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Die 64 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika finden in zehn Stadien statt.
Vier Arenen wurden für die erste Fußball-Endrunde auf dem afrikanischen Kontinent komplett neu errichtet, ...
... sechs Stadien wurden durch einen Umbau WM-tauglich gemacht. Die Spielstätten im Überblick.
Das Eröffnungs- und das Endspiel der WM steigen im Soccer-City-Stadion in Johannesburg.
Die Arena fasst nach dem Umbau 94.700 Zuschauer.
Insgesamt finden in der mit Abstand größten der zehn WM-Arenen acht Spiele statt: fünf in der Vorrunde sowie jeweils ein Achtelfinale, ein Viertelfinale – und eben das Endspiel.
Das Markenzeichen des Soccer-City-Stadions ist die markante Außenhaut, die in einem Braunton gehalten ist.
Die Hülle ist durchsetzt mit zahllosen Öffnungen, die das riesige Oval bei Dunkelheit wie ein Raumschiff daherkommen lassen.
In das eigens für die WM errichtete Moses-Mabhida-Stadion in Durban passen 70.000 Fans.
Benannt ist das Stadion nach dem kommunistischen Politiker und Arbeiterführer Moses Mabhida (1923 bis 1985). Ursprünglich sollte jedoch der Zulu-Häuptling Senzangakhone der Namensgeber sein.
Der Neubau liegt unweit des Indischen Ozeans im neu gestalteten King's Park. Das Stadion wird von einem 2700 Tonnen schweren Stahlbogen aus deutscher Produktion überspannt. Der Bogen soll die Einheit des Landes widerspiegeln, an seinem Scheitelpunkt in 104 Meter befindet sich eine Aussichtsplattform, die per Seilbahn zu erreichen ist.
Höhepunkt der sieben WM-Partien in Durban wird das Halbfinale sein. Daneben werden hier ein Achtelfinale und fünf Gruppenspiele ausgetragen.
Die DFB-Elf bestreitet in Durban ihren WM-Auftakt gegen Australien, unter Flutlicht.
Im modernisierten Ellis-Park zu Johannesburg können bis zu 60.000 Fans sieben Partien live erleben.
Fünf Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale und ein Duell um den Halbfinaleinzug sind angesetzt.
In Kapstadt wird im Greenpoint-Stadion gekickt.
Die neu errichtete Arena bietet 70.000 Fans Platz.
Sie ist als Austragungsort für acht Spiele vorgesehen: fünf in der Gruppenphase ...
... sowie drei K.o.-Partien im Achtel-, Viertel- und Halbfinale.
Das Nelson-Mandela-Bay-Stadion ...
... steht in Port Elizabeth und fasst 46.000 Zuschauer. Neben fünf Vorrundenspielen finden hier ein Achtelfinale, ein Viertelfinale und das Spiel um Platz 3 statt.
Nach dem Umbau passen 55.000 Zuschauer ins Loftus-Versfeld-Stadion zu Pretoria. Fünf Vorrundenspiele und ein Achtelfinale gibt es hier zu sehen.
Im aufgehübschten Free-State-Stadion zu Bloemfontein können ...
... maximal 48.000 Zuschauer fünf Gruppenspiele und ein K.o.-Duell im Achtelfinale sehen.
In Polokwane gastiert der WM-Zirkus für vier Vorrundenspiele im Peter-Mokaba-Stadion. Nach dem Umbau finden dort 45.000 Fans Platz.
Die kleinste WM-Arena steht in Rustenburg.
Sie heißt: Royal-Bafokeng-Stadion, fasst 42.000 Zuschauer und soll Schauplatz von sechs WM-Partien sein: fünf in der Vorrunde, eine im Achtelfinale.
An vier Vorrundenspieltagen wird das Mbombela-Stadion in Nelspruit derart festlich erleuchtet sein.
Die neue Arena bietet 46.000 Zuschauern Platz ...
... und steht für vier Gruppenpartien auf dem Spielplan.
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