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Na, da haben wir jetzt den Schlamassel. Danke, Nicolas Anelka!
Wie sollen wir denn seine Äußerungen gegenüber Frankreich-Trainer Raymond Domenech erklären, ohne dass uns der Presserat vom Platz stellt?
Wir können ja aber diese Bilderserie auch nicht komplett SO gestalten. O.k., wir probieren es mal. Wenn Sie ...
... ein bisschen darüber nachgrübeln, dann kommen Sie bestimmt drauf. Also, ...
... Anelka hat zu Domenech gesagt: ...
... "F... Dich ...
... in den A..., ...
... Du H...sohn". Na, alles klar?
War gar nicht so schwer oder? Jedenfalls: Auch wenn man es ...
... gut mit Anelka meint, ...
... in Frankreich wollte man diese Äußerung irgendwie nicht als Sympathiebekundung werten. Stattdessen ...
... geriet die Sache zur Staatsaffäre, in die sich auch Präsident Sarkozy einschaltete. Anelkas Äußerung sei "inakzeptabel", befand der. Die Folge: ...
... Statt WM-Stress genießt Anelka jetzt Urlaub, und Frankreichs "Équipe Tricolore" ist ...
... komplett im A... Ooops, sorry! Da ist wohl ...
... der Anelka mit uns durchgegangen. Soll nicht wieder vorkommen!
Trainer Domenech steht allein auf weiter Flur, ...
... weil auch der restliche Kader nach dem Rauswurf Anelkas keine Lust mehr auf Training hat.
Das Team um Kapitän Patrice Evra fordert stattdessen, ...
... den Maulwurf, durch den Anelkas Verbalattacke auf Domenech an die Öffentlichkeit geriet, ausfindig zu machen.
Im Verdacht steht Fitnesstrainer Robert Duverne.
Bewiesen ist nichts. Doch zwischen ihm und Evra flogen auf dem Trainingsplatz derart die Fetzen, dass Domenech alle Mühe mit der Schlichtung hatte.
Wir würden sagen: Rudi Cerne, übernehmen Sie! Und wenn Sie schon dabei sind, ...
... heften Sie sich am Besten gleich auch noch an die Fersen von Frankreichs Delegationsleiter Jean-Louis Valentin. Der machte sich nämlich nach dem Streit zwischen Evra und Duverne ...
... auf und davon. "Ich bin angewidert", erklärte er und verschwand irgendwo in der südafrikanischen Pampa. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, ...
... stehen "Les Bleus" nach dem Debakel gegen Mexiko auch auf dem Platz in ihrem letzten WM-Gruppenspiel gegen Südafrika mit dem Rücken zur Wand. Selbst bei einem Sieg ...
... könnte es sein, dass man in Frankreich lange Gesichter macht. Sollten Uruguay und Mexiko unentschieden spielen, wären die Franzosen in jedem Fall raus.
Am Besten gar nicht mehr hinsehen, mag da so mancher Fan denken. Und auch ehemalige Nationalspieler ...
... wie Zinedine Zidane zeigen sich über das Tohuwabohu bei der "Équipe tricolore" entsetzt: "Wir sind hier bei einer WM. Da muss man sich doch zusammenreißen."
Bixente Lizarazu meinte gar: "Wir befinden uns in einer Episode von Akte X - jeder dreht durch."
Uns hingegen erinnert das Intrigenspiel eher an Dallas.
Mit Sportministerin Roselyne Bachelot hat Präsident Sarkozy höchstpersönlich sozusagen seine "Miss Ellie" zur Truppe entsandt. Sie soll den französischen "Käfig voller Narren" zur Raison rufen. Bleibt zu hoffen, ...
... dass sie zumindest vorübergehend Erfolg hat. Wäre doch zu schade, wenn die französische Soap nach der Vorrunde schon vorbei wäre.
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