Trotz geistiger Behinderung44-Jähriger hingerichtet
Wegen Vergewaltigung und Ermordung eines elfjährigen Mädchens wird im US-Bundesstaat Texas ein 44 Jahre alter Mann hingerichtet. Bobby Woods stirbt durch eine Giftspritze.
Das Oberste Gericht der USA hatte den Weg für seine Hinrichtung frei gemacht, obwohl Woods Anwälte dreimal Berufung eingelegt hatten, weil ihr Mandant geistig zurückgeblieben war. Das Gericht hatte 2002 die Hinrichtung von geistig Behinderten verboten, die endgültige Beurteilung des Geisteszustands der Angeklagten aber den Bundesstaaten überlassen.
Woods war 1998 von einem Geschworenengericht schuldig gesprochen worden, die Tochter seiner Ex-Freundin vergewaltigt und ermordet zu haben. Der neunjährige Bruder des Mädchens überlebte das Verbrechen.
Woods ist der 24. Gefangene, der in diesem Jahr in Texas hingerichtet wurde. Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 wurde sie in dem Bundesstaat 447 Mal vollstreckt.