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Halbschattenfinsternis am 28. November: Was ist eine Mondfinsternis?

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Dem Mond werden bis heute mystische Kräfte zugeschrieben. (Foto: picture alliance / dpa)

Dem Mond werden bis heute mystische Kräfte zugeschrieben.

Dem Mond werden bis heute mystische Kräfte zugeschrieben.

Nicht zuletzt, weil er im Spiel zwischen Licht und Schatten und ...

... jede Nacht im Laufe eines Monats seine Gestalt verändert.

Er wird vom Voll- ...

... zum Halbmond und schließlich zum unsichtbaren Neumond, ...

.. bevor er wieder zunimmt, Halbmond und schließlich Vollmond wird. Diese Abfolge von Mondphasen dauert durchschnittlich 29 Tage, 12 Stunden und 43 Minuten.

Ein ähnliches Phänomen von Zu- und Abnahme durch Licht und Schatten kann auch in wenigen Stunden und nur bei klarem Himmel von der Erde aus beobachtet werden.

Die Rede ist von einer Mondfinsternis, ...

... einem Naturschauspiel, das von Hobbyastronauten und interessierten Laien gern bestaunt wird.

Aber was ist eine Mondfinsternis?

Die Grundvoraussetzung für eine Mondfinsternis ist der Vollmond. Dieser wird normalerweise vollständig von der Sonne angestrahlt und ist deshalb in voller Pracht am Himmel zu beobachten.

Der Mond, der wesentlich kleiner ist als die Erde und in einem Abstand von rund 384.000 Kilometern um diese kreist, ...

... schiebt sich auf seinem Weg allmählich, von der Sonne aus betrachtet, hinter die Erde.

Das, was den Mond dann nach und nach verdunkelt, ist der Schatten, den die Erde auf den Mond wirft.

Ist der Mond vollständig vom (Kern-)Schatten der Erde bedeckt, spricht man von einer totalen Mondfinsternis.

Wird hingegen nur ein Teil des Mondes vom Schatten der Erde bedeckt, wird dieses Naturschauspiel als partielle Mondfinsternis bezeichnet.

Eine Mondfinsternis kann bei wolkenlosem Himmel, im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis, von allen Menschen auf der jeweiligen Nachtseite der Erde aus gesehen werden.

Da der Erdschatten immer kreisförmig auf dem Mond erscheint, mutmaßten bereits die Griechen in der Antike, dass die Erde ein Kugel sei.

Rein theoretisch kann es jedes Jahr zweimal zu einer Mondfinsternis kommen. Ob das tatsächlich eintritt, hängt jedoch, ...

... genauso wie die Dauer des Naturereignisses und die Art der Finsternis, ...

... von verschiedenen Faktoren ab.

Wichtig sind dabei vor allem die Entfernungen und Winkel zwischen Sonne, Erde und Mond, die sich durch die Umeinander-Bewegungen auf ihren Umlaufbahnen ständig verändern.

Das ist auch der Grund dafür, dass es nicht jeden Monat zu einer Mondfinsternis kommt.

Da die Mondbahn um fünf Grad gegenüber der Erdbahn geneigt ist, bewegt sich der Erdtrabant auf seiner Umlaufbahn auch über oder unter dem Schatten der Erde entlang.

Für die Verfärbungen des Mondes während einer Finsternis ...

... ist die Atmosphäre der Erde verantwortlich. Sie bricht das Sonnenlicht, ...

... das schließlich auf den Mond fällt und diesen einfärbt.

Die Färbungen können von hellgelb über dunkelrot bis rotbraun reichen.

Der blaue Anteil des Sonnenlichts wurde schon vorher von der Atmosphäre der Erde "geschluckt".

Ein durch eine Finsternis rot eingefärbter Mond wird auch als Blutmond bezeichnet.

Der genaue Farbton des verfinsterten Mondes hängt von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem Asche- und Staubgehalt der Erdatmosphäre ab.

Er variiert von Finsternis ...

... zu Finsternis.

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