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Mittwoch, 04. Oktober 2017

Von Sputnik bis SpaceX: Die Meilensteine der Raumfahrt

Von Andrea Schorsch

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Mit "Sputnik 1" fängt alles an: Als die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten ... (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Mit "Sputnik 1" fängt alles an: Als die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten ...

Mit "Sputnik 1" fängt alles an: Als die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten ...

... am 4. Oktober 1957 in die Erdumlaufbahn bringt, ...

... ist das Zeitalter der Raumfahrt eröffnet. Die USA sind geschockt. Der Satellit soll wissenschaftliche Informationen über die oberen Atmosphärenschichten zusammentragen. Doch hintergründig ist er militärische Propaganda. "Sputnik" stellt die ...

... technologische Überlegenheit des Westens infrage. Nach dem Start ist klar, dass die Sowjetunion mit ihren Raketen nicht nur den Weltraum, sondern jeden Punkt auf der Erde erreichen kann.

Auch das erste Lebewesen im Erd-Orbit fliegt in der Sowjetunion los. Die Hündin Laika, als Streuner in Moskau aufgegriffen, wird in ...

... "Sputnik 2" untergebracht. Laika startet am 3. November 1957, also einen knappen Monat nach "Sputnik 1". Dass sie zur Erde zurückkehrt, ...

... ist nicht vorgesehen. Dennoch kommt ihr früher Tod unerwartet. Nach nur rund sechs Stunden Flugzeit übermitteln die Sensoren keine Lebenszeichen mehr. Die Hündin ist an Überhitzung und Stress gestorben.

Ein Vierteljahr später, am 1. Februar 1958, demonstrieren auch die USA ihre Stärke in der Raumfahrt: Sie bringen den Satelliten "Explorer 1" auf den Weg. Drei Jahre danach jedoch, am ...

... 12. April 1961, katapultiert die Sowjetunion die Menschheit in eine neue Ära: An Bord einer "Wostok 1"-Kapsel fliegt ...

... Juri Gagarin in die Unsterblichkeit. Der Fliegermajor ist der erste Mensch im Weltraum. Innerhalb von 108 Minuten, weniger als zwei Stunden, umrundet er den Erdball.

Dann schlägt er mit der "Wostok"-Kapsel nahe der Wolga auf einem Acker auf.

Gagarin wird zum Idol einer ganzen Generation. Sein Flug ist für die Sowjetunion ein sensationeller Erfolg. Zwei Jahre später tritt ...

... Valentina Tereschkowa in Gagarins Fußstapfen. Als erste Frau fliegt sie ...

... am 16. Juni 1963 für drei Tage in den Weltraum. Die Mission kostet sie beinahe das Leben. "Lange habe ich dieses Geheimnis bewahrt, aber es gab eine schwere Panne", erzählt Tereschkowa Jahrzehnte später.

Durch einen Fehler im Steuersystem kann ihr "Wostok"-Raumschiff kein Landemanöver einleiten. Aus Moskau erhält ...

... Tereschkowa neue Daten für den Bordcomputer. Dann katapultiert sie sich in 7000 Metern Höhe aus der Kapsel und landet mit einem Fallschirm in der Nähe von Nowosibirsk.

Rund zwei Jahre danach, am 18. März 1965, wagt sich zum ersten Mal ein Mensch ins freie All hinaus. Der Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow verlässt die Raumkapsel "Woschod 2" und macht einen weiten Schritt ins Nichts.

Rund 12 Minuten schwebt Leonow – durch eine Leine gesichert – im freien Universum, im luftleeren Raum. Ein Ausflug, der ...

... beinahe ein tödliches Ende nimmt. Leonows Anzug bläht sich auf wie ein Ballon, wird größer und größer und ist schließlich so ausladend, dass ...

... der Kosmonaut nicht mehr durch die Luke zurück in die Raumkapsel passt.

Panik macht sich breit. Leonow fängt an zu schwitzen, sein Visier beschlägt. Schließlich geht der Kosmonaut ...

... ein unkalkulierbares Risiko ein: Er öffnet am Raumanzug ein Ventil, lässt Luft ab und ...

