Sie gehören wie Schornsteinfeger, ...Bild 1 von 39 ... vierblättrige Kleeblätter ...Bild 2 von 39 ... und Schweine ...Bild 3 von 39 ... zu den Glückssymbolen.Bild 4 von 39 Außerdem sind sie Frühlingsboten ...Bild 5 von 39 ... und Nutzinsekten.Bild 6 von 39 Je nach Region werden sie als Mutschekiebchen (Sachsen), Mufferküpchen (Thüringen), Mariechenkäfer (Berlin), Muhküfchen (Nordhessen) oder Himmelmietzchen (Erzgebirge) bezeichnet.Bild 7 von 39 Letztlich sind Marienkäfer halbkugelige Käfer, die fliegen können. Als besonderes Merkmal haben alle Tiere dieser Familie eine unterschiedliche Anzahl von Punkten auf ihren Deckflügeln.Bild 8 von 39 Zu seinem Namen kam der beliebte Käfer mit sechs Beinen durch seine Nützlichkeit für Gartenbau und Landwirtschaft.Bild 9 von 39 Die Bauern glaubten, die Käfer seien ein Geschenk von Jesus' Mutter und benannten ihn aus Dankbarkeit nach ihr. (Maria am Rosenhag von Stefan Lochner, um 1448)Bild 10 von 39 Viele Marienkäferarten ernähren sich vor allem von Blatt- und Schildläusen.Bild 11 von 39 Schon als Larven fressen einige Marienkäferarten bis zu 3000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben.Bild 12 von 39 Die rund 4.000 verschiedenen Varianten der Marienkäfer sind weltweit verbreitet.Bild 13 von 39 Marienkäfer gibt es in verschiedenen Farben.Bild 14 von 39 Die Farbe der Flügeldecken kann gelb, rot, braun oder schwarz sein.Bild 15 von 39 Zudem unterscheiden sich die Arten in der Anzahl ihrer Punkte. Es gibt Zwei-, Vier-, Fünf-, Sieben-, Zehn-, Elf-, Dreizehn-, Vierzehn-, Sechzehn-, Siebzehn-, Achtzehn-, Neunzehn-, Zweiundzwanzig- und Vierundzwanzig-Punkt-MarienkäferBild 16 von 39 Die Punkte sind meist symmetrisch auf beiden Deckflügeln angeordnet.Bild 17 von 39 In Europa gibt es rund 100 verschiedene Marienkäferarten. Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist in unseren Breiten häufig anzutreffen.Bild 18 von 39 Die Anzahl der Punkte gibt nicht, wie von Kindern oftmals angenommen, das Alter des Käfers an, sondern kennzeichnet die Art der Tiere und ändert sich während des Lebens des Käfers nicht mehr.Bild 19 von 39 Marienkäfer können bei guten Bedingungen bis zu drei Jahre alt werden.Bild 20 von 39 Gleich nach dem Überwintern beginnen Marienkäfer mit der Partnersuche.Bild 21 von 39 Die Paarung kann bis zu 18 (!) Stunden beanspruchen, vollzieht sich sonst aber eher unspektakulär.Bild 22 von 39 Obwohl eine Paarung für die dauerhafte Befruchtung der Eier eines Weibchens ausreicht, kann es zu insgesamt 20 Paarungen mit verschiedenen Partnern kommen.Bild 23 von 39 Wegen der vielen verschiedenen Geschlechtspartner können Marienkäfer leicht an einer Geschlechtskrankheit leiden, die sie unfruchtbar machen kann.Bild 24 von 39 Nach der Paarung werden von den Weibchen von Ende April bis Anfang Mai bis zu 400 Eier in Portionen von zehn bis 60 Stück abgelegt.Bild 25 von 39 Nach fünf bis acht Tagen, wenn die Temperatur nicht unter zwölf Grad Celsius fällt, entwickelt sich aus dem Ei eine Larve.Bild 26 von 39 Zunächst fressen die Larven ihre Eihülle auf. Dann widmen sie sich hauptsächlich den Blattläusen, von denen sie täglich rund 30 verspeisen.Bild 27 von 39 Die Entwicklung vom Ei über das Larven- und das Puppenstadium bis zum Marienkäfer dauert ein bis zwei Monate, je nach Witterung.Bild 28 von 39 Marienkäfer vermehren sich ein bis zwei Mal im Jahr. Sie überwintern vor allem in Moos und Laub, manchmal auch in Wohnungs- oder Kellerecken.Bild 29 von 39 Sie bewegen sich sowohl krabbelnd, als auch fliegend fort.Bild 30 von 39 Marienkäfer haben vier Flügel: zwei dünne Hautflügel, mit denen sie fliegen, und zwei harte Deckflügel, die die dünnen Hautflügel schützen.Bild 31 von 39 Marienkäfer ernähren sich räuberisch von Insekten.Bild 32 von 39 Aus diesem Grund werden sie sogar gezüchtet und gezielt als natürliche Schädlingsbekämpfer eingesetzt,...Bild 33 von 39 ... zum Beispiel in Andalusien beim naturnahen Paprikaanbau.Bild 34 von 39 Vögel, Eidechsen, Spitzmäuse und Frösche gehören zu den natürlichen Feinden der Marienkäfer.Bild 35 von 39 Trotz der Artenvielfalt sind einige Marienkäferarten stark gefährdet, denn die Tiere reagieren stark auf Gifte, wie zum Beispiel auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel.Bild 36 von 39 Weil sich viele Marienkäferarten auf spezielle Lebensräume und Umweltbedingungen spezialisiert haben, werden die Tiere auch als Bioindikatoren gesehen.Bild 37 von 39 Das Vorhandensein der Käfer zeigt an, ob bestimmte Lebensräume in einem ökologisch guten Zustand sind.Bild 38 von 39 In Deutschland sind von insgesamt 80 verschiedenen Marienkäferarten über 40 Arten gefährdet. (Alle Bilder: ap, dpa, pixelio, wikipedia)Bild 39 von 39