Panorama

Null Bock auf Schule: 16-Jähriger schießt Oma an

Ein US-Teenager will lieber im Bett bleiben, als zur Schule zu gehen. Als Großmutter und Mutter ihn auffordern, endlich aufzustehen und sein Schulzeug zu packen, greift der 16-Jährige zur Waffe.

Überall auf der Welt leiden Schüler am frühen Schulbeginn. Besonders in der Pubertät bekommen Teenager morgens Probleme, aus dem Bett zu kommen. Die Lust auf Schule tendiert dann oft gegen Null. Bei einem Jungen aus Nashville im US-Bundesstaat Tennessee eskalierte diese Unlust zu einem gefährlichen Ausraster, wie die Polizei in Nasville mitteilte.

Als Mutter und Großmutter ihn drängten, aufzustehen und sich auf den Weg zu machen, kam es zum Streit. Den Angaben zufolge rannte der 16-Jährige nach dem Weckruf genervt zur Toilette. Dort holte er sich eine Pistole und gab mehrere Schüsse ab.

Die 67-jährige Großmutter sei mindestens zwei Mal getroffen worden, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Seine 12-jährige Schwester und der 6-jährige Neffe hätten Schürfwunden davongetragen, die Mutter und die zweijährige Schwester blieben demnach unverletzt. Danach sei der Junge geflohen und später von der Polizei festgenommen worden.

Als Schutzmaßnahme evakuierte die Polizei kurzfristig sechs Schulen in der Umgebung, darunter auch eine, die als Wahllokal für die parallel laufenden Präsidentschafts-Vorwahlen in Tennessee gedient hatte. Der Schütze wurde schließlich in der Nähe seiner Wohnung gestellt. Ihm droht eine Anklage wegen versuchten Mordes in vier Fällen. Dass der Junge eine Waffe besitze, sei der Familie nicht bekannt gewesen.

Quelle: n-tv.de

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