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Großer Auftritt für Bohne & Co. : UN feiern das Jahr der Hülsenfrüchte

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Erbsensuppe, dicke Bohnen, Linseneintopf: Kulinarische Highlights sind das nicht gerade. Die Mahlzeiten gelten eher als ... (Foto: imago/Steinach)

Erbsensuppe, dicke Bohnen, Linseneintopf: Kulinarische Highlights sind das nicht gerade. Die Mahlzeiten gelten eher als ...

Erbsensuppe, dicke Bohnen, Linseneintopf: Kulinarische Highlights sind das nicht gerade. Die Mahlzeiten gelten eher als ...

... derbe Hausmannskost. Hülsenfrüchte haben hierzulande einfach nicht das beste Image.

Zu Unrecht, finden die Vereinten Nationen (UN). Schließlich versorgen ...

... Bohnen, ...

... Erbsen und ...

... Linsen den ...

... Körper großzügig mit Eiweißen. Hülsenfrüchte sind nicht nur ...

... eine wichtige Nahrungsquelle, sie ...

... liefern auch dem Boden Nährstoffe und unterstützen eine nachhaltige Landwirtschaft. Grund genug für die ...

... Vereinten Nationen, 2016 zum "Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte" zu erheben. Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt empfehlen ...

... den Verzehr von Hülsenfrüchten als Teil einer gesunden Ernährung. Sie sollen ...

... Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen. Die ...

... internationale Küche kommt nicht ohne Hülsenfrüchte aus: Hummus aus Kichererbsen wird zu Falafel serviert, ...

... das nepalesische Nationalgericht Dal Bhat ist eine Linsensuppe. In Kulturkreisen, wo traditionell wenig Fleisch verzehrt wird, sind Hülsenfrüchte der wesentliche Eiweißlieferant.

In Mitteleuropa allerdings sind sie aus der Mode gekommen. Das liegt nicht zuletzt an ...

... den Blähungen, die sie verursachen. Gerade für Büromenschen sind die natürlich ziemlich unangenehm. Ursache sind die ...

... in Hülsenfrüchten enthaltenen schwer verdaulichen Zuckermoleküle. Nichtsdestotrotz bekommen Erbsen, Bohnen und Linsen ...

... mit der Abkehr vom hohen Fleischkonsum einen ...

... neuen Stellenwert. Dazu trägt auch eine ...

... EU-Agrarreform bei: Nach neuen Regeln müssen die Bauern fünf Prozent der Felder als ökologische Vorrangflächen bewirtschaften, etwa mit Hülsenfrüchten. Die sind ...

... ihre eigene kleine Stickstofffabrik, denn sie gehen eine Symbiose mit Bakterien ein, die an ihren Wurzeln Stickstoff anreichern. So werden die Hülsenfrüchte ...

... auf natürliche Weise gedüngt. Außerdem lockern sie den Boden. Allerdings unterliegen Erbsen und ...

... Bohnen starken Ertragsschwankungen und kränkeln schnell. In neue Züchtungen wurde wegen des ...

... bislang geringen Anbaus nur wenig investiert. Forscher und Bauern sprechen sich daher für eine dringende Förderung aus. Die Bundesregierung ...

... hat dazu eine "Eiweißpflanzenstrategie" aufgelegt. Übrigens ...

... zählen auch Lupinen zu den Hülsenfrüchten. Zwar schmecken die Samen nicht, und die Bitterstoffe können sogar giftig sein. Aber das Fraunhofer Institut in Freising (IVV) und die Prolupin GmbH haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich ...

... der bittere und grasige Beigeschmack entfernen lässt. Es gelang, die Lupinen-Proteine für den Einsatz in Nahrungsmitteln zu isolieren. Und so sind nun ...

... erste Lupinen-Produkte auf dem Markt: zum Beispiel Eiscreme. Auch ...

... ein laktosefreies Getränk, das an Milch erinnert, lässt sich aus Lupinen gewinnen. Es ist die Renaissance einer ...

... uralten Kulturpflanze: Schon die Ägypter gaben ihren Pharaonen Lupinensamen mit ins Grab. Ein Comeback ...

... erlebt auch die Alblinse. Ihr Anbau in der Schwäbischen Alb war in den 1950er-Jahren mangels Rentabilität eingestellt worden. Mittlerweile ...

... ist die Nachfrage so groß, dass eine Erzeugergemeinschaft gegründet wurde. Sie bestand 2015 aus 70 Betrieben. Vielleicht werden es ...

... 2016 noch mehr, in dem Jahr der Hülsenfrüchte. (asc/dpa)

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