... überlebt. Rückblickend gilt Leonows Außenbordeinsatz als Himmelfahrtskommando - kaum erprobt und überhastet geplant. Der Wettstreit mit den USA setzt die Sowjetunion noch immer stark unter Druck.

Der Nasa gelingt wenige Monate nach Leonows Weltraumspaziergang das erste Foto von einem anderen Planeten: dem Mars. Es ist der allererste Blick der Menschheit auf eine fremde Welt. Ermöglicht hat ihn ...

... die Sonde "Mariner 4" im Juli 1965. Kein halbes Jahr später ist ...

... das erste Weltraum-Rendezvous überhaupt das alles beherrschende Thema in den USA: Am 15. Dezember 1965 fliegen zwei bemannte und gesteuerte "Gemini"-Raumschiffe nur zwei bis drei Meter voneinander entfernt - kurzzeitig ...

... sogar noch deutlich näher. Die Crews sehen sich und unterhalten sich per Funk. Die "New York Times" spricht damals von einer "spektakulären Performance der Weltraumnavigation". Das Ziel der Mission ist ...

... schnell erreicht: Sie soll zeigen, wie präzise sich die "Gemini"-Raumschiffe steuern lassen. Nicht einmal zwei Monate darauf ...

... schreibt erneut die Sowjetunion Raumfahrtgeschichte: Am 3. Februar 1966 setzt mit der Sonde "Luna 9" erstmals ein ...

... von Menschen gebautes Objekt weich und funktionsfähig auf dem Mond auf. Als "Luna 9" wenig später ...

... Signale und Fotos vom Erdtrabanten sendet, ist Moskau stolz auf die technische Meisterleistung. "Der Mond spricht jetzt Russisch", ruft ein Wissenschaftler begeistert. Dann jedoch folgt ein ...

... trauriges Kapitel: Am 23. April 1967 startet zum ersten Mal ein Pilot an Bord einer "Sojus" ins All. Wladimir Komarow umkreist mit dem Raumschiff 18 Mal Erde. Doch als er am 24. April zurückkehren will, entfalteten sich die Fallschirme nicht.

Komarow ist der erste Mensch, der bei einer Weltraummission stirbt. Er schlägt mit der Kapsel ungebremst auf dem Boden auf. Eigentlich will die Sowjetunion noch im selben Jahr ...

... Kosmonauten in einer "Sojus" zum Mond schicken. Doch darauf verzichtet man nun. Die sowjetischen Pläne für bemannte Mondmissionen werden nie umgesetzt. Was folgt, ist ...

... der Meilenstein der Raumfahrtgeschichte schlechthin. Rund 600 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgen im Fernsehen, wie "Apollo 11" am 16. Juli 1969 um 14.32 Uhr MEZ von der Erde abhebt. An Bord sind ...

... die Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin (v.l.). Nach dreitägiger Flugzeit ...

... erreicht "Apollo 11" am 19. Juli 1969 die Umlaufbahn des Mondes. Am 20. Juli, um 21.17 Uhr, setzt die Mondlandefähre "Adler" im ...

... "Meer der Ruhe" auf. Armstrong und Aldrin entgehen einer Katastrophe nur knapp: Das Landetriebwerk hat zu diesem Zeitpunkt nur noch für 30 Sekunden Treibstoff.

Am 21. Juli um 3.39 Uhr ist die Ausstiegsluke offen, um 3.51 Uhr steht Armstrong auf der Leiter. Um 3.55 Uhr kommt er am Fuß der Leiter an. Eine Minute später ...

... betritt der erste Mensch den Mond. Armstrongs linker Schuh berührt die Oberfläche des Erdtrabanten. Armstrong sagt den legendären Satz: "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."

Die Sowjetunion plant unterdessen die erste Raumstation der Welt. Im April 1971 schießt sie die "Saljut 1" ins All. Im Juni 1971 koppelt erstmals ein Raumschiff erfolgreich an die "Saljut" an. Drei Wochen später aber, als die Kosmonauten auf dem Weg zurück zur Erde sind, kommt es ...

