Panorama
Mittwoch, 14. März 2012

1790 Kilometer durch Schnee und Eis: 25-Jähriger gewinnt Iditarod

Das Hundeschlittenrennen Iditarod ist eine uramerikanische Veranstaltung mit Trapper-Folklore und Pionier-Romantik. Doch es ist auch eine Tortur für Menschen und Hunde. Diesmal geht Dallas Seavey als erster durchs Ziel. Er ist der jüngste Sieger aller Zeiten.

Seavey mit seinen Hunden im Ziel.
Seavey mit seinen Hunden im Ziel.(Foto: REUTERS)

Der US-Amerikaner Dallas Seavey hat beim Iditarod in Alaska, dem längsten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt, einen Rekord aufgestellt. Mit 25 Jahren ist er der jüngste Gewinner in der 40-jährigen Geschichte des Wettrennens.

Nach Angaben der Veranstalter ging der Musher aus Alaska am Dienstagabend mit seinen Hunden in der Ortschaft Nome durchs Ziel. Seavey brauchte für die rund 1800 Kilometer lange Strecke durch den eisigen Norden Alaskas neun Tage, vier Stunden und 29 Minuten.

66 Schlittenführer im Alter von 25 bis 74 Jahren waren Anfang März mit ihren Hunden in Anchorage an den Start gegangen. Elf Teilnehmer schieden im Verlauf des harten Rennens aus, darunter auch die gebürtige Kölnerin Silvia Furtwängler (50). Die Extremsportlerin lebt seit 2008 in Norwegen. Auch der in Kanada lebende gebürtige Bayer Gerry Willomitzer (43) hatte vorzeitig aufgegeben.

Bei Seaveys Zieleinlauf waren noch 54 Mitstreiter unterwegs, darunter an 19. Stelle der gebürtige Schweizer Martin Buser, der 2002 als Sieger durchs Ziel gegangen war.

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Quelle: n-tv.de

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