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Sonntag, 17. Juli 2016

It's raining again ... : Regen: von Nieselkram bis Wolkenbruch

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... kommt bestimmt. (asc) (Foto: picture alliance / dpa)

... kommt bestimmt. (asc)

Dass Regen nicht gleich ...

... Regen ist, haben wir alle schon zu spüren bekommen. Mal regnet es ...

... kleine und mal große Tropfen. Form A gibt es dabei in Wirklichkeit nicht. Kleine Tropfen sind fast kugelförmig. Größere werden beim Fallen vom Luftwiderstand abgeflacht. Und noch größere werden durch den Luftwiderstand so instabil, dass sie sich in mehrere kleinere teilen.

Haben die Tropfen einen Durchmesser von weniger als 0,5 Millimetern, spricht man von Sprüh- oder Nieselregen. Der ist so fein, dass er in Pfützen keine Ringe verursacht. Und doch wird man spürbar nass. Neben der Tropfengröße macht auch ...

... die Menge an Regen, die innerhalb einer bestimmten Zeit aus den Wolken pladdert, einen Unterschied. So spricht man in Mitteleuropa von ...

... Land- oder Dauerregen, wenn jede Stunde mehr als ein halber Liter auf einen Quadratmeter fällt - und das über sechs Stunden hinweg oder gar länger. Im allgemeinen Sprachgebrauch regnet es dann Bindfäden.

Auch Starkregen ist nicht einfach, wenn es wie aus Eimern schüttet, sondern er ist klar definiert: Fallen innerhalb von nur fünf Minuten mehr als fünf Liter auf einen Quadratmeter, dann ist das hierzulande Starkregen. In der Stunde ...

... müssen es mehr als 17 Liter pro Quadratmeter sein. Dass viel mehr möglich ist, zeigte sich zum Beispiel ...

... 2011 in Hamburg: Dort regnete es damals innerhalb von 45 Minuten satte 80 Liter auf einen Quadratmeter.

Schon wenn stündlich mindestens 25 Liter pro Quadratmeter erwartet werden, gibt der ...

... Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung heraus, denn ...

... Hochwasser und weitreichende ...

... Schäden können die Folge sein. Der Klimawandel ...

... begünstigt die Entstehung von Starkregen; schließlich ...

... führt er global betrachtet zu höheren Temperaturen und das wiederum bedeutet: Die Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen und ...

... es steht mehr Energie zur Verfügung. So kann eine wärmere Atmosphäre zu schlimmeren, stärkeren Unwettern führen. Starkregen kann übrigens auch als ...

... Platzregen herunterkommen. Dann ist nur ein kleines Gebiet betroffen (oft weniger als ein Quadratkilometer) und es regnet nur wenige Minuten.

Sprühregen, Landregen, Starkregen, Platzregen: Diese Einteilung berücksichtigt, wie der Regen auf der Erde ankommt. Eine andere Einteilung ...

... richtet sich nach der Entstehung des Regens. So spricht man von Steigungsregen, wenn der Wind feuchte Luft vom Meer oder Flachland an Erhebungen aufsteigen lässt.

Konvektionsregen bildet sich, wenn bei warmer Witterung große Mengen Wasser aus dem Boden oder dem Meer verdunsten. Die bodennahen feuchten Luftmassen steigen dann auf. Ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, ...

... bilden sich Wolken - zum Beispiel Gewitterwolken, die einiges an Starkregen in petto haben können.

Und dann ist da noch der Frontregen: Er tritt auf, wenn warme und feuchte Luftmassen auf sehr kalte treffen. Die Warmluft steigt auf, kühlt dabei ab, der Wasserdampf kondensiert, Wolken bilden sich und ...

... es regnet - bei Frontregen manchmal angenehm warm. Der Regen wandert mit der Front weiter. Dann ist recht bald wieder ...

... Sonnenschein angesagt. Doch der nächste Guss ...

... kommt bestimmt. (asc)

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