... zur Tragödie: Als sich die Landekapsel des "Sojus"-Raumschiffs vom Orbitalmodul trennt, öffnet sich ein Frischluftventil und die Atemluft entweicht aus der Kapsel. Innerhalb von weniger als zwei Minuten ist die dreiköpfige Besatzung tot.

Zwei Jahre darauf haben auch die USA eine Raumstation am Start. Am 14. Mai 1973 hebt das Skylab ab. Schon nach wenigen Sekunden aber ist klar, dass etwas nicht stimmt. Beim Durchbrechen der Schallgrenze ...

... reißt ein Schutzschild ab, zwei Solarmodule werden dadurch beschädigt. Die Raumstation erreicht zwar zwar die geplante Umlaufbahn, ist aber nicht funktionsfähig. Den Mannschaften der ...

... Missionen "Skylab 2" und "Skylab 3" gelingt es, die Schäden zu reparieren. Danach ist die Station voll intakt. Für Aufsehen sorgt ...

... am 20. Juli 1976 die Nasa-Sonde "Viking 1": Sie landet auf dem Mars und ...

... schickt Fotos von seiner Oberfläche. Rechts im Bild: einer der Füße von "Viking 1". Auch ein ...

... beeindruckendes Panorama-Foto hat "Viking 1" parat. Es zeigt den Menschen erstmals, welcher Blick sich auf der Mars-Oberfläche bietet.

Zwei Jahre danach fliegt Sigmund Jähn in die Geschichtsbücher ein: Der NVA-Oberstleutnant aus Morgenröthe-Rautenkranz, einem kleinen Ort im Erzgebirge, ist der erste Deutsche im All.

Gemeinsam mit dem russischen Kosmonauten Waleri Bykowski startet Jähn am 26. August 1978 zu 125 Runden um die Erde. Sieben Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und vier Sekunden sind die beiden unterwegs.

Nach ihrer Rückkehr ist die DDR im kollektiven Rausch und Jähn ihr Star. Die SED-Propaganda feiert den Flug als Beweis für die Überlegenheit des Sozialismus.

Rund drei Jahre später hat der Westen beim Wettlauf ins All wieder die Nase vorn: Am 12. April 1981 startet zum ersten Mal eine wiederverwendbare US-Raumfähre mit Menschen an Bord: die "Columbia". Mit diesem Space Shuttle können ...

... die Astronauten nach einer Mission wieder zur Erde zurückkehren und - beinahe wie im Flugzeug - auf einer Landebahn aufsetzen. Neben der "Columbia" baut die Nasa ...

... zunächst noch die "Challenger" und die "Discovery". Mit der Fertigstellung der "Atlantis" schließlich im April 1985 ist die Flotte der US-Raumfähren dann komplett. Die Nasa hofft, dass ...

… mit den flexibel einsetzbaren, wiederverwendbaren Raumtransportern irgendwann Weltraum-Missionen im Wochentakt möglich sind. Doch diese Erwartungen erfüllen sich nicht. Ein Jahr nach der Fertigstellung der "Atlantis" kommt es ...

... zur ersten von zwei Katastrophen, die die Space-Shuttle-Ära überschatten: Am 28. Januar 1986 ist der Start der "Challenger" gerade 58 Sekunden her, als ...

... aus einem Leck in der Raumfähre brennendes Gas austritt. Weder die Crew noch die Bodenstation in Houston bemerken dies. Nach 73 Sekunden explodiert die "Challenger".

Alle sieben Besatzungsmitglieder - Michael J. Smith, Francis R. Scobee, Ronald E. McNair, Ellison Onizuka, Christa McAuliffe, Gregory Jarvis und Judith Resnik - kommen dabei ums Leben.

Nur drei Wochen später, am 19. Februar 1986, schießt die Sowjetunion die Basis für die Raumstation "Mir" ins All. Trotz ihrer Vorgänger, der "Saljut" und dem "Skylab", ist die "Mir" eine ...

