde auf den Schienen unterwegs.

Ob ICE 3 oder französischer Thalys: Beide Hochgeschwindkeitszüge sind in voller Fahrt mit 300 Kilometern je Stunde auf den Schienen unterwegs.

Und es geht noch schneller: Wer im "Zug der Harmonie" fährt, sieht die chinesische Landschaft mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h an sich vorbeirasen.

Der Zug der Zukunft aber ist 400 km/h schnell, doppelstöckig, energiesparend, und ...

... er nutzt die bestehende Infrastruktur.

"Next Generation Train" heißt das in Göttingen initiierte Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Unter bislang unerreichten realistischen Bedingungen testet das DLR bis 2013 das Fahrverhalten von Hochgeschwindigkeitszügen. Tunnelsimulation gehört ebenso dazu wie ...

... eine Testreihe in der Seitenwind-Versuchsanlage. Ein Laser macht die entstehenden Strömungen sichtbar, und ...

... es zeigt sich, welche Kräfte und welcher Druck bei Seitenwind auf den Zug einwirken.

Im Windkanal in Köln wird die Aerodynamik der künftigen Züge - hier im Maßstab 1:25 - erforscht.

50 Prozent Energie soll der Zug der Zukunft gegenüber heutigen Modellen einsparen - und das trotz der hohen Geschwindigkeit. Er soll leicht, komfortabel und sicher sein und ...

... besonders leise. Auch der Lärm wird im Windkanal gemessen - hier anhand eines Modells aus kohlefaserverstärktem Kunststoff.

Zur Verbesserung der Zugstruktur ...

... wurde ein Design-Entwurf errechnet (helles Gitter). Er macht deutlich, wie die Hauptlasten im Wagen verteilt sind. Daraus wiederum ergeben sich wichtige Informationen für die Fertigungs- und Fügungstechnik.

Aus den unterschiedlichsten Bereichen lassen Wissenschaftler ihre Kompetenzen einfließen, um die Rahmenbedingungen für neueste Hochgeschwindigkeitszüge zu optimieren.

Neben Aerodynamik, Energiemanagement und Struktur werfen Fahrdynamik, Antrieb, Kommunikation, Werkstoffe und Materialien Fragen auf, die es auf bestmögliche Weise zu beantworten gilt.

Auch an Autos forscht das DLR. Hier steht neben neuen Formen vor allem ...

... die Kommunikation im Fokus. Denn das Auto von morgen kann Informationen aus seiner Umgebung aufnehmen. So passt es zum Beispiel selbstständig die Geschwindigkeit an, nachdem es Signale von einer Ampel empfangen hat.

Mithilfe des Smartphones und hochgenauer Ortung soll es möglich werden, das Auto der Zukunft vom Parkplatz zum Fahrer zu rufen.

Und auch die Kommunikation von Auto zu Auto steht auf dem Plan.

Die Idee dahinter: Autos sollen sich gegenseitig über schwierige Verkehrslagen informieren können.

Auch Schlaglöcher lassen sich mühelos umfahren, wenn schon ein anderes Auto mit entsprechendem Sensor das Loch erkannt und seine Position an andere Fahrzeuge in der Umgebung übermittelt hat.

Besonders futuristisch: das vom DLR entwickelte Robomobil.

Dieser Autoroboter kann auch ohne Fahrer auf Touren gehen. Und nicht nur das.

Dank Einzelradlenkung ist das Elektromobil in der Lage, auf der Stelle zu drehen und im Krabben- oder Hundegang schräg bis seitwärts zu fahren.

Der Riesenvorteil: Aufwändige Parkmanöver gehören mit dem Robomobil der Vergangenheit an.

Versehentliches Einparken in Vorgarten oder ...

... Schaufenster dürfte damit ausgeschlossen sein.

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