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Karneval ist normalerweise nicht die Zeit der Softdrinks, ...
... sondern eher der alkoholischen Getränke.
Der übermäßige Genuss von Alkohol hat gelegentlich allerdings unerwünschte Nebeneffekte:
Manch einer wird aggressiv.
Andere werden melancholisch.
Wieder andere merken nicht, dass sie ihr Fahrzeug besser stehen lassen sollten.
Auf der anderen Seite ist Alkohol ein großer Gleichmacher.
Denn alle trinken: Schwarze, ?
? Rote, ?
... Linke, ?
? Liberale ...
? und Grüne.
Okay, nicht alle trinken. Manche tun nur so, zumindest manchmal.
Vor allem in Bayern scheint diese seltsame Sitte verbreitet zu sein. Der Vorteil: Der Kater bleibt aus. Der Nachteil: Man macht sich lächerlich.
So sieht es einfach besser aus.
Wer zu feierlichen Anlässen Schnaps ausschenkt, signalisiert eine gewisse Rustikalität. Zuweilen mag dahinter der Versuch stecken, einen stillen Kummer zu verdrängen.
Nun ja. Wir wollen Ihnen hier weder ein gelegentliches Feierabendbier madig machen, ?
? noch Ihnen Ihr Recht auf Rausch absprechen.
Doch auch beim Trinken gilt es Regeln zu beachten.
Keinesfalls sollten Sie vor dem Trinken Schmerztabletten nehmen. Dieser "Geheimtipp" ist äußerst schlecht für die Leber.
Ein Kater kann besonders übel ausfallen, wenn Sie zuviel geraucht haben. Wenn Sie also schon das Trinken nicht lassen können, ?
? sollten Sie vielleicht weniger Tabak konsumieren. Hilfreich ist auch frische Luft. Vielleicht gehen Sie also zwischendurch mal auf den Balkon.
Hilfreich ist auch der Genuss von Wasser. Erfahrungsgemäß wird spätestens nach dem dritten Glas Wein das begleitende Wasser vergessen. Biertrinker verzichten meist ganz auf Wasser. Ein folgenschwerer Fehler!
Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, was ebenfalls zu dem berühmten dicken Kopf am nicht minder berühmten "Morgen danach" führen kann.
Vor dem Trinken sollte man essen. Dann wirken Bier und Wein nicht so schnell und der Magen wird zudem nicht so stark vom Alkohol und den Säuren gereizt.
Sollten Sie am nächsten Tag trotzdem mit einem Kater aufwachen, greifen Sie nicht gleich zur Schmerztablette. Vielleicht hilft ein herzhaftes Frühstück. Auch jetzt sollten Sie viel trinken.
Vitamin C unterstützt die Leber beim Alkoholabbau.
Salzgurken, Rollmöpse und Krabbensalat können helfen, den Mineral- und Vitaminhaushalt wieder ins Lot zu bringen.
Auch Vollkornbrot mit pflanzlichem Schmalz, Radieschen und Gurke helfen gegen den Kater. Pflanzliches Schmalz ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und liefert Energie für den geschwächten Körper.
Nach dem Frühstück sollte ein langer Spaziergang auf dem Programm stehen. Denn frische Luft und leichte Bewegung bringen Stoffwechsel und Kreislauf wieder auf Trab.
Tabu ist dagegen, am nächsten Morgen genau das zu trinken, womit man am Abend zuvor aufgehört hat. Das ist ein Ammenmärchen und macht den Kater nur noch schlimmer.
Na denn: Prost! Und am Aschermittwoch ist ja ohnehin alles vorbei.
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