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Besondere Krabbeltiere: Gekürte Insekten

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Wir kennen Bäume des Jahres, ...

Wir kennen Bäume des Jahres, ...

Wir kennen Bäume des Jahres, ...

... Blumen des Jahres, ...

... Fische des Jahres, ...

... Vögel des Jahres, ...

... Orchideen des Jahres, ...

... Spinnen des Jahres, ...

... Schmetterlinge des Jahres ...

... und seit 1999 auch das Insekt des Jahres.

Bei der Auswahl berücksichtigen das Deutsche Entomologische Institut und die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft nicht zuletzt, welche Wirkung von Insekten auf Menschen ausgeht.

Es werden meistens besonders auffällige oder interessante Insektenarten ausgewählt, wie der Hirschkäfer mit seinem prächtigen Geweih. Er wird zum Insekt des Jahres 2012 auserkoren.

2011 schafft es die Große Kerbameise als Insekt des Jahres. Sie tritt nie einzeln auftritt und wäre alleine gar nicht überlebensfähig.

Das gilt auch für das Insekt des Jahres 2010: der Ameisenlöwe.

Der winzige Räuber (17 Millimeter) trägt einen großen Namen. Er erbeutet seine Opfer mit Hilfe eines Sandtrichters, in dem er sich versteckt hält. Die in den Trichter gefallene Beute wird vom Ameisenlöwen mit beiden Zangen gepackt, durch ein injiziertes Gift gelähmt und schließlich gefressen.

Die Gemeine Blutzikade ist 2009 zum Insekt des Jahres auserkoren worden. Das Tier ist völlig harmlos und saugt nur an Pflanzen.

Die Blutzikade hat ihren Namen durch die auffallend roten Muster auf den Flügeln erhalten. Durch ihr außergewöhnlich schönes Aussehen soll sie für alle Insekten werben.

Sie lebt auf Weiden, in Waldlichtungen und an Wegrändern und ist eine gute Springerin, was ihr oft das Leben rettet. - Und welche Insekten wurden in den vergangenen Jahren gekürt?

Zygaena carniolica, das Krainer Widderchen, auch Blutströpfchenfalter genannt, war Insekt des Jahres 2008. Es existiert bereits seit 30 Millionen Jahren.

Die Krainer Widderchen haben eine Flügelspannweite von 4 cm. Sie leben höchstens zwei Wochen lang. Da die Falter Blausäure produzieren, sollten sie nicht berührt werden.

Lygaeus equestris, die Ritterwanze: Sie ist kein Blut saugender Parasit, sondern ernährt sich von Pflanzensäften. Seinen Namen verdankt das Insekt des Jahres 2007 dem schwarzen Kreuz, das es an seiner Oberseite trägt. Dieses erinnert an ein Ritterkreuz.

Coccinella septempunctata, der Siebenpunkt-Marienkäfer: Er war das Insekt des Jahres 2006.

Bombus lapidarius, die Steinhummel: Stellvertretend für die rund 30 heimischen Hummelarten wurde die Steinhummel im Jahr 2005 zum Insekt des Jahres gewählt.

Episyrphus balteatus, die Hainschwebfliege: Das Insekt des Jahres 2004 ist recht häufig und unter Landwirten als Nützling bekannt. Eine ihrer Larven verzehrt bis zur Verpuppung mehrere Hundert Blattläuse. Die Hainschwebfliege wird oft mit Wespen verwechselt.

Gryllus campestris, die Feldgrille: Grillen gehören zu den Heuschrecken, können aber nicht fliegen. Sie werden bis zu zwei Zentimeter groß und sind schreckhaft. Der Lebensraum der Feldgrille wird immer knapper. Das Insekt des Jahres 2003 ist durch ihr Zirpen im Sommer bekannt.

Gonepteryx rhamni, der Zitronenfalter: Das Insekt des Jahres 2002 wird 12 Monate alt und hat damit die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge. Die Flügeloberseite ist bei den Faltern fast nie zu sehen. In Ruhe klappen sie ihre Flügel zusammen.

Libellula depressa, die Plattbauchlibelle: Libellen sind eine uralte Insektenart. Vor 250 Millionen Jahren lebten Exemplare mit einer Flügelspannbreite von 75 Zentimetern. Die Plattbauchlibelle ist das Insekt des Jahres 2001.

Cetonia aurata, der Goldglänzende Rosenkäfer: Der sehr auffällige einheimische Käfer wird etwa 14 bis 20 Millimeter groß und lebt nur wenige Monate. Auf großen Blüten fühlt sich das Insekt des Jahres 2000 am wohlsten. Der Rosenkäfer knabbert Pollen und Blütenteile.

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