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Sonntag, 27. August 2017

Tödliche Mahlzeit: Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger

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... Pilzpfanne einen geprüften Sachverständigen zu befragen, kann Vergiftungen verhindern. (asc) (Foto: https://www.dgfm-ev.de/speise-und-giftpilze/vergiftungen)

... Pilzpfanne einen geprüften Sachverständigen zu befragen, kann Vergiftungen verhindern. (asc)

Die Hoch-Zeit der Pilzsaison steht bevor. Da freut sich manch einer schon auf die Pfanne mit frischen, selbst gesammelten Speisepilzen aus dem Wald. Doch damit das ...

... gut geht und nicht in der Notaufnahme und auf der Intensivstation endet, sollte man ...

... einen Pilzsachverständigen zu Rate ziehen und ihn die Pilzfunde begutachten lassen. Denn einige Speisepilze haben hochgiftige Doppelgänger. So droht zum Beispiel bei dem ...

... beliebten Wiesenchampignon eine Verwechslung mit dem ...

... Grünen Knollenblätterpilz. Der ist extrem toxisch. Schon ein einzelner verspeister Pilz dieser Art kann einen Menschen töten. Sein Gift ist hitzestabil, es wird also nicht durch Kochen unschädlich gemacht. Der Tod tritt meist etwa zehn Tage nach dem Verzehr ein und kann nur durch eine Lebertransplantation verhindert werden. Auch wer ...

... Frühlings-Knollenblätterpilze in der Pfanne hatte, kann daran sterben. Auch hier führen bereits geringe Mengen zu Leberversagen. Vom Wiesenchampignon unterscheidet er sich in den Lamellen: Während die des Champignons rötlich bis braun sind, sind sie beim Knollenblätterpilz immer weiß. Das gilt auch für den ...

... Kegelhütigen Knollenblätterpilz, der ebenfalls leicht mit dem weißen Champignon zu verwechseln ist. Knollenblätterpilze sind für 90 Prozent der Pilzvergiftungen mit Todesfolge verantwortlich.

Harmlos hingegen ist der Perlpilz, ein Speisepilz. Allerdings sieht der dem ...

... giftigen Pantherpilz zum Verwechseln ähnlich. Der Pantherpilz riecht leicht nach Rettich, außerdem ist sein Fleisch komplett weiß und wird auch nach dem Pflücken nicht rötlich. Auf diesem ...

... Bild sind links zwei Perlpilze und rechts zwei giftige Pantherpilze zu sehen. Häufiger als der Perlpilz landet der ...

... Steinpilz auf dem Teller. Er heißt so, weil sein Fleisch fester ist als das der meisten anderen Pilze. Zu verwechseln sind vor allem junge Steinpilze mit dem ...

... Gemeinen Gallenröhrling. Aber immerhin: Der ist nicht giftig, sondern einfach so bitter, dass er ungenießbar ist. Wer ihn doch mal isst, kann Magen- und Darmbeschwerden bekommen. Anders ist das ...

... beim Pfifferling und seinem ...

... Doppelgänger, dem Orangefuchsigen Raukopf. Der gehört zu den gefährlichsten Pilzen Europas. Seine Giftstoffe führen unter anderem zu Nierenversagen. Die Symptome treten erst 14 Tage nach dem Verzehr auf. Was ebenfalls fast aussieht wie ein Pfifferling, ist der ...

... Falsche Pfifferling. Den kann man zwar essen, er schmeckt aber nicht so gut und kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen. Leckerer ist das ...

... Gemeine Stockschwämmchen. Doch auch da muss man aufpassen, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit ...

... dem hoch toxischen Gift-Häubling. Nur am Stiel sind die beiden Arten voneinander zu unterscheiden: Der ist bei Gift-Häublingen silbrig überfasert. Die Giftstoffe dieses Pilzes ähneln denen vom Knollenblätterpilz. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Mit den ...

... Champignons verwandt ist der Hasen-Stäubling. Er gilt als essbar, solange sein Fleisch jung und weiß gefärbt ist. Allerdings sieht er dem ...

... Kartoffelbovist recht ähnlich. Und der ist giftig. Sein Verzehr kann Verdauungsbeschwerden, aber auch niedrigen Blutdruck und Bewusstlosigkeit hervorrufen. Welches Gift dafür verantwortlich ist, weiß man noch nicht. Ein guter ...

... Speisepilz ist der Maipilz. Er soll blutzuckersenkend wirken. Doch auch er hat ein giftiges Gegenstück: den ...

... Ziegelroten Risspilz. Sein Verzehr kann zum Tod führen. Es gibt jedoch ein sehr wirksames Gegengift. Dass man den ...

... Fliegenpilz stehen lassen sollte, lernt man schon als Kind. Die Prognosen bei einer Fliegenpilzvergiftung gelten aber als gut. Beim ...

... Spitzgebuckelten Raukopf sieht das anders aus: Er ist einer der giftigsten Pilze, die es in Mitteleuropa gibt. Wie der Orangefuchsige Raukopf kann er zu tödlichem Nierenversagen führen. Tückisch ist es mit dem ...

... Kahlen Krempling. Er kann nach mehrmaligem Verzehr eine schwer verlaufende, mitunter tödliche, allergische Reaktion auslösen. Da dieses Syndrom manchmal erst auftritt, wenn man den Pilz schon Jahre gegessen hat, wurde er früher als essbar angesehen. Schließlich gilt es noch, vor der ...

... Frühlorchel zu warnen, die aber schon nicht lecker aussieht. Sie ist ein tödlich giftiger Pilz. Wird sie gekocht, können sogar die Dämpfe zu Vergiftungserscheinungen führen, sofern sie eingeatmet werden. Sollten nach dem Verzehr von Pilzen Symptome auftreten, und seien es leichte, dann nichts wie ...

... ab ins Krankenhaus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung bietet auch eine Giftnotruf-App an. Darüber kann man im Falle eines Falles direkt das zuständige Giftinformationszentrum erreichen. Doch so weit muss es nicht kommen. Vor der ...

... Pilzpfanne einen geprüften Sachverständigen zu befragen, kann Vergiftungen verhindern. (asc)

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