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Manchmal bleibt nur die Suche in den Trümmern.
Manchmal bleibt nur die Suche in den Trümmern.(Foto: AP)

"Sandy" zerstörte Häuser: Abrissbagger rücken an

Wirbelsturm "Sandy" richtet in New York bleibende Schäden an. Diesmal kommt die Baubehörde nicht umhin, den Abbruch einiger Hundert schwer beschädigter Häuser anzuordnen. Die Bewohner weiterer Häuser bangen um ihr Dach über dem Kopf.

Nach dem Wirbelsturm "Sandy" müssen in New York hunderte Häuser abgerissen werden. Dabei handele es sich um einefür die Stadt "beispiellose" Maßnahme, berichtete die "New York Times"unter Berufung auf die Baubehörde.

Dabei handele es sich hauptsächlichum Ein- oder Zweifamilienhäuser in den Stadtteilen Queens, Staten Island und Brooklyn.Die Reste der Gebäude sollen in den kommenden Monaten dem Erdboden gleich gemachtwerden. 200 weitere Häuser seien bereits während des Sturms vor rund drei Wochenweggespült worden, oder nach Kurzschlüssen ausgebrannt. 500 Gebäude würden derzeitnoch auf ihren Zustand hin untersucht. Auch über ihr Schicksal müsse die Baubehördenoch entscheiden.

Das Büro des New YorkerBürgermeisters Michael Bloomberg teilte mit, dass das Benzin weiter rationiert werde.Die am 9. November erlassene Maßnahme gelte noch bis kommenden Freitag. Fast einDrittel aller Tankstellen sei weiterhin geschlossen.

"Sandy" war am29. Oktober mit Hurrikanstärke auf die US-Ostküste getroffen, mehr als 120 Menschenstarben in Nordamerika durch den Sturm. Noch immer sind tausende Menschen ohne Stromund dadurch bei winterlichen Temperaturen vielfach auch ohne Heizung.

Unterdessen besuchte US-VizepräsidentJoe Biden New Jersey. Biden überflog am Sonntag mit einem Hubschrauber die betroffenenGebiete und traf anschließend mit Hilfskräften zusammen. US-Präsident Barack Obamahatte am Donnerstag das benachbarte New York besucht, um sich ein Bild von den dortigenSchäden zu machen. Direkt nach dem Unwetter Ende Oktober hatte der Präsident bereitsdie Verwüstungen in New Jersey begutachtet.

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Quelle: n-tv.de