In Griechenland hat das Kabinett den strikten Sparauflagen von EU und IWF zugestimmt. Jetzt steht noch das Votum des Parlaments über die Beschlüsse aus, die Voraussetzung sind für dringend benötigte weitere Hilfen von 130 Milliarden Euro. Auf der Straße geht der Protest indes weiter.
Die Lage um Griechenland ist ernst. Um die Gelder für das neuen Hilfspaket freizugeben, verlangen die EU-Finanzminister mehr als Lippenbekenntnisse. Die Griechen sind wegen der neuen Sparmaßnahmen und suchen einen Sündenbock. Das ist Angela Merkel.
Die meisten Deutschen haben in Sachen Altersvorsorge vor allem ein Ziel: die eigenen vier Wände. Einer Studie der Postbank zufolge halten 70 Prozent der Befragten eine selbstgenutzte Immobilie für sinnvoll. Doch ein Vermögensvergleich zeigt: Finanziell gesehen stehen die meisten Menschen mit einer Mietwohnung besser da.
Fabelhafte Zeiten für die deutschen Autobauer: Daimler hat durch Rekordverkäufe den größten Gewinn der Firmengeschichte eingefahren. Doch im Kampf um die Führung in der Premiumklasse sitzt Erzrivale BMW den Stuttgartern im Nacken. Und bei der Umsatzrendite liegen die Münchner sogar vorn. Noch.
Deutschland hat zum ersten Mal in diesem Jahr die sogenannte Kaltreserve angezapft. Die Netzbetreiber mussten also Reservekraftwerke einsetzen, um die flächendeckende Stromversorgung sicherzustellen. Das klingt allerdings dramatischer als es ist. Deutschland droht kein Blackout.
Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr der Schuldenkrise die Stirn geboten: Zum ersten Mal haben die heimischen Exporte Waren im Wert von über eine Billion Euro ins Ausland geliefert. Auch die Auftragsbücher des ältesten Klavierbauers in Deutschland sind voll.
Die Verhandlungen der griechischen Regierung über ein neues Sparpaket laufen noch immer. Ohne drastische Kürzungen bekommen die Griechen keine weiteren Finanzhilfen, die sie vor einer Pleite bewahren. Doch das Paket scheint fast geschnürt. Streit gibt es jedoch um die Renten.
Das Opel-Werk Bochum steht angeblich erneut auf der Kippe. Der US-Autokonzern General Motors (GM) prüf angeblich aufgrund des schwachen Geschäfts in Europa die Schließung des Standortes. Die Mitarbeiter reagieren resigniert.
Gute Wirtschaftsdaten und Milliardenhilfen der EZB schieben den Dax kräftig an. Seit Jahresanfang haben die Bullen das Heft fest in der Hand, die Sorgen um Griechenland scheinen vergessen - während in Athen wieder Tausende auf die Straße gehen und gegen den weiteren Sparkurs der Regierung protestieren.
Nach Rissen in den Tragflächen mehrerer Airbus A380 schickt die Flugsicherheit (EASA) jetzt alle Maschinen des Typs zum Flügel-Check. Der Hersteller betont, Passagiere müssten sich keine Sorgen machen. Qantas hatte die Haarrisse bei Routineuntersuchungen entdeckt.
Schuldenkrise,
Rezession, Jobabbau - die Zeitungen sind im Moment voll von schlechten
Nachrichten. Aber es gibt auch Lichtblicke: Ein Busunternehmer aus Australien überrascht
seine Mitarbeiter mit einem Geschenk der ganz besonderen Art.
Airbus und Boeing geht es gut, denn angesichts hoher Spritpreise bestellen die Fluggesellschaften moderne und sparsamere Flugzeuge. Doch die neuen Riesenflieger machen vor allem mit Problemen von sich Reden: Boeings Dreamliner verliert Teile, der Airbus A380 hat Risse in den Tragflächen.
Jeder kennt sie: die Produkte aus dem Hause Apple. Die Nachfrage ist gigantisch. Doch die Begeisterung würde sich mit Sicherheit bei einigen Verbrauchern legen, wenn sie wüssten, wie die Produkte hergestellt werden. Foxconn fertigt sie – ein, chinesisches Unternehmen das immer wieder in Verruf wegen Selbstmorden seiner Mitarbeiter gerät. Die Arbeitsbedingungen sind verheerend. Eine Mitarbeiterin berichtet.
In Griechenland ist das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand gekommen. Die Gewerkschaften machen mit den Streiks gegen die Sparauflagen der Regierung mobil. Der aber bleibt keine Wahl. Doch ob es Athen wirklich gelingt, das Land in der Eurozone zu halten, wird immer fraglicher.
Sie können von alleine einparken - und wann wir bremsen sollten, sagen sie uns mittlerweile auch. Moderne Autos sind mit Elektronik vollgestopft. Das macht dem Fahrer das Leben oft leichter. Aber wo viel drin ist, kann auch viel kaputt gehen. Allein VW und BMW mussten kürzlich eine halbe Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstätten beordern.
Deutsche Urlauber und deutsche Politiker haben etwas gemeinsam: Bei beiden steht Griechenland gerade nicht besonders hoch im Kurs. Laut einer aktuellen Studie bricht der deutsche Griechenland-Tourismus seit 2009 um ein Drittel ein. Eine Hiobsbotschaft für das krisengeschüttelte Land, denn von den Urlaubern aus aller Welt hängen rund 700.000 Arbeitsplätze und ein Fünftel der Wirtschaftsleistung ab.
Maximaler Biker-Spaß bei Minustemperaturen: 4000 Motorradfahrer aus aller Welt tummeln sich an diesem Wochenende auf dem traditionellen Elefantentreffen in Niederbayern. Laut Veranstalter ist es das weltweit älteste und größte Wintertreffen für Motorradfahrer.
Ganz Europa bibbert bei eisigen Minustemperaturen und ausgerechnet jetzt drosselt der russische Gas-Monopolist Gazprom die Lieferungen nach Deutschland und andere europäische Länder. So steht Gazprom wieder einmal im kritischen Focus.
Ausgerechnet in der Eiseskälte droht neuer Ärger um Gaslieferungen aus Russland: So bekommt RWE zum Beispiel 30 Prozent weniger Gas von Gazprom. Doch die deutschen Reserven sind gefüllt und würden bis Mitte März reichen.
Für China ist Europa der größte Markt und Deutschland das dazugehörige Tor. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt über 140 Milliarden Euro. Kanzlerin Merkel wirbt auf ihrer 5. China-Reise für noch mehr Investitionen. Außerdem soll China den Europäern bei deren Schuldenproblemen helfen.
"Es ist nichts mehr da". Mit diesen Worten macht Meike Schlecker der versammelten Presse klar, dass die Drogeriekette über keinerlei finanzielle Mittel mehr verfügt. Weil Firmengründer Anton Schlecker persönlich haftender Gesellschafter ist, steht er nun vor der Privatinsolvenz.
Es ist wieder soweit: am Sonntag findet der Super Bowl statt. Das Finale der US-Football-Liga gilt als unbestrittener Olymp der Werbebranche. Jedes Jahr konkurrieren Konzerne um die Gunst von 800 Millionen Zuschauern weltweit. So zählen die Werbeblöcke zu den wertvollsten Sekunden im US-Fernsehen. Dafür geben Firmen Millionen aus – und holen sich prominente Verstärkung.