Freitag, 14. Oktober 2005
Razzia vor den Kanaren: 6,5 Tonnen Kokain entdeckt
Spanische Drogenfahnder haben bei den Kanarischen Inseln auf zwei Schiffen insgesamt 6,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. 26 mutmaßliche Rauschgifthändler wurden festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, stellten die Beamten auf einem venezolanischen Fischkutter 3,5 Tonnen Kokain sicher und machten die zehn Besatzungsmitglieder dingfest. Das Rauschgift sollte in die Europäische Union eingeschmuggelt werden.
In einer zweiten Operation entdeckten die Fahnder auf einem Frachter unter panamaischer Flagge drei Tonnen Kokain. Sie nahmen den russischen Kapitän und neun Besatzungsmitglieder verschiedener Nationalitäten fest. In Madrid und auf Gran Canaria verhafteten die Beamten sechs weitere mutmaßliche Mitglieder der Drogenschmugglerbande.
Nach Angaben der Behörden ist es sehr ungewöhnlich, dass Rauschgift an Bord von Frachtern transportiert wird. Die Schmuggler wollten das Kokain in internationalen Gewässern in Motorboote umladen und auf Gran Canaria oder im Nordwesten Spaniens an Land bringen.
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