... galaktische Premiere: Ein solch komplexes, für den Betrieb in der Schwerelosigkeit geschaffenes Gebilde hat es noch nicht gegeben. Ansporn ist der Sowjetunion die Niederlage im Wettlauf zum Mond. Für 15 Jahre ist die "Mir", die ...

… schließlich auch von den Space Shuttles angeflogen wird, der "Rote Stern" am Technikhimmel.

Am 24. April 1990 dann bringt die US-Raumfähre "Discovery" das von der Nasa und der Esa gemeinsam entwickelte Weltraumteleskop "Hubble" in eine Umlaufbahn um die Erde.

Noch heute kreist "Hubble" in 575 Kilometern Höhe und mit einer Geschwindigkeit von 28.000 Kilometern in der Stunde um unseren Planeten und erforscht dabei ...

... ferne Galaxien. "Hubble" beeindruckt die Welt mit atemberaubenden Aufnahmen. Den Orionnebel etwa hat noch kein anderes Gerät so scharf gezeigt wie "Hubble".

Bis zu 3000 Sterne verschiedener Größe können die Wissenschaftler auf den einzelnen Bildern von "Hubble" entdecken.

Am 20. November 1998, gut zwölf Jahre nach dem Baubeginn der "Mir", bringt eine russische Proton-Rakete das erste Bauteil für ...

... die Internationale Raumstation, die ISS, ins All. Damit ist der Grundstein gelegt für den ersten Außenposten der Menschheit, der in internationaler Kooperation betrieben wird. 16 Nationen aus Ost und West sind ...

... an Finanzierung, Ausbau und Instandhaltung der Raumstation - einem Forschungslabor im All - beteiligt. Ab dem Jahr ...

... 2000 ist die ISS dauerhaft von Raumfahrern bewohnt. Sie ist auf eine Ausdehnung von etwa 110 x 100 x 30 Meter gewachsen und damit das größte künstliche Objekt in der Erdumlaufbahn. In etwa ...

... 400 Kilometern Höhe zieht sie über die Erde hinweg. Für eine Umrundung des Planeten braucht sie rund 91 Minuten. Der Ausblick ist fantastisch. Am 28. April 2001 ...

... kann ihn dann auch der erste Weltraumtourist genießen: Der US-Millionär Dennis Tito fliegt zur Internationalen Raumstation.

20 Millionen Dollar zahlt er für die Reise, die er gemeinsam mit zwei russischen Kosmonauten antritt. Doch zuvor muss Tito viel Überzeugungsarbeit leisten - nicht nur, weil er mit seinen ...

... 60 Jahren vergleichsweise alt ist, sondern auch, weil er die Abläufe auf der ISS stören und sein Besuch dort gefährlich sein könnte. Am Ende darf der einstige Raumfahrtingenieur doch mit. Er lernt ...

... alle Bereiche der ISS kennen und kehrt nach sechs arbeitsreichen Tagen im All wohlbehalten zur Erde zurück.

Nicht auf der ISS, sondern an Bord der US-Raumfähre "Columbia" forschen Kalpana Chawla, Rick Husband, Laurel Clark, Ilan Ramon, David Brown, William McCool und Michael Anderson zwei Wochen im Winter 2003. Am 1. Februar treten sie ...

... den Heimweg an. Als sie um circa 13.45 Uhr in den Vorbereitungen zum Landeanflug stecken, deutet nichts auf eine Katastrophe hin. Doch die steht kurz bevor. Spätere Analysen ...

... zeigen: Ein schon beim Start abgerissenes Stück der Tankisolierung hat nicht nur den Hitzeschutz der Raumfähre beschädigt, sondern auch ein Loch in die Vorderkante des linken Flügels geschlagen. Das wird beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zum Problem.

Um 13.59 Uhr findet der letzte Funkkontakt mit der "Columbia" statt. Das Space Shuttle überfliegt gerade von New Mexico kommend die Grenze zu Texas. Wenige Sekunden später ...

... bricht die "Columbia" auseinander. Ihre Besatzung ist sofort tot. Die Astronauten hatten nicht mehr als 40 Sekunden Zeit, um das Desaster zu erahnen und zu reagieren.

