Schweres Unglück im Kongo200 Tote bei Tanklaster-Explosion
Die Explosion eines Tanklasters im Kongo fordert mindestens 200 Menschenleben. Das Fahrzeug war offenbar zu schnell unterwegs, stürzte um und explodierte kurze Zeit später, als viele Opfer versuchten, das auslaufende Benzin abzuschöpfen. Umliegende Häuser, in denen die Menschen das WM-Viertelfinale zwischen Ghana und Uruguay verfolgten, gerieten in Brand.
Bei der Explosion eines Tanklasters im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach offiziellen Angaben mindestens 200 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Der Lkw sei umgestürzt und das Benzin an allen Seiten ausgetreten, sagte der Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, Marcellin Cisambo. Einige der Opfer hätten versucht, Benzin aus dem Fahrzeug zu stehlen, bevor es explodierte. Die meisten der Opfer hätten jedoch in ihren Häusern das WM-Fußballspiel Uruguay gegen Ghana angeschaut.
Nach Angaben der Vereinten Nationen waren unter den Toten auch fünf Mitglieder der UN-Friedenstruppe, die die Menschen davon abhalten wollten, sich dem Tanklaster zu nähern. Das Unglück ereignete sich demnach auf der Straße zwischen der Provinzhauptstadt Bukavu und Uvira, einer Stadt nahe der Grenze zu Burundi. Der aus Tansania kommende Tanklaster war offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit umgekippt, erklärte ein Polizeisprecher