Bilderserie

Zu Wasser, zu Land und in der Luft: Die schnellsten Lebewesen

Bild 1 von 28
Tempo lässt sich trainieren. Das wissen Hobbysportler ebenso gut wie ... (Foto: picture alliance / dpa)

Tempo lässt sich trainieren. Das wissen Hobbysportler ebenso gut wie ...

Tempo lässt sich trainieren. Das wissen Hobbysportler ebenso gut wie ...

... Profis. Doch irgendwann stößt selbst ein Usain Bolt an seine Grenzen. Die Höchstgeschwindigkeit, die ein Mensch für einen kurzen Moment erreichen kann, liegt derzeit bei 44,72 km/h. Bolt hat vorgemacht, wie's geht. Das ist verdammt schnell. Und doch ...

... können viele Tiere locker an Bolt vorbeiziehen. So zum Beispiel der Strauß. Der afrikanische Laufvogel schafft 70 Kilometer in der Stunde - und das auf zwei Zehen. Damit ...

... ist der Strauß der Vogel, der am schnellsten flitzen kann. Der Vogel, ...

... der im Flug die höchste Geschwindigkeit erreicht, ist der Wanderfalke. Er ist das schnellste Tier überhaupt. Mit mehr als 300 km/h stürzt sich der Wanderfalke im Steilstoß ...

... auf seine Beute hinab. So fängt er Vögel in der freien Luft. Sie sterben oft allein durch die Wucht, mit der der Raubvogel auf sie trifft. Spitzengeschwindigkeiten von ...

... 350 km/h wurden bereits gemessen. Damit ist der Wanderfalke ...

... unbestrittener Rekordhalter. Sein Revier sind die Lüfte. An Land ...

... bringt es der Gepard auf die höchste Geschwindigkeit. Innerhalb von drei Sekunden beschleunigt er auf mehr als 100 km/h. Die kann er ...

... auf einer Strecke von 400 Metern halten. Seine Krallen, ...

... die der Gepard nie ganz einziehen kann, wirken dabei wie Spikes. Nach dem 400-Meter-Sprint bei vollem Tempo ...

... muss die Beute erlegt sein. Denn dann ...

... muss sich die Raubkatze regenerieren. 20 Minuten braucht sie, um sich von dem anstrengenden Lauf zu erholen und neu durchstarten zu können.

Auf der Kurzstrecke ist der Gepard unschlagbar. Auf längeren Distanzen jedoch ...

... ist der Gabelbock das schnellste Landtier. Er kann eine Geschwindigkeit von 88 km/h auf einer Strecke von einem Kilometer durchhalten. Läuft er sechs Kilometer weit, liegt ...

... das Durchschnittstempo immerhin noch bei 56 km/h. Der Herz-Lungen-Bereich der Gabelböcke ist stark vergrößert. Sie können dreimal so viel Sauerstoff aufnehmen wie andere Tiere ihrer Größe. Daher die gute Ausdauer. - Blicken wir vom Land ...

... ins Wasser. Dort bewegt sich der Fächerfisch am schnellsten fort. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h. Das macht ihm in seinem Lebensraum keiner nach. Auch ...

... das schnellste Säugetier im Wasser, der Delfin, ist langsamer als ein Fächerfisch. Dabei machen die wendigen Tiere ganz schön Tempo: 90 km/h schaffen Delfine. - Einen weiteren Unterwasserrekord hält der ...

... Eselspinguin. Er gilt als schnellster Schwimmvogel. Mit 36 km/h kann er durchs Wasser schießen. Seinen Namen hat er übrigens dem eselsartigen Geschrei zu verdanken, mit dem er vor Eierdieben warnt. - Aus dem Wasser ...

... zurück in die Luft, denn dort ist das schnellste Insekt unterwegs. Die Libelle kann mit den Autos im Stadtverkehr mithalten. Sie erreicht Geschwindigkeiten von 50 Kilometern in der Stunde. Das schnellste ...

... Reptil ist der Leguan. Zwar kann er ganz gemütlich über Äste klettern, doch ...

... wenn er's eilig hat, ist er für die 30er-Zone zu flink. Mit 35 km/h überschreitet er die dort geltende Geschwindigkeitsbegrenzung knapp. - Unter den an Land lebenden ...

... Achtbeinern, den Spinnen also, gehören die Walzenspinnen zu den flottesten: Sie können mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h davonkrabbeln. Oft bleiben sie dabei jedoch immer wieder ruckhaft stehen. Für längere Strecken sind ihre Atmungsorgane einfach nicht ausgelegt. - Unter den Krabbeltieren ...

... sind auch die Kakerlaken sehr schnell. Sie laufen in etwa dem gleichen Tempo wie ein Wanderer: 5,5 Kilometer in der Stunde. Für ihre Körpergröße ist das erstaunlich. Wollte ein Mensch Vergleichbares schaffen, müsste er eine Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h erreichen. - Übrigens ist ...

... auch manch eine Pflanze zu überaus schnellen Bewegungen in der Lage: Die fleischfressende Venusfliegenfalle zum Beispiel kann in Sekundenbruchteilen ihre Fangblätter zuschnappen lassen. Es sind also nicht allein die Tiere, die bei der Jagd auf Tempo setzen. - Abschließend noch ein Blick auf ...

... die gemächlichsten Wesen dieser Welt. Dazu gehört zweifelsfrei die Schnecke. In einer Stunde legt sie eine Strecke von gerade mal fünf Metern zurück. Und dass man auch vier Beine nicht unbedingt zur zügigen Fortbewegung nutzen muss, ...

... zeigt das Dreifinger-Faultier. Es verbringt fast sein ganzes Leben hängend im Baum. Auf den Boden kommt es nur, um Blase und Darm zu entleeren. Doch das ist höchstens einmal die Woche nötig. Von Ast zu Ast klettert das Faultier mit einer Geschwindigkeit von nur vier Metern pro Minute. Es ...

... frisst langsam, schläft viel und ist durch seine Reglosigkeit gut getarnt. Ein Leben im Energiesparmodus. Manchmal geht es eben auch mit Gemütlichkeit.

weitere Bilderserien