Panorama

Liveticker: Hochwasser in Deutschland : +++ 08:43 Umspannwerk Magdeburg-Rothensee gesichert +++

Das Hochwasser der Elbe wandert unaufhörlich weiter und bricht dabei immer neue Rekorde. Vor allem Sachsen-Anhalt ist derzeit betroffen.  Dort sind die Deiche bereits voller Wasser und drohen nachzugeben. Auch Norddeutschland bereitet sich auf das Schlimmste vor. n-tv.de hält Sie mit dem Liveticker auf dem Laufenden. Zum aktuellen Wetterbericht geht es hier.

+++ 08:43 Umspannwerk Magdeburg-Rothensee gesichert +++
Das Umspannwerk im Magdeburger Stadtteil Rothensee, das 30.000 Haushalte und eine Pumpstation mit Strom versorgt, sei gesichert, sagte ein Sprecher der Bundeswehr. "Wir haben einen sinkenden Pegelstand, der auch unmittelbaren Einfluss auf das Umspannwerk hat." Die Soldaten seien momentan Herr der Lage. Nach Angaben des Sprechers ist die Bundeswehr mit 1500 Soldaten in der Landeshauptstadt Magdeburg im Einsatz, im gesamten Bundesland Sachsen-Anhalt seien es 9000.

+++ 08:35 Lage im Havelland spitzt sich zu +++
Nach dem Bruch eines Elbdeiches in Fischbeck in Sachsen-Anhalt verschärft sich die Hochwasserlage auch im Havelland. Durch das auslaufende Wasser drohen weite Landstriche zu überfluten. Seit den frühen Morgenstunden wird zwischen Schmetzdorf und Zollchow ein Notdeich von 3,5 Kilometer Länge errichtet.

Video

+++ 08:25 Wasser läuft nach Aken hinein +++
An der Saale-Mündung in die Elbe wird die Lage immer prekärer. Imzwischen läuft Wasser in die Randgebiete von Aken. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk versuchen, einen Not-Damm zu bauen.

+++ 08:12 Pegel bei Dömitz erreicht Rekordwert +++
Die Elbpegel im Kreis Ludwigslust-Parchim erreichen besorgniserregende Höhen. In Dömitz liegt der Pegel bei 7,12 Metern. In Boizenburg bei 6,78 Meter. Damit übertreffen die Werte in Dömitz bereits den historischen Höchststand von 6,72 Metern, der beim Januar-Hochwasser 2011 gemessen worden war. Der Krisenstab ordnet die Evakuierung des Dömitzer Altenheims an.

+++ 07:50 Elbeflut erreicht Niedersachsen +++
In Niedersachsen steigt die Elbe-Flut weiter an. In Hitzacker im Kreis Lüchow-Dannenberg werden 8,05 Meter gemessen und der Pegel steigt weiter. In Lauenburg erreicht der Pegel fast die Neun-Meter-Marke. Die Bewohner der Altstadt müssen ihre Häuser verlassen.

+++ 07:34 Fischbeck völlig überflutet +++
Der Ort Fischbeck im Landkreis Stendal ist nach dem Dammbruch völlig überflutet. Der gebrochene Damm ist durch den Wasserdruck inzwischen auf 50 Metern Länge aufgerissen, nachdem er zunächst nur auf zehn Metern eingerissen war.

+++ 07:22 Wieder Katastrophenalarm in der Sächsischen Schweiz +++
Heftige Gewitter richten im Erzgebirge sowie im Landkreis Sächsische Schweiz große Schäden an. Örtlich läuft die Kanalisation über, Straßen werden überschwemmt. Schlamm- und Wassermassen überspülen Häuser und Autos. Im Landkreis Sächsische Schweiz wird nach heftigen Gewittern Katastrophenalarm für Glashütte und Sebnitz ausgelöst.

+++ 07:10 Pegel in Magdeburg sinken leicht +++
In Magdeburg sinkt der Wasserstand ganz allmählich. Am Morgen werden 7,21 Meter gemessen. Nach Angaben des Krisenstabs des Landes würde sich die Lage bei einem Pgel von 7,20 Meter deutlich entspannen. Dann würde aus dem Hafenbecken kein Wasser mehr austreten. Davon profitiert vor allem der Stadtteil Rothensee. Hier können die Einsatzkräfte das wichtige Umspannwerk in der Nacht trocken halten.

+++ 06:38 Deich bei Hohengöhren im Kreis Stendal droht zu brechen +++
Ih Höhengöhren im Kreis Stendal rutscht der Deuch auf 30 Metern Länge ab und droht nun zu brechen. Die Menschen in dem Ort werden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Das Hochwasser der Elbe umspült die Pfeiler der Eisenbahnbrücke bei Hämerten (Landkreis Stendal) und gefährdet deren Stabilität.
Das Hochwasser der Elbe umspült die Pfeiler der Eisenbahnbrücke bei Hämerten (Landkreis Stendal) und gefährdet deren Stabilität.(Foto: dpa)

+++ 06:01 Eisenbahnverkehr in Sachsen-Anhalt ruht weitgehend +++
Im Norden Sachsen-Anhalts wird auch die Eisenbahnbrücke  über die Elbe bei Hämerten gesperrt. Fernzüge zwischen Berlin und Hannover können vorerst nicht mehr fahren. Verbindungen zwischen Berlin und Köln werden über Wittenberge und Stendal umgeleitet, Züge nach Basel und München über Dessau, Halle und Erfurt. Informationen finden Sie hier.

+++ 03:20 Deichbruch bei Fischbeck weitet sich massiv aus +++
Gegen Mitternacht waren es noch zehn Meter, mittlerweile sind es 50 Meter. Die Kraft der Wassermassen hat den Riss im Elb-Deich bei Fischbeck vergrößert. Damit wächst auch der Kreis der Menschen, die nun evakuiert werden müssen. Zehn Orte sind betroffen. Sobald neue Berechnungen über die Ausbreitung vorliegen, könnte sich diese Zahl noch erhöhen.

+++ 02:03 Deich bricht im Landkreis Stendal +++
Der Elb-Deich bei Fischbeck sei auf einer Länge von zehn Metern gebrochen, meldet der Landkreis Stendal. Bürger, die sich noch nicht wie empfohlen in Sicherheit gebracht haben, sollten ihre Wohnungen dringend verlassen, heißt es. "Wir rechnen damit, dass der Ort in der Früh unter Wasser steht", sagte ein Sprecher. Weiterhin sei die Evakuierung der Orte Kabelitz, Wust und Schönhausen angeordnet worden. Die Räumung weiterer Ortschaften werde noch geprüft. Insgesamt seien 1200 Menschen betroffen, zitiert der "Mitteldeutsche Rundfunk" den lokalen Krisenstab.

+++ 00:32 Pegel der Elbe bei Dresden noch lange nicht normal +++
Die Lage in Dresden ist in den vergangenen Stunden ganz aus dem Fokus gerückt - doch auch dort sinkt der Wasserstand der Elbe nur langsam. Derzeit liegt der Elbpegel bei 7,17 Meter und damit etwa eineinhalb Meter unter dem Rekord vom Donnerstag - normalerweise steht das Wasser in Dresden zwei Meter hoch.

Lesen Sie im Liveticker vom Sonntag nach, was zuvor passierte.

Quelle: n-tv.de

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