Samstag, 23. August 2008
In deutschen Flugzeugen: 46 schwere Störungen
Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche, zum Teil bisher nicht bekannt gewordene, schwere Zwischenfälle mit deutschen Passagier-Flugzeugen im In- und Ausland. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den neuen Jahresbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Danach wurden 46 "Ereignisse" als "schwere Störung" eingestuft. Im Vorjahr waren es 40.
Laut Definition der BFU handelt es sich dabei um "ein Ereignis beim Betrieb eines Luftfahrzeugs, dessen Umstände darauf hindeuten, dass sich beinahe ein Unfall ereignet hätte". Dem Bericht zufolge waren darunter 13 "gefährliche Annäherungen" in der Luft und acht Ausfälle von Besatzungsmitgliedern im Cockpit wegen "gesundheitlicher Beeinträchtigung", zum Beispiel Ohnmacht. Weiterhin wurden sieben systembedingte Ausfälle und sieben Beinah-Zusammenstöße auf der Start-/Landebahn verzeichnet.
Es gab außerdem vier Alarm-Meldungen aufgrund von Rauch, eines Brandes oder einer Explosion im Fluge und Fälle von Abkommen oder Zuweitkommen auf der Start-/Landebahn, sowie eine Triebwerksstörung, heißt es dem Bericht zufolge weiter.
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