Das Ereignis, die nunmehr zweite Space-Shuttle-Katastrophe, die Menschenleben fordert, verändert die US-amerikanische Raumfahrt. Mehr als zwei Jahre lang ...

... bleiben alle US-Raumfähren am Boden. Umfangreiche Tests und technische Verbesserungen stehen auf der Agenda. Erst im Juli 2005 ...

... ist es wieder so weit: Unter dem Motto "Return to Flight" bricht die "Discovery" zur ISS auf. Auch diesmal aber fallen beim Start Teile der Außentank-Isolierung ab, ...

... Hitzekacheln werden beschädigt. Sie müssen bei einem Außenbordeinsatz im All repariert werden. Allmählich zeichnet sich das Ende der ...

... Space-Shuttle-Ära ab. Mit der Landung der "Atlantis" am 21. Juli 2011 schließlich ist es besiegelt: Die Raumfähren ...

… fristen fortan ein irdisches Dasein und wandern ins Museum. 30 Jahre währte das Shuttle-Programm. Auf 135 Flüge kann die Nasa zurückblicken. Ein gutes Jahr ...

... später, am 6. August 2012, ist die Freude bei der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde groß. Der ...

... Forschungsroboter "Curiosity" setzt wohlbehalten auf dem Mars auf. Anders als vorangegangene Mars-Rover ist "Curiosity" zu schwer, um mit ...

... Airbags auf den Roten Planeten zu fallen. Ein komplexes Manöver mit Fallschirm, Korrekturdüsen und einem fliegenden Kran ist nötig, um "Curiosity" punktgenau auf dem Mars zu positionieren.

Das Manöver glückt und "Curiosity" bringt die Mars-Forschung noch heute mit umfassenden Daten und ...

... faszinierenden Bildern ein großes Stück voran. Flüsse, Seen und lebensfreundliche Bedingungen dürften den Mars über Jahrmillionen hinweg geprägt haben, schlussfolgern Wissenschaftler. Etwa zwei Jahre nach der spektakulären Landung von "Curiosity" ...

... gelingt der Esa eine Sensation: Am 12. November 2014 koppelt sich das Minilabor "Philae" mehr als 400 Millionen Kilometer von der Erde entfernt von der Raumsonde "Rosetta" ab, um auf ...

... dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko, auch Tschuri genannt, aufzusetzen. Auch wenn "Philae" beim ...

... Touchdown ins Hüpfen gerät und nicht an der vorgesehenen Stelle zum Stehen kommt, ist damit die erste weiche Landung auf einem Kometen geglückt. Die Daten, die ...

... "Philae" und "Rosetta" liefern, stellen alle bisherigen Theorien aus der Kometenforschung infrage. So finden die Wissenschaftler zum Beispiel heraus: ...

... Kometen wie Tschuri kommen zwar als Lieferanten bestimmter Moleküle in Betracht, waren aber sicher nicht die Hauptquelle von Wasser auf der Erde. Einer ganz anderen Frage als der nach den Ursprüngen des Sonnensystems widmet sich ...

... das US-Unternehmen SpaceX: Um die Kosten in der Raumfahrt deutlich zu senken, arbeitet es an wiederverwendbaren Raketen. Dieses Ziel ist ...

... am 22. Dezember 2015 erstmals erreicht: Nachdem eine Falcon-9-Rakete mehrere Satelliten in die Umlaufbahn gebracht hat, kehrt die Hauptstufe mit einer sanften Landung zum Startplatz zurück. Unterdessen testet ...

... die Nasa ihr neues Raumschiff "Orion". Es könnte in wenigen Jahren ...

... Menschen zum Mond bringen - etwa um das "Mond-Dorf" aufzubauen, eine permanente internationale Mondstation, wie sie der Esa vorschwebt. Vielleicht können die Erdbewohner ...

... an Bord von "Orion" aber irgendwann auch noch viel weiter in den Weltraum vordringen. Eine Reise von etwa 60 Millionen Kilometern - zum Nachbarplaneten Mars - steht langfristig auf dem Plan. Das ist dann die Raumfahrtgeschichte von morgen.

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