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Druck von innen und außen: Was ist Stress?

 
Druck von innen und außen: Was ist Stress?

Es gibt Zeiten im Jahr, da scheint er besonders groß: Der Stress.

Die Zeit vor dem Urlaub ...

... und am Jahresende gehört dazu.

Urlaubsvorbereitungen können uns Stress machen, ...

... genau wie Baum und Geschenke besorgen, Weihnachtsessen bereiten und Silvesterpartys organisieren.

Hält der Stress jedoch länger an, macht er uns krank und kann sogar zu Haarausfall führen.

Aber was ist Stress überhaupt?

Stress ist ein psychologisches Phänomen. Er geht mit einer hohen physischen und psychischen Belastung einher, die vom Menschen als bedrohlich wahrgenommen wird.

Stress hat etwas mit Druck zu tun und ...

... kann auch von Tieren empfunden werden.

Der Stress beim Menschen kann sowohl innere ...

... als auch äußere Faktoren haben, die so genannten Stressoren.

Es gibt physiologische und psychologische Stressoren. Lärm, Hitze, Kälte, Hunger, Durst und Schlaflosigkeit gehören zu den physiologischen Faktoren.

Gefühle von Überforderung, Zeitmangel, nicht zu genügen oder ähnliche Defizitgefühle gehören zu den psychologischen Stressoren.

Außerdem gibt es psychosoziale Stressfaktoren, die eine Mischung aus äußeren Einflüssen und Gefühlen sind.

Un- oder Notfälle, Mobbing, Isolation, Reizüberflutung, Schulden und Geldmangel, aber auch permanente Langeweile oder Unterforderung sind nur einige Beispiele dafür.

Menschen nehmen ständig ihre Umwelt wahr. Diese Wahrnehmungen werden im Gehirn bewertet.

So wahrgenommener Stress kann uns das Leben retten oder - bei falscher Bewertung - das Leben kosten.

In Stresssituationen gerät der Körper in Alarmbereitschaft. Er versucht, durch erhöhten Muskeltonus, schnelleren Stoffwechsel, Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin in einen Zustand erhöhter Leistungsfähigkeit zu kommen, ...

... ursprünglich, um entweder zu flüchten oder anzugreifen.

Experten unterscheiden zwischen Eu- und Distress.

Eustress ist Stress, der uns zu Höchstleistungen, beispielsweise bei Prüfungen oder Wettkämpfen, treibt.

Eustress hält nur kurz an und führt bei trainierten Personen sogar zu einem Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung sowohl im Körper als auch in der Psyche.

Distress ist Stress, der uns krank macht, weil die Anspannung - körperlich und/oder psychisch - zu lange anhält.

Viele, auch Kinder, reagieren auf Dauerstress mit Aggressionen.

Zähneknirschen im Schlaf, eine Autoaggression, ist ein sicheres Zeichen für Stress.

Dieser Stress kann bis zum Burnout mit Depressionen führen. Betroffene erkennen meist viel zu spät, dass sie sich im Hamsterrad des Alltags befinden.

Trotzdem kann jeder etwas gegen Stress tun. Zunächst einmal gilt es innezuhalten und Bilanz über das eigene Leben zu ziehen ...

... sowie sich eine passende Stressprophylaxe zu suchen.

Regelmäßige Anwendung und Selbstdisziplin schützen, um nicht wieder in alte Strukturen zu verfallen.

Viele Menschen bevorzugen körperliche Bewegung, Wellness, ...

... Massagen, ...

... Meditation ...

... und andere Techniken aus Fernost, um Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bekommen.

Aber auch einfache Dinge wie ausreichend Schlaf und Ruhe, ...

... gesunde Ernährung, ...

... Pflege von Sozialkontakten oder einfach nur aufs Aquarium starren können uns wieder ins Gleichgewicht bringen. (Alle nicht bezeichneten Bilder: dpa)

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