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Mittwoch, 13. November 2013

"SpaceBot Cup" weckt Hoffnungen für Raumfahrt: Roboter im Wettstreit

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"Curiosity", der Rover, der über den Mars rollt, ist ein prominentes Beispiel: Ohne Roboter wäre die Erkundung des Universums unmöglich. (Foto: picture alliance / dpa)

"Curiosity", der Rover, der über den Mars rollt, ist ein prominentes Beispiel: Ohne Roboter wäre die Erkundung des Universums unmöglich.

"Curiosity", der Rover, der über den Mars rollt, ist ein prominentes Beispiel: Ohne Roboter wäre die Erkundung des Universums unmöglich.

Roboter (so auch "Spirit") bereiten den Weg für ferne Missionen.

Beim ersten deutschen "SpaceBot Cup" in Rheinbreitbach bei Bonn traten am 11. und 12. November 2013 Roboter gegeneinander an, die es ins All schaffen könnten.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hatte für den "SpaceBot Cup" eine Crosshalle in eine Weltraumlandschaft verwandelt.

Dann schickten zehn Teams ihre Konstruktionen ins Rennen.

Der Wettbewerb ist "eine Leistungsschau der deutschen Robotik", sagte Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für Raumfahrtmanagement. Gleichzeitig ist es ein Blick in die nähere Zukunft. Denn ...

... manches von dem, was bei dem Cup gezeigt werde, könne in fünf bis zehn Jahren nach weiteren Tests womöglich real in der Raumfahrt eingesetzt werden.

Roboter in der Größe von Bobby Cars müssen auf den "fernen Planeten", auf denen sie im Wettbewerb landen, anspruchsvolle Aufgaben lösen: Sie müssen sich auf unebenem Terrain orientieren, ...

... Bodeneigenschaften untersuchen, vermessen, ...

... Objekte aufspüren, ...

... sie ergreifen und transportieren. Hier geht es nicht um Hightech-Spielereien, sondern ...

... um grundlegende Aufgaben, die robotische Systeme in der Raumfahrt tatsächlich beherrschen müssen.

Jede Maschine hat ihren eigenen "Charakter": Mal liegt der Schwerpunkt auf der Motorik - ganz gleich, ob der Roboter auf Rädern oder aber ...

... Beinen unterwegs ist. Mal stehen ...

... die Greifarme im Vordergrund, dann wieder ...

... ist es die Programmierung, auf die die Wissenschaftler ihren Fokus gerichtet haben. Denn der Wettbewerb ...

... schreibt Autonomie und intelligentes Verhalten der Roboter besonders groß. Die "Bodenstation" hat keinen Sichtkontakt zum Roboter und darf maximal dreimal einschreiten.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) verfolgt Projekt und Präsentation höchst aufmerksam - und fördert den Wettbewerb mit 500.000 Euro, 50.000 Euro pro Team.

Einen Sieger gab es beim "SpaceBot Cup" nicht. Die Jury lobte zwar, dass alle Teilnehmer hochmotiviert an die Arbeit gegangen sind. Aber kein Team habe alle Ziele erfüllt, und die Leistungen seien letztlich zu unterschiedlich gewesen, um sie fair vergleichen zu können. Doch so oder so: ...

... Sven Halldorn, Leiter der Abteilung Technologiepolitik im BMWi, freut sich: Eine "abgefahrene Veranstaltung", sagt er. Die Raumfahrt-Robotik sei inzwischen zur Schlüsseltechnologie aufgestiegen. "So ein Wettbewerb ist ausgesprochen wichtig für uns." (asc/dpa)

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