Umweltschützer schlagen Alarm: Seit Jahren steigt der Papierkonsum kontinuierlich.Bild 1 von 32 Allein in Deutschland werden pro Kopf im Jahr inzwischen rund 225 Kilogramm verbraucht. 1998 waren es noch 200 Kilogramm pro Kopf.Bild 2 von 32 Zurzeit wächst die Papierindustrie jährlich um 2,2 Prozent.Bild 3 von 32 Im "Kritischen Papierbericht 2005" warnt der Recyling-Verband "Initiative 2000 plus" vor den verheerenden Folgen des Papierkonsums.Bild 4 von 32 So gehört die Papierindustrie zu den weltweit größten Verursachern von Umweltproblemen.Bild 5 von 32 Jeder fünfte gefällte Baum wird für die Herstellung von Papier verwendet.Bild 6 von 32 Die damit einhergehende Zerstörung der Urwälder hat beträchtliche Folgen.Bild 7 von 32 Tier- und Pflanzenarten verschwinden.Bild 8 von 32 Menschen, die in den Wäldern leben, verlieren ihre Heimat.Bild 9 von 32 Und nicht zuletzt: Der Klimawandel wird weiter vorangetrieben.Bild 10 von 32 Umweltschützer rufen jeden einzelnen dazu auf, etwas gegen die Zerstörung der Regenwälder zu unternehmen.Bild 11 von 32 Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die beste ist immer noch, Papier zu sparen.Bild 12 von 32 Außerdem, so der Rat der Umweltschützer, sollte möglichst viel Altpapier gesammelt werden, damit dieses zu Recyclingpapier verarbeitet werden kann.Bild 13 von 32 Natürlich sollte man auch beim Papierkauf auf Recyclingpapier zurückgreifen.Bild 14 von 32 Immerhin haben die Umweltschützer auch eine gute Nachricht: Deutschland ist beim Recycling mit einer Quote von 75 Prozent europäischer Spitzenreiter.Bild 15 von 32 Nirgends in Europa wird soviel Altpapier eingesammelt und zu Recyclingpapier verarbeitet wie hier.Bild 16 von 32 Von den im Jahr 2002 in Umlauf gegangenen 16,2 Millionen Tonnen Papier sind 12,4 Millionen Tonnen nach dem Gebrauch wieder eingesammelt worden.Bild 17 von 32 Altpapier ist unbestritten der bisher umweltschonendste Ausgangsstoff für Papier.Bild 18 von 32 Je mehr Altpapier für die Papierherstellung genutzt wird, desto mehr können Primärfasern - das sind aus Holz gewonnene Fasern zur Herstellung von Neupapier - eingespart werden.Bild 19 von 32 Aber so viel Altpapier Deutschland auch sammelt: Nicht immer ist es leicht, das daraus hergestellte Recyclingpapier zu finden.Bild 20 von 32 Gerade mal 20 Prozent des Schreib- und Kopierpapiers, der Blöcke, Hefte und Briefkuverts sind aus Recyclingpapier - und das, obwohl es oft günstiger als Neupapier ist.Bild 21 von 32 "Briefpapier oder Kuverts, Toilettenpapier oder Taschentücher aus Recyclingpapier sind heute längst nicht mehr in allen Drogerien und Supermärkten erhältlich", klagt die Chefin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller.Bild 22 von 32 "Aldi, Lidl, Rossmann und Co. müssen sich fragen lassen, welchen Beitrag sie zu Klima- und Umweltschutz leisten", so Müller weiter.Bild 23 von 32 Um den weltweit steigenden Papierbedarf zu decken, fordern die Umweltschützer, künftig noch mehr Altpapier zu sammeln.Bild 24 von 32 Das Altpapier darf dem Recycling nicht verloren gehen, indem es beispielsweise im Restmüll landet.Bild 25 von 32 Das Einsammeln von Altpapier muss daher optimal organisiert werden, fordert die Initiative2000 plus.Bild 26 von 32 Weiterhin gilt auch für Recyclingpapier: Je heller es sein soll, desto größer sind die Anforderungen an die Reinigung und desto höher die Umweltbelastung.Bild 27 von 32 Eine niedrigere, dem Verwendungszweck angepasste Weiße ist demnach ökologisch die erste Wahl.Bild 28 von 32 Der Blaue Engel ist derzeit das einzige Papierzeichen, das eine transparente ökologische Papierherstellung garantiert.Bild 29 von 32 Andere Umweltzeichen täuschen Umweltfreundlichkeit teils nur vor oder werden nicht von unabhängigen Stellen kontrolliert.Bild 30 von 32 Die Umweltschützer fordern zudem, langfristig ein Material zu entwickeln, das nicht aus Papier besteht, "auf dem sich drucken und schreiben lässt", ...Bild 31 von 32 ... damit die die Zerstörung der Regenwälder noch gestoppt werden kann.Bild 32